Kinder kommen mit unterschiedlichen Vorerfahrungen, FĂ€higkeiten und Begabungen in die Grundschule. Ein Unterricht, der allen SchĂŒlerInnen dieselben Aufgaben stellt, kann somit niemals allen Kindern gerecht werden (Wodzinski 2007, S.3). Unweigerlich wĂŒrde dies zu einer Ăber- oder Unterforderung einiger SchĂŒlerInnen fĂŒhren. Der Umgang mit leistungsheterogenen Lerngruppen erfordert daher Lernangebote, die so "vielfĂ€ltig" angelegt sind, dass alle SchĂŒlerInnen "im Unterricht mitkommen [...] und individuell bestmögliche Leistungen erreichen können" (Von der Groeben 2011, S. 1): Die gestellten Aufgabenanforderungen mĂŒssen den FĂ€higkeiten der einzelnen SchĂŒlerInnen angepasst sein, sie dĂŒrfen nicht zu schwer und nicht zu leicht sein. denn zu einer Kompetenzsteigerung kann es nur dann kommen, wenn die Aufgaben die Kinder herausfordern â ohne sie jedoch zu ĂŒberfordern (Guber 2011, S.13).

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Information
Print ISBN
9783736990067
Edition
1Table of contents
- Abstract
- Danksagung
- Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Naturwissenschaftliche Grundbildung fĂŒr alle !?
- 3. Risiko- und Schutzfaktoren kindlicher Entwicklung
- 4. Naturwisschenschaftlicher Kompetenzerwerb
- 5. Empirische Untersuchung I Das naturwissenschaftliche Experiment - ein Diagnoseinstrument?
- 6. Empirische Untersuchung II Das naturwissenschaftliche Experiment - ein binnendifferenzierendes Förderinstrument?
- 7. Zusammenfassung und Ausblick
- Literaturverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Anhang