Die Arbeit "Der europĂ€ische Schutz geografischer Herkunftsangaben" eruiert und evaluiert die wohlfahrtsökonomischen Anreizeffekte der beiden Food-Labels einer geografischen Ursprungsbezeichnung (g.U.) sowie geschĂŒtzten geografischen Angabe (g.g.A.) nach Verordnung (EU) Nr. 1151/2012. Zu diesem Zweck wird das QualitĂ€t-Herkunfts-BeziehungsverhĂ€ltnis des Terroir-Konzepts der sogenannten GEO-Verordnung mittels industrieökonomischer QualitĂ€tsdifferenzierungsmodellen sowie empirischer Preis- und Metaanalysen untersucht. Im Rahmen der regulierungspolitischen Perspektive dieses Forschungsbeitrags lĂ€sst sich dabei konstatieren, dass die derzeitige Ausgestaltung des europĂ€ischen Herkunftsschutzes nur in Teilen geeignet zu sein scheint, das vorgegebene agrar-, verbraucher- sowie wettbewerbspolitische Zielsystem der EuropĂ€ischen Union (EU) zu erfĂŒllen. Angesichts umfassender Markteingriffe und mit Blick auf das anstehende transatlantische Handelsabkommen (TTIP) wirbt diese Arbeit daher fĂŒr eine punktuelle Revision des europĂ€ischen Schutzes geografischer Herkunftsangaben.

- 211 pages
- English
- PDF
- Available on iOS & Android
eBook - PDF
About this book
Trusted by 375,005 students
Access to over 1.5 million titles for a fair monthly price.
Study more efficiently using our study tools.
Information
Print ISBN
9783736991057
Edition
1Table of contents
- Danksagung
- Zusammenfassung
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
- AbkĂŒrzungsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Herkunftsangaben unter der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012
- 3 Theoretische Analyse der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012
- 4 Empirische Analyse der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012
- 5 Diskussion und Implikationen der Ergebnisse
- 6 Zusammenfassung und Ausblick
- Literaturverzeichnis
- AnhÀnge