Klassischerweise sind die Polyine aliphatische, unverzweigte Kohlenwasserstoffe mit mindestens zwei Dreifachbindungen. Die sehr lipophilen, meist biologisch hochaktiven Verbindungen sind verbreitet in hƶheren Pflanzen (Apiaceae, Araliaceae, Asteraceae), Moosen, Rotalgen, Pilzen, Bakterien und niederen Meerestieren. Vergleicht man die Strukturen der Polyine in den verschiedenen Pflanzenfamilien, fƤllt auf, dass es eine enorme Strukturvielfalt gibt, wobei die Dreifachbindungen an den unterschiedlichsten Positionen und in unterschiedlichster struktureller Umgebung auftreten. Um die Entstehung der Strukturvielfalt der Polyine besser zu verstehen, ist die Kenntnis ihrer Biosynthese einschlieĆlich der beteiligten Enzyme notwendig. Ziel dieser Arbeit war die Etablierung der für biosynthetische Untersuchungen benƶtigten analytischen Methoden und pflanzlichen Modellsysteme. Dabei lag der Fokus auf Falcarinol und Falcarindiol, zwei typischen Polyinen der Apiaceae, die sich durch eine KettenlƤnge von 17 Kohlenstoffatomen und einer 4, 6-Diin-Struktur auszeichnen und in vielen Gemüse- und Giftpflanzen vorkommen.

- 161 pages
- English
- PDF
- Available on iOS & Android
eBook - PDF
About this book
Trusted byĀ 375,005 students
Access to over 1.5 million titles for a fair monthly price.
Study more efficiently using our study tools.
Information
Print ISBN
9783736992528
Edition
1Table of contents
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
- Symbol- und Abkürzungsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Material und Methoden
- 3 Ergebnisse
- 4 Diskussion
- 5 Zusammenfassung
- 6 Literatur
- 7 Anhang
- Danksagung