Die Arbeit beschreibt die Synthese und Charakterisierung mehrkerniger Metallkomplexe sowie ihre Untersuchung hinsichtlich metallophiler Wechselwirkungen mit dem Fokus auf dem Element Gold. Mit dem Liganden Ferrocendithiocarbonsäure konnte unter Verwendung von zusätzlichen Phosphanliganden eine Reihe ein- und zweikerniger Goldkomplexe dargestellt werden, in denen teilweise intramolekulare aurophile Wechselwirkungen vorliegen. Der Schwefelligand zeigt dabei eine ausgeprägte Tendenz zur Bildung von Komplexen mit den für Gold ungewöhnlichen Koordinationszahlen drei und vier. Im zweiten Teil der Arbeit wird die Synthese offenkettiger und zyklischer Goldkomplexe mit bipyridinsubstituierten N-heterozyklischen Carbenen behandelt. Diese Verbindungen eignen sich zur Darstellung der korrespondierenden hetero-multimetallischen Komplexe mit Kupfer, Silber, Zink und Cobalt. Mit einem symmetrischen Bis-NHC-Liganden gelang die erste Synthese eines makrozyklischen Komplexes mit einem Kern aus einer Ag-Au2-Ag-Kette, die ausschließlich von Neutralliganden koordiniert wird. Die Metall-Metall-Abstände betragen ca. 3.0 Å und können somit als metallophile Wechselwirkung verstanden werden.

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Information
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9783736993976
Edition
1Table of contents
- Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Aufgabenstellung
- 3 Ergebnisse und Diskussion
- 4 Experimenteller Teil
- 5 Zusammenfassung
- 6 Literatur
- 7 Anhang
- Danksagung
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