Innovationen gelten als Möglichkeit, die eigene Wettbewerbsposition zu sichern oder zu verbessern. Folglich wird i. d. R. angenommen, dass sie willkommen sind. Durch ihre steigende KomplexitĂ€t werden Innovationen immer hĂ€ufiger in Unternehmenskooperationen mit Schwerpunkt auf der gemeinsamen Wissensarbeit entwickelt. Da Kooperationen somit ein Mittel zur Hervorbringung willkommener Innovationen sind, werden zumeist ebenfalls ihre Erfolgsfaktoren untersucht.Die vorliegende Dissertation betrachtet stattdessen Barrieren des interorganisationalen Lernens und beleuchtet aus einer soziologischen Sicht anhand eines empirischen Modells auf Basis von 256 UnternehmensauskĂŒnften die Barrieren des Nicht-Wissens und des Nicht-Wollens in ihrer Wirkung auf den kooperativen Lernvorgang.Hierbei zeigen sich Probleme sowohl in einem regelmĂ€Ăig mangelnden VerstĂ€ndnis fĂŒr den Lernpartner respektive der UnfĂ€higkeit, dieses herzustellen sowie in der Tatsache, dass oft nicht die QualitĂ€t der Argumente, sondern andere Faktoren ĂŒber den Lernvorgang und dessen Ergebnis bestimmen. Die Studie zeigt, dass dies vor allem den eigentlichen Lernvorgang, oft aber ebenfalls den Innovationserfolg bedroht.

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Information
Print ISBN
9783736991750
Edition
1Table of contents
- Geleitwort
- Zusammenfassung
- Danksagung
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
- AbkĂŒrzungsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Interludium
- 3 Hauptteil
- 4 Empirische Studie
- 5 Diskussion der Ergebnisse
- 6 Schlussbetrachtung
- Literaturverzeichnis
- Anhang 1 â KurzĂŒberblick ĂŒber die Barrierenmodelle der Promotorenliteratur
- Anhang 2 â Deutscher Fragebogen
- Anhang 3 â Englischer Fragebogen