Klinische Sozialarbeit: Das Soziale behandeln. Entwicklung einer Fachsozialarbeit
eBook - ePub

Klinische Sozialarbeit: Das Soziale behandeln. Entwicklung einer Fachsozialarbeit

  1. 196 pages
  2. English
  3. ePUB (mobile friendly)
  4. Available on iOS & Android
eBook - ePub

Klinische Sozialarbeit: Das Soziale behandeln. Entwicklung einer Fachsozialarbeit

About this book

Klinische Sozialarbeit beansprucht als gesundheitsbezogene Fachsozialarbeit einen eigenstĂ€ndigen sozialen Beratungs- und Behandlungsansatz. Ihre besondere Expertise liegt auf der fallbezogenen Arbeit mit Klient: innen in komplexen bio-psycho-sozialen Belastungskonstellationen - dabei wird der soziale Kontext intensiv einbezogen.Helmut Pauls hat mit seiner wissenschaftlichen Arbeit und seinen Initiativen (z.B. GrĂŒndung des Instituts fĂŒr psychosoziale Gesundheit IPSG, der Zentralstelle fĂŒr Klinische Sozialarbeit ZKS sowie Entwicklung des ersten weiterbildenden klinisch-sozialarbeiterischen Studienangebots in Deutschland) grundlegend zur Profilierung und Etablierung der Klinischen Sozialarbeit im deutschsprachigen Raum beigetragen. Dieser Herausgabeband wĂŒrdigt sein Schaffen: Neben der Entwicklung der Klinischen Sozialarbeit in Deutschland werden sowohl der State of the Art zu aktuellen Themen und Aufgaben als auch zukĂŒnftige Herausforderungen beleuchtet. Bei den Autor: innen handelt es sich um wichtige Diskussionspartner: innen, langjĂ€hrige Kolleg: innen und auch um ehemalige Studierende. Entlang ihrer besonderen Expertisen wird ein fundierter Einblick in die Klinische Sozialarbeit und die Vielfalt der relevanten Fragen, Zielgruppen, Arbeitsfelder und Zukunftsaufgaben möglich.

Trusted by 375,005 students

Access to over 1.5 million titles for a fair monthly price.

Study more efficiently using our study tools.

Information

Publisher
ZKS Verlag
Year
2022
Print ISBN
9783947502622
eBook ISBN
9783947502639
Entwicklung und Etablierung
der Klinischen Sozialarbeit

Klinische Sozialarbeit als gesundheitsbezogene
Fachsozialarbeit – Wegmarken der Entwicklung

Albert MĂŒhlum

Vorbemerkung

Klinische Sozialarbeit (KlinSA) ist zuerst und vor allem Sozialarbeit. Daran hat Helmut Pauls, Nestor dieses Handlungs- und Forschungsbereichs in Deutschland, immer festgehalten. Das ist angesichts inhĂ€renter Kontroversen keineswegs selbstverstĂ€ndlich. Da die Entwicklung klinischer Fachlichkeit bis zur Fachsozialarbeit noch kaum systematisch im Kontext Sozialer Arbeit behandelt wurde, soll sie in diesem Bezugsrahmen kurz skizziert werden. Dabei wird auch die buchstĂ€blich maßgebende Rolle Helmut Pauls in Praxis, Lehre und Forschung verdeutlicht.

Praxis. Vom Beruf zur Profession: Professionalisierung

Die Forderung nach Klinischer Sozialarbeit hÀngt unmittelbar mit der GeringschÀtzung der Methodenlehre an Fachhochschulen zusammen. Aber schon davor war die VernachlÀssigung des Themas Gesundheit evident. Mit zunehmender Binnendifferenzierung wuchsen der Bedarf und auch die Chance zur Spezialisierung in sozialer Beratung und Behandlung.
Soziale Arbeit und Gesundheit – Binnendifferenzierung
Gesundheit war schon immer Thema beruflicher FĂŒrsorge, aber meist implizit oder auf konkrete Berufsfelder wie Krankenhaus oder Gesundheitsamt bezogen. Mit der Professionalisierungsdebatte der 1980er- bis 1990er-Jahre und der WHO-Gesundheitsagenda wurde Gesundheitsförderung zu einem neuen Leitthema, auch im Zusammenhang von Armut, Benachteiligung und prekĂ€ren Lebenslagen. Obwohl die Soziale Arbeit unvermeidlich mit Gesundheitsfragen befasst ist, fehlte es lange an einer vertieften BeschĂ€ftigung damit. Eine Weichenstellung waren im Auftrag der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Sozialarbeit (DGS, spĂ€ter DGSA) 1993 die GrĂŒndung des Arbeitskreises „AK' Sozialarbeit und Gesundheit' und dessen fachliche Ausstrahlung (Arbeitskreis, 2001). Zu seinen frĂŒhen Mitwirkenden zĂ€hlte Helmut Pauls, dem auch die Initiative zur GrĂŒndung der „Sektion' Klinische Sozialarbeit" 2002 zu verdanken ist, die er bis heute entscheidend mitprĂ€gt (Pauls & MĂŒhlum, 2005). Zentrales Anliegen war und ist die Qualifizierung der Sozialarbeitenden im Hinblick auf Gesundheitsprobleme bzw. Gesundheitsförderung unter besonders schwierigen UmstĂ€nden.
Auf dem Weg vom Beruf zur Profession wurde fast durchgĂ€ngig um die richtige Art und Tiefe der fachlichen Kompetenz gerungen. So gab es schon in den 1920er-Jahren Dutzende SonderfĂŒrsorgebereiche. Bei der Binnendifferenzierung stellen – im Spannungsbogen von Generalisierung und Spezialisierung – schon funktionale Einsatzbereiche wie Jugendhilfe, Sozialhilfe und StraffĂ€lligenhilfe spezifische Anforderungen. Umso mehr gilt das fĂŒr spezialisierte Teilbereiche im Gesundheitswesen, das sich seinerseits immer stĂ€rker ausdifferenziert. Die Soziale Arbeit bekrĂ€ftigte in diesem Kontext ihren professionellen Anspruch: zunĂ€chst entlang der klassischen Professionskriterien wie akademische Ausbildung, Berufsethik, berufsstĂ€ndische Vertretung, Lizensierung und fachliche Autonomie, danach flexibler mit der Betonung von ProfessionalitĂ€t, verstanden als SelbstreflexivitĂ€t auf höherem Niveau (zur professionstheoretischen Einordnung: MĂŒhlum & Gahleitner, 2008, 2011).
Mit diesem Anspruch wurden besondere HandlungsqualitĂ€ten reklamiert, zumal fĂŒr den Umgang mit schwer erreichbaren Personen, traumatisierten Patient:innen und hochgradig desorganisierten Beziehungen. Ein solch klinisch-soziales Profil wurde von der DGSA angeregt (DGSA Symposion, 2000), vom AK Sozialarbeit und Gesundheit gefordert („PlĂ€doyer fĂŒr klinische Sozialarbeit", Deutsche Gesellschaft fĂŒr Sozialarbeit [DGS], Arbeitskreis [AK] Sozialarbeit und Gesundheit, 2001) und von Helmut Pauls und der Sektion KlinSA ab 2003 sukzessive ausgearbeitet (Ortmann & Röh, 2008), im Bewusstsein, dass sozialberufliche Interventionen in schwierigen Beziehungs- und Behandlungskontexten zusĂ€tzliche Kompetenzen erfordern.
Auf dem Weg zur Fachsozialarbeit – Thesen
Da Spezialisierung unvermeidlich mit dem Ganzheitsanspruch kollidiert, löste die Forderung nach Klinischer Sozialarbeit zunĂ€chst eine Grundsatzdebatte aus. Differenzierung muss jedoch weder zur Entwertung der grundstĂ€ndigen Sozialarbeit noch zur Hierarchisierung des Berufs fĂŒhren. TatsĂ€chlich öffnete sie neue professionspolitische Optionen (Thesen: MĂŒhlum & Gahleitner, 2008):
(1) „Mit dem sozialen Wandel und dem Wandel der Versorgungssysteme sind neue sozialberufliche Kompetenzen notwendig. So reicht z.B. die generalistische Grundqualifikation fĂŒr viele Felder und Aufgaben nicht mehr aus' (S. 51).
(2) „Die Klinische Sozialarbeit 
 [wurde] 
 kontrovers diskutiert, der vermeintliche Sonderweg einer klinischen Spezialisierung ist jedoch international ĂŒblich, wegen der sozialstrukturellen UmbrĂŒche zwingend und mit dem neuen Hochschulabschluss ‚Master of Arts' kompatibel' (S. 51). Nach eher zögerlichem Beginn setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Soziale Arbeit fĂŒr unterschiedliche Formen und Grade gesundheitsdienlicher TĂ€tigkeit eigene Konzepte und Strategien braucht, also klinische Expertise im Kontext sozialer Mitbehandlung (Pauls, 2020).
(3) „Von den neuen Profilen ist das klinische schon weit entwickelt, kann auf internationale Vorbilder zurĂŒckgreifen und gewinnt im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Anforderungen und individuellem BewĂ€ltigungsverhalten vulnerabler Personen und Gruppen an Bedeutung' (MĂŒhlum & Gahleitner, 2008, S. 52). Da Unterschichtzugehörigkeit, Arbeitslosigkeit und fehlende soziale UnterstĂŒtzung die wichtigsten VulnerabilitĂ€tsfaktoren sind, hilft der klinisch-soziale Fokus, die fragile Balance zwischen politischer, sozialrĂ€umlicher und mikrosozialer Perspektive zu halten.
(4) „Klinische Sozialarbeit braucht verlĂ€ssliche Standards fĂŒr Beratung und Behandlung. Daher sind Zertifizierung und Lizensierung wichtige Schritte auf dem Weg zur Qualifikationsstufe Fachsozialarbeit' (S. 52). Diese soll – analog zu FachĂ€rzt:innen – ĂŒber eine besondere Expertise fĂŒr die jeweilige Aufgabe verfĂŒgen und definierte Qualifikationsanforderungen erfĂŒllen.

Lehre. Von der Fachschule zum Hochschulstudium: Akademisierung

Der Übergang vom Ehrenamt zur beruflichen FĂŒrsorge bzw. Wohlfahrtspflege wurde wesentlich durch eine systematische Ausbildung erreicht: zunĂ€chst in freiwilligen Helfer:innenkursen, dann verpflichtend in sozialen Fachschulen bzw. Seminaren und höheren Fachschulen, die 1971 zu Fachhochschulen und im Zuge der Bolognareform zu Hochschulen fĂŒr angewandte Wissenschaften wurden.
Klinisch-soziale Fachlichkeit
Die Akademisierung wurde anfangs durchaus kritisch gesehen, passte aber zu den steigenden Anforderungen in Beruf und Gesellschaft. Auf diesem Hintergrund konnte sich die klinische Variante Sozialer Arbeit auch gegen WiderstĂ€nde entwickeln (Dörr, 2002). Nicht nur in ausgewiesenen Behandlungskontexten, sondern auch in der alltĂ€glichen Lebenswelt können Klient:innen unter so schwerwiegenden Störungen, Belastungen und Krisen leiden, dass Einwirkungen notwendig sind, die wegen ihrer IntensitĂ€t ‚klinisch' genannt werden können. Dazu bedarf es einer spezialisierten Ausbildung, die fachliche Kompetenzen verlĂ€sslich vermittelt. Zudem ist eine GewĂ€hrleistung nötig, die internationalen Standards entspricht: Zertifizierung der Kompetenzen und Lizensierung klinischer Praktiker:innen. Die psychosoziale Orientierung ist konstitutiv fĂŒr jede professionelle Sozialarbeit, erhĂ€lt aber im klinischen Kontext ein methodisches Kompetenzprofil, das fĂŒr den Umgang mit leidenden, chronisch kranken und schwer zugĂ€nglichen Menschen befĂ€higt (Geißler-Piltz et al., 2005/2010).
Tabelle 1: Chronologie der entscheidenden Dekade
1998 Themenheft „Klinische Sozialarbeit' (BlĂ€tter der Wohlfahrtspflege)
1999 Studienrichtung Klinische Sozialarbeit an der Fachhochschule Coburg
2000 DGS-Symposion KlinSA
DVSK-Bundeskongress zum Thema
2001 PlĂ€doyer „Klinische Sozialarbeit als Fachsozialarbeit' (DGS, AK fĂŒr Sozialarbeit und Gesundheit, 2001)
GrĂŒndung der Zentralstelle fĂŒr Klinische Sozialarbeit (ZKS)
2002 SammelbÀnde und Debatte in Fachzeitschriften und VerbÀnden (DBSH, DVSK)
Beginn der Zertifizierung durch ZKS
Erster Studiengang „Klinische Sozialarbeit", Coburg
2003 GrĂŒndung der Sektion KlinSA
Fachtagungen und Intensivierung des Diskurses
2004 Lehrbuch Pauls
Akkreditierung der vier ersten klinischen MasterstudiengÀnge
2005 GrĂŒndung der Fachzeitschrift „Klinische Sozialarbeit"
Themenheft Klinische Sozialarbeit der Zeitschrift „Psychosozial" (Klein, 2005) EinschlĂ€gige Monografien und Reader
2006 Klinisch-soziale Forschungsprojekte Kooperative von Masterabsolvent:innen sowie Online-Publikationen
2007 GrĂŒndung des European Centre for Clinical Social Work (ECCSW)
Themenheft Klinische Sozialarbeit in Europa (Klein, 2007)
2008 Start der Schriftenreihe „Klinische Sozialarbeit – BeitrĂ€ge zur psychosozialen Praxis und Forschung"
2009 Forschungsprojekte und Tagungen (ECCSW, DGSA, Sektion KlinSA)
2010 Reakkreditierung klinischer StudiengÀnge
Quelle:eigene Darstellung, in Anlehnung an MĂŒhlum und Gahleitner (2010, S. 108)
Das in der Ausbildung ĂŒber viele Jahre marginalisierte Gesundheitsthema und die mangelhafte Gesundheitskompetenz der Absolvent:innen wurden in der Professionsdebatte virulent. Der schon erwĂ€hnte AK Soziale Arbeit und Gesundheit stieß daher mit seinem PlĂ€doyer in der Fachöffentlichkeit auf breites Interesse: Um den spezifischen Anforderungen einer klient:innenbezogenen Direct Practice gerecht zu werden, war die Etablierung einer beratungskompetenten ‚klinischen' Sozialarbeit folgerichtig. Sie wurde von Helmut Pauls 1999 zunĂ€chst als Studienschwerpunkt im Diplomstudium der FH Coburg und nach der Bolognareform 2001 als erster Masterstudiengang in Klinischer Sozialarbeit realisiert (Kröger & Gahleitner, in diesem Band) – flankiert von der Sektion KlinSA und einem unterstĂŒtzenden Votum des DGSA-Vorstands. Parallel dazu grĂŒndete Pauls 2001 die Zentralstelle fĂŒr Klinische Sozialarbeit (ZKS), die 2002 mit der Zertifizierung Klinischer Sozialarbeiter:innen begann. Pate stand dabei auch das internationale Modell von Clinical Social Work (CSW). Es war nicht direkt ĂŒbertragbar, bot jedoch Erfahrungswerte und wissenschaftliche Erkenntnisse, an denen sich die hier etablierende Klinische Sozialarbeit orientieren konnte. Vor allem die professionellen Standards und berufsethischen Prinzipien der CSW sowie definierte Kompetenzlevels erwiesen sich als nĂŒtzlich (Pauls, 2011/2013).
Fachsozialarbeit
Die Erfolgsgeschichte klinisch-sozialer Fachlichkeit spricht fĂŒr sich (Geißler-Pilz et al., 2010; Röh, 2020). Auch wenn sie inhaltlich, methodisch und formal noch nicht an die Qualifikation etwa der Facharztausbildung heranreicht, sind doch Höherqualifizierungen bis zur Promotion möglich und rechtfertigen – in Verbindung mit supervidierter klinischer Praxis – den Anspruch einer Fachsozialarbeit, die auch mit dem Qualifikationsrahmen des Fachbereichstags kompatibel ist. Neben ihrer Bedeutung fĂŒr die Praxis sind die positiven Auswirkungen auf berufliche Sozialisation, Lehre und Forschung hervorzuheben. Zentrale Elemente sind: Wissenschaftsbasierte Ausbildung, forschungsgestĂŒtzte Erkenntnisgewinnung im klinischen Feld und biopsychosozial akzentuiertes ErklĂ€rungs- und VerĂ€nderungswissen – verbunden mit der notwendigen Methodenkompetenz fĂŒr klinisch-soziale Interventionen. Hinzu kommen die Übernahme eines Teils der gesellschaftlichen Verantwortung fĂŒr marginalisierte Menschen und prekĂ€re VerhĂ€ltnisse sowie die Notwendigkeit integrierter Versorgung, die nicht nur von der Interdependenz somatischer, psychischer und sozialer Faktoren spricht, sondern diese Erkenntnis auch fachlich nutzt – eine ebenso schwierige wie notwendige Aufgabe im medizindominierten Gesundheitswesen (Pundt, 2006).
Wegen der KomplexitĂ€t der Probleme wie auch der Hilfesysteme sind multiprofessionelle Arrangements nötig, in denen Klinische Sozialarbeit handelt. Sie ist eingebettet in das Gesamtsystem Soziale Arbeit – mit dem erklĂ€rten Ziel, in biopsychosozialer Perspektive Störungen diagnostizieren und methodensicher bearbeiten zu können (auch Ortmann & Röh, in diesem Band). Rollendifferenzial, IntensitĂ€t der personalen Einwirkung und (Be-)Handlungskompetenz begrĂŒnden jene klinische Fachlichkeit, die in der Fachsozialarbeit kulminiert. Die gestufte Ausbildung bis zu Master und Promotion ist eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung fĂŒr Fachsozialarbeit. Notwendig sind, wie in den klassischen Professionen, eigene Verfahren der Erkenntnisgewinnung, also Forschung, Theoriebildung, Wissenschaft.

Forschu...

Table of contents

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Einleitung
  3. Entwicklung und Etablierung der Klinischen Sozialarbeit
  4. Aktuelle Fragen, ZugÀnge und Methoden der Klinischen Sozialarbeit
  5. ZukĂŒnftige Herausforderungen und Entwicklungsfelder
  6. Persönliches zum Schluss
  7. Anhang
  8. Impressum

Frequently asked questions

Yes, you can cancel anytime from the Subscription tab in your account settings on the Perlego website. Your subscription will stay active until the end of your current billing period. Learn how to cancel your subscription
No, books cannot be downloaded as external files, such as PDFs, for use outside of Perlego. However, you can download books within the Perlego app for offline reading on mobile or tablet. Learn how to download books offline
Perlego offers two plans: Essential and Complete
  • Essential is ideal for learners and professionals who enjoy exploring a wide range of subjects. Access the Essential Library with 800,000+ trusted titles and best-sellers across business, personal growth, and the humanities. Includes unlimited reading time and Standard Read Aloud voice.
  • Complete: Perfect for advanced learners and researchers needing full, unrestricted access. Unlock 1.5M+ books across hundreds of subjects, including academic and specialized titles. The Complete Plan also includes advanced features like Premium Read Aloud and Research Assistant.
Both plans are available with monthly, semester, or annual billing cycles.
We are an online textbook subscription service, where you can get access to an entire online library for less than the price of a single book per month. With over 1.5 million books across 990+ topics, we’ve got you covered! Learn about our mission
Look out for the read-aloud symbol on your next book to see if you can listen to it. The read-aloud tool reads text aloud for you, highlighting the text as it is being read. You can pause it, speed it up and slow it down. Learn more about Read Aloud
Yes! You can use the Perlego app on both iOS and Android devices to read anytime, anywhere — even offline. Perfect for commutes or when you’re on the go.
Please note we cannot support devices running on iOS 13 and Android 7 or earlier. Learn more about using the app
Yes, you can access Klinische Sozialarbeit: Das Soziale behandeln. Entwicklung einer Fachsozialarbeit by Christine Kröger, Gernot Hahn, Silke Brigitta Gahleitner in PDF and/or ePUB format, as well as other popular books in Social Sciences & Sociology. We have over 1.5 million books available in our catalogue for you to explore.