Von einer landesherrlich regierten zu einer selbstverwalteten Kirche
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Von einer landesherrlich regierten zu einer selbstverwalteten Kirche

Die Schritte auf dem Weg der Entstaatlichung der Evangelischen Landeskirche in WĂŒrttemberg und ihr SelbstverstĂ€ndnis nach dem Ende des Summepiskopats. Eine Analyse ihrer Rechtsetzung in den Jahren von 1918 bis 1924

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Von einer landesherrlich regierten zu einer selbstverwalteten Kirche

Die Schritte auf dem Weg der Entstaatlichung der Evangelischen Landeskirche in WĂŒrttemberg und ihr SelbstverstĂ€ndnis nach dem Ende des Summepiskopats. Eine Analyse ihrer Rechtsetzung in den Jahren von 1918 bis 1924

About this book

In der vorliegenden Arbeit wird der Übergang der evangelischen Landeskirche in WĂŒrttemberg vom landesherrlichen Kirchenregiment zu ihrer Selbstverwaltung nachgezeichnet. Der Untersuchungszeitraum beschrĂ€nkt sich auf die Jahre 1918 bis 1924. In dieser Zeit wurde der landeskirchliche Verfassungskomplex geschaffen, der mit vergleichsweise geringen Korrekturen bis zum heutigen Tag in GĂŒltigkeit steht.Der Übergang vom Summepiskopat zur Selbstverwaltung der Landeskirche vollzog sich einerseits auf der gesetzlichen Basis des kirchlichen Notgesetzes vom 09.11.1918. Andererseits erstreckte er sich durch die besonders enge Verbindung mit dem Staat ĂŒber einen Zeitraum von sechs Jahren. Die einzelnen Gesetze konnten erst nach Freigabe durch die staatlichen Organe erarbeitet und in Absprache mit ihnen in Kraft gesetzt werden. DarĂŒber kam es zu einem Verfassungsaufbau von oben nach unten kam. Um diese AbhĂ€ngigkeiten mit ihren Konsequenzen herauszustellen, wurde auch die Entstehung der maßgebenden Gesetze auf Reichs- und Landesebene und ihre Bedeutung fĂŒr die wĂŒrttembergische Landeskirche mit in die Untersuchung einbezogen. Ziel der Arbeit insgesamt ist es, das kirchliche SelbstverstĂ€ndnis herauszuarbeiten, das darĂŒber im landeskirchlichen Verfassungskomplex seinen Niederschlag gefunden hat und fĂŒr die evangelische Landeskirche in WĂŒrttemberg bis heute prĂ€gend ist.

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Information

Year
2016
eBook ISBN
9783736982420
Print ISBN
9783736992429
Edition
1

Table of contents

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Einleitende Überlegungen
  3. 1. Das Ende des Summepiskopats und seine Konsequenzen fĂŒr die Kirche – Die Zeit vom 9. November 1918 bis Ende Dezember 1918
  4. 2. Der Beginn des kirchlichen Selbstfindungsprozesses – Von Ende Dezember 1918 bis zum 12. Februar 1919 (Veröffentlichung des Gesetzes, betr. die Einberufung einer Landeskirchenversammlung)
  5. 3. Die Entstehungsgeschichte des Kirchenverfassungsgesetzes und das dazugehörende staatliche wie kirchliche Umfeld – Von Februar 1919 bis Oktober 1919
  6. 4. Die Schaffung einer neuen Basis – Grundlegende Gesetze zwischen Oktober 1919 und Juni 1920
  7. 5. Die Zeit des Wartens auf das Gesetz ĂŒber die Kirchen – Vom Juli 1920 bis zum April 1924
  8. 6. Das kirchliche Leben unter den neuen Rahmenbedingungen – Der Abschluss der gesetzgeberischen Arbeit der Landeskirchenversammlung (1924)
  9. 7. Zusammenfassung und Auswertung
  10. AbkĂŒrzungen
  11. Literaturverzeichnis
  12. Chronologische Übersicht
  13. Namensregister
  14. Sachregister