Politische Bildung für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf
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Politische Bildung für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Perspektiven Globalen Lernens an Förderzentren

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Politische Bildung für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Perspektiven Globalen Lernens an Förderzentren

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Globales Lernen ist ein pädagogischer Ansatz mit dem Kompetenzen gefördert werden, die es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, mit epochaltypischen Schlüsselproblemen umzugehen. Was nötig ist, damit Globales Lernen als inklusives pädagogisches Konzept alle Schülerinnen und Schüler erreicht, wird in der vorliegenden Studie auf Grundlage theoretischer und praktischer Erkenntnisse beschrieben.

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Information

Year
2019
eBook ISBN
9783734407727

Table of contents

  1. Cover
  2. Inhalt
  3. Kapitel 1
  4. 1.1 Zur Aktualität des Forschungsvorhabens
  5. 1.2 Zentrale Forschungsfragen
  6. 1.3 Entwicklung der Leitthesen und der daraus resultierenden Fragestellungen
  7. 1.3.1 Wie kann Globales Lernen SchülerInnen mit sonderpädagogischen Förderbedarfen gerecht werden?
  8. 1.3.2 Globales Lernen im Whole School Approach
  9. 1.3.3 Der transformative und normative Charakter Globalen Lernens
  10. 1.4 Aufbau
  11. 2 Forschungsstand
  12. 3 Forschungsdesign
  13. 3.1 Praxisforschung als Chance für Wissenschaft und Schulentwicklung
  14. 3.2 Charakteristika der Praxisforschung
  15. 3.2.1 Praxisforschung in Abgrenzung zur Aktionsforschung
  16. 3.2.2 Der Wunsch nach Veränderung als Forschungsmotiv
  17. 3.2.3 Beteiligte Personen in der Praxisforschung
  18. 3.2.4 Der prozesshafte Charakter der Praxisforschung
  19. 3.3 Gütekriterien und Methodenrepertoire
  20. 3.3.1 Grenzen klassischer Gütekriterien empirischer Forschung
  21. 3.3.2 Multiperspektivität und Triangulation
  22. 3.3.3 Methodenrepertoire: Subjektivität als Chance
  23. 3.3.4 Transparenz
  24. 3.3.5 Stimmigkeit
  25. 3.3.6 Relevanz
  26. 3.3.7 Anschlussfähigkeit
  27. 3.3.8 Ethische Vertretbarkeit
  28. 3.4 Kritische FreundInnen
  29. 3.4.1 Eine schwierige Suche
  30. 3.4.2 Kooperation und kritische Distanz
  31. 3.5 Die Fallstudie als Instrument der Prozessbeschreibung
  32. 3.5.1 Die Fallstudie als Methode?
  33. 3.5.2 Merkmale und Ziele von Fallstudien
  34. 3.6 Das Forschungsvorhaben als Phasenmodell
  35. 4 Globales Lernen: Theorie, Debatten und pädagogische Praxis
  36. 4.1 Globalisierung
  37. 4.2 Ausgewählte Dimensionen der Globalisierung für die Schulbildung
  38. 4.2.1 Die politische Dimension der Globalisierung
  39. 4.2.2 Die soziokulturelle Dimension der Globalisierung
  40. Jugend und Globalisierung
  41. Jugendkultur(en)
  42. Technologische Innovationen und Kommunikationsmedien
  43. Migration
  44. 4.2.3 Die ökonomische Dimension der Globalisierung
  45. 4.2.4 Die ökologische Dimension der Globalisierung
  46. 4.2.5 Exkurs: Postwachstumsgesellschaft
  47. Was bedeutet Wohlstand?
  48. Buen Vivir
  49. Postwachstumsökonomie im Rahmen Globalen Lernens
  50. 4.2.6 Fazit: Globales Lernen als pädagogische Antwort auf Globalisierungsprozesse
  51. 4.3 Historische Bezugspunkte Globalen Lernens
  52. 4.3.1 Reformpädagogische Konzepte in Deutschland
  53. 4.3.2 Die internationale Reformpädagogik
  54. 4.3.3 Fazit: Globales Lernen in reformpädagogischer Tradition
  55. 4.4 Theoretische Modelle Globalen Lernens
  56. 4.4.1 Systemtheoretische/evolutionstheoretische Zugänge Globalen Lernens
  57. 4.4.2 Handlungstheoretische Zugänge Globalen Lernens
  58. 4.4.3 Theoretische Bezugspunkte in dieser Untersuchung
  59. 4.5 Beziehungen Globalen Lernens zu seinen Nachbardisziplinen
  60. 4.5.1 Dritte-Welt-Pädagogik
  61. 4.5.2 Entwicklungsbezogene Bildung
  62. 4.5.3 Friedenspädagogik
  63. 4.5.4 Interkulturelle Pädagogik
  64. 4.5.5 Umweltbildung
  65. 4.5.6 Bildung für nachhaltige Entwicklung
  66. Zum (Spannungs-)Verhältnis zwischen Globalem Lernen und der Bildung für nachhaltige Entwicklung
  67. Historische Bezugspunkte der Bildung für nachhaltige Entwicklung
  68. Gemeinsamkeiten zwischen Globalem Lernen und der Bildung für nachhaltige Entwicklung
  69. Schwachstellen der Bildung für nachhaltige Entwicklung und Unterschiede zu Globalem Lernen
  70. Fazit
  71. 4.5.7 Menschenrechtsbildung
  72. 4.5.8 Menschenrechtsbildung – Exkurs: Kritik an der eurozentristischen Sichtweise auf Menschenrechte
  73. 4.5.9 Global Citizenship Education
  74. 4.6 Der transformative Charakter Globalen Lernens
  75. 4.6.1 Die normative Ausrichtung Globalen Lernens und der Beutelsbacher Konsens
  76. 4.6.2 Zwischen Anpassung und Transformation: Globales Lernen als normatives bildungstheoretisches Element in einer globalisierten Gesellsc
  77. 4.7 Kompetenzorientierung im Globalen Lernen
  78. 4.8 Globales Lernen – Versuch einer Wesensbestimmung
  79. 4.8.1 Historische Verbindungen zur Reformpädagogik
  80. 4.8.2 Inhalte Globalen Lernens
  81. 4.8.3 Kompetenzbezug
  82. 4.8.4 Methodische Grundannahmen – inklusiver Unterricht
  83. 4.8.5 Globales Lernen als Aufgabe der ganzen Schule
  84. 5 Sonderpädagogische Förderung:eine begriffliche und schulpraktische Annäherung
  85. 5.1 Behinderung und Förderbedarf: Begriffe und Konzepte
  86. 5.1.1 Medizinische, juristische und sozialrechtliche Perspektiven auf Behinderung
  87. 5.1.2 Behinderung in der Gesellschaft – soziologische Perspektiven auf Behinderung
  88. 5.1.3 Exkurs: Inklusive Sprache
  89. 5.1.4 Behinderung in der Schule und in der bildungspolitischen Diskussion
  90. 5.2 Rahmenbedingungen und Praxis sonderpädagogischer Förderung
  91. 5.2.1 Sonderpädagogischer Förderungsbedarf
  92. 5.2.2 Merkmale sonderpädagogischer Förderung
  93. 5.2.3 Sonderpädagogische Förderzentren
  94. 5.2.4 Das Förderzentrum Carl-von-Linné-Schule: Erkenntnisse aus der Praxis
  95. 5.2.5 Integration, Inklusion und gemeinsamer Unterricht
  96. 5.2.6 Hindernisse inklusiver Beschulung
  97. 5.3 Unterricht für SchülerInnen mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten körperliche und motorische Entwicklung und Lernen
  98. 5.3.1 Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
  99. 5.3.2 Förderschwerpunkt Lernen
  100. Der Intelligenzbegriff – ein streitbares Konstrukt
  101. Die soziale Dimension der Lernbehinderung
  102. Fazit: Arbeitsdefinition von Lernbehinderung
  103. Pädagogische Herausforderungen im Unterricht
  104. 5.3.3 Wechselwirkungen
  105. 6 Globales Lernen an einem sonderpädagogischen Förderzentrum
  106. 6.1 Normative und pädagogische Parallelen zwischen Globalem Lernen und sonderpädagogischer Förderung
  107. 6.2 Exkurs: Normative und pädagogische Parallelen zwischen Globalem Lernen und inklusiver Bildung
  108. 6.3 Didaktische Konsequenzen für Globales Lernen
  109. 6.3.1 Differenzierung
  110. Formen der äußeren Differenzierung
  111. Formen der Binnendifferenzierung
  112. Fazit
  113. 6.3.2 Ganzheitlicher Unterricht
  114. Ganzheitliches Lernen
  115. Die schulorganisatorische Dimension
  116. Ganzheitliche Kompetenzförderung
  117. 6.3.3 Handlungsorientierter Unterricht
  118. 6.3.4 Leichte Sprache
  119. Zielgruppen Leichter Sprache
  120. Regeln der Leichten Sprache
  121. Abgrenzung zu anderen Konzepten
  122. Leichte Sprache in Unterrichtsmedien
  123. Exkurs: Kritik an Leichter Sprache – und ihre Bedeutung für politische Partizipation und Demokratie
  124. Fazit
  125. 6.3.5 Lebensweltbezug
  126. 6.4 Fazit
  127. 7 Praxisforschung: Informationen zum schulischen und pädagogischen Setting und zur Konturierung des wissenschaftlichen Zugangs
  128. 7.1 Die Carl-von-Linné-Schule
  129. 7.1.1 Bauliche Voraussetzungen
  130. 7.1.2 Personalressourcen
  131. 7.1.3 Pädagogische Angebote
  132. 7.1.4 Leitbild
  133. 7.2 Zentrale Forschungsfragen
  134. 7.3 Das Hamburger Modell als Analyseraster
  135. 8 Erkenntnisse aus der Praxisforschung anhand ausgewählter Unterrichtsbeispiele
  136. 8.1 Persönliche Voraussetzungen der SchülerInnen
  137. Marie
  138. Anna
  139. Sophie
  140. Maximilian
  141. Lukas
  142. Alexander
  143. Tim
  144. Daniel
  145. 8.2 Soziokulturelle Voraussetzungen
  146. 8.2.1 Die SchülerInnen als Gemeinschaft
  147. 8.2.2 Das soziokulturelle Umfeld der SchülerInnen
  148. 8.4 Individualisierung im Unterricht durch differenzierende Maßnahmen
  149. 8.4.1 Organisatorische Differenzierung
  150. Differenzierung von Sozialformen, Medien und Arbeitsmitteln
  151. Zeitliche Differenzierung
  152. 8.4.2 Inhaltliche Differenzierung
  153. Differenzierung mithilfe unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen
  154. 8.5 Leichte Sprache und komplexe Zusammenhänge
  155. 8.5.1 Unterrichtssetting: Unterrichtseinheit Tourismus
  156. 8.5.2 Inhaltlich komplexe Unterrichtsmaterialien in Leichter Sprache
  157. 8.5.3 Exkurs: Die Gefahr von Stereotypisierungen
  158. 8.5.4 Zusammenfassung
  159. 8.6 Handlungsorientierung im Unterricht
  160. 8.6.1 Die Fair-Trade-Bar
  161. 8.6.2 Früchte einer Nord-Süd-Partnerschaft
  162. 8.6.3 Zusammenfassung
  163. 8.7 Lernen mit allen Sinnen – ganzheitlicher Unterricht
  164. 8.7.1 Im darstellenden Spiel in andere Lebenswelten eintauchen
  165. 8.7.2 Musik als Zugang zur Welt
  166. 8.7.3 Vielfalt erschmecken – die kulinarische Dimension
  167. 8.7.4 Die Welt erfassen – zur Rolle von Exponaten
  168. Exkurs: Klischees und Vorurteile
  169. 8.7.5 Zusammenfassung
  170. 8.8 Der Lebensweltbezug
  171. 8.8.1 Wertstofftrennung als Unterrichtsinhalt
  172. 8.8.2 Fairer Handel im Schulalltag
  173. 8.8.3 Exkurs: Kehrseiten des Fairen Handels
  174. 8.8.4 Politische Partizipation am Beispiel des Fairen Handels lernen
  175. 8.9 Zusammenfassung
  176. 8.10 SchülerInnen mit Förderbedarf und Globales Lernen – Fazit
  177. 9 Globales Lernen im Sinne des Whole School Approach
  178. 9.1 Globales Lernen als Motor für die Schulentwicklung
  179. 9.1.1 Neue gesellschaftliche Anforderungen an Schule
  180. 9.1.2 Globales Lernen als Impuls für eine transformative Schulentwicklung
  181. 9.1.3 Globales Lernen als Whole School Approach im Schulentwicklungsprozess
  182. 9.1.4 Konzeptionelle Verankerung Globalen Lernens
  183. 9.1.5 Das Drei-Wege-Modell der Schulentwicklung
  184. 9.2 Globales Lernen im Rahmen der Schulentwicklung der Carl-von-Linné-Schule
  185. 9.3 Globales Lernen in schulinternen Curricula
  186. 9.4 Globales Lernen im schulischen Freizeitbereich
  187. 9.4.1 ‚Das Eis brechen‘ – Globales Lernen im Freizeitkurs Weltreise
  188. 9.4.2 Globales Lernen in der Lernwerkstatt
  189. Die Lernwerkstatt in der Carl-von-Linné-Schule
  190. Globales Lernens in der Lernwerkstatt der Carl-von-Linné-Schule
  191. 9.4.3 Globales Lernen in der Ferienbetreuung
  192. 9.5 Wettbewerbe und Auszeichnungen
  193. 9.5.1 Wettbewerbe
  194. Der Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik
  195. bridge-it! Award
  196. 9.5.2 Auszeichnungen
  197. Faire Schule
  198. Fairtrade-School
  199. 9.5.3 Zusammenfassung: Potenziale für die Schulentwicklung
  200. 9.6 Das Globale Klassenzimmer
  201. 9.6.1 Inspiration: Die Pädagogische Werkstatt Globales Lernen an einerGeraer Grundschule
  202. 9.6.2 Konzeption: ein Raum für anderes Lernen
  203. 9.6.3 Lern- und Veranstaltungsraum
  204. 9.6.4 Raum für virtuelle Begegnungen
  205. 9.6.5 Ausstellungsraum für Projektergebnisse
  206. 9.6.6 Raum für interne Fortbildungen und öffentliche Veranstaltungen
  207. 9.6.7 Aktive Mitgestaltung durch SchülerInnen
  208. 9.6.8 Zusammenfassung: Potenziale für die Schulentwicklung
  209. 9.7 Das Schuljahresthema
  210. 9.8 Von der Peergruppe lernen
  211. 9.9 Globales Lernen im Schulprogramm
  212. 9.9.2 Schulprogramm trifft pädagogischen Alltag
  213. 10 Gelingensbedingungen GlobalenLernens im Sinne des Whole SchoolApproach
  214. 10.1 Die Rolle der Schulleitung
  215. 10.2 Die Rolle des Kollegiums
  216. 10.2.1 MitstreiterInnen: die Steuergruppe Globales Lernen
  217. 10.2.2 Steuergruppe Globales Lernen: Zuständigkeiten im Rahmen von Schulentwicklungsprozessen
  218. 10.3 Die Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen
  219. 10.3.1 Persönliche Zusammenarbeit
  220. 10.3.2 Exkurs: Die Frage der Unterrichtsverantwortung –eine Gratwanderung
  221. 10.3.3 Gegenseitige Interessenklärung
  222. 10.3.4 Mehrwert der Zusammenarbeit
  223. Der Blick von außen
  224. Know-how-Transfer
  225. Perspektivenwechsel durch Süd-PartnerInnen
  226. Pädagogische Potenziale
  227. Vernetzung
  228. Projektfinanzierung
  229. Fazit: Der Aufwand lohnt sich!
  230. 10.4 Koordination von Implementierungsprozessen
  231. 10.4.1 Sinn und Zweck einer Koordinierungsstelle für Globales Lernen
  232. 10.4.2 Schulinterne Koordinierungsstelle Globales Lernen an der Carl-von-Linné-Schule
  233. 10.4.3 Alternative I: Koordination durch VertreterInnen einer Nichtregierungsorganisation
  234. 10.4.4 Alternative II: Koordination durch die Schulleitung
  235. 10.4.5 Alternative III: Koordination durch PädagogInnen
  236. 10.4.6 Schlussfolgerung: Viele Wege führen zum Ziel
  237. 10.5 Der Newsletter als Instrument der Kommunikation
  238. 10.5.1 AdressatInnenkreis des Newsletters
  239. 10.6 Qualitätssicherung im Implementierungsprozess
  240. 10.6.1 Qualitätskriterien
  241. 10.6.2 Zusammenarbeit auf Augenhöhe als Qualitätskriterium
  242. 10.7.1 Wirkungen innerhalb des Kollegiums
  243. 10.7.2 Wirkungen innerhalb der Schülerschaft
  244. 10.7.3 Fazit: Auf einem guten Weg
  245. 11 Zusammenfassung der Forschungsergebnisse und Ausblick
  246. 11.1 Ergebnisse der Praxisforschung: Globales Lernen im Unterricht
  247. 11.2 Ergebnisse der Praxisforschung: Globales Lernen in der Schulentwicklung
  248. 11.3 Ableitungen zu Schulentwicklungsprozessen:Vom Projekt zur Struktur
  249. 11.4 Transformation
  250. 11.5 Fazit
  251. 12 Literaturverzeichnis
  252. 13 Abbildungsverzeichnis
  253. 14 Tabellenverzeichnis
  254. 15 Textboxverzeichnis
  255. 16 Forschungsethische Grundsätze72
  256. Danksagung

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