Bilanzskandale haben das Vertrauen in die Verlässlichkeit von Jahresabschlussinformationen und in die Arbeit des Abschlussprüfers erschüttert. Im Rahmen des BilKoG wurde die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e.V. (DPR) gegründet. Sofern die DPR wesentliche Fehler in den Abschlüssen und/oder Lageberichten entdeckt, erfolgt eine Bekanntmachung dieser Fehler durch die betroffenen Unternehmen u.a. im Bundesanzeiger. Die indirekten Auswirkungen dieser sog. adversen Publizität sind Gegenstand der vorliegenden empirischen Untersuchung. Hierbei werden die Effekte auf den Wechsel des Abschlussprüfers, das Prüfungshonorar, die Prüfungsdauer und die Prüfungsqualität statistisch untersucht. Ein Einfluss der Fehlerbekanntmachungen auf den Wechsel des Abschlussprüferwechsels konnte empirisch nicht nachgewiesen werden. Für die Auswirkungen der adversen Publizität auf das Prüfungshonorar, die Prüfungsdauer sowie die Prüfungsqualität konnten hingegen statistisch signifikante Ergebnisse nachgewiesen werden.

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Information
Print ISBN
9783736992412
Edition
1Table of contents
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Symbolverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Enforcement der Rechnungslegung in Deutschland
- 3 Spieltheoretische Modellierung der Abschlussprüfung im Rahmen des Enforcement-Verfahrens
- 4 Stand der Forschung und Abgrenzung der eigenen Arbeit
- 5 Herleitung der Variablen
- 6 Empirische Analyse der Auswirkungen der Fehlerbekanntmachungen gemäß § 37q Abs. 2 Satz 1 WpHG
- 7 Schlussbetrachtung
- Anhang
- Literaturverzeichnis
- Verzeichnis der Gesetze und sonstigen Normen
- Rechtsprechungsverzeichnis