Die Zeit zwischen 1648 und 1789 ist eine Zeit der GegensĂ€tze und Paradoxien. Das «lange» 18. Jahrhundert erfand die Menschenrechte â und lieĂ die weibliche HĂ€lfte der Menschheit auĂen vor. Es propagierte Selbstbestimmung â und perfektionierte die Sklaverei. Es gilt als Zeitalter der Vernunft und war doch von kriegerischen Auseinandersetzungen geprĂ€gt wie kaum ein anderer Abschnitt der Geschichte.Gerrit Walther entwickelt in diesem Band ein breites Panorama der europĂ€ischen Staaten und der von ihnen beherrschten Teile der auĂereuropĂ€ischen Welt zwischen dem Ende des DreiĂigjĂ€hrigen Krieges und der Französischen Revolution. Hierbei zeigt sich, dass Staatenkonkurrenz und Vernunft die zentralen Begriffe sind, mit denen sich die Epoche der AufklĂ€rung begreifen lĂ€sst.

- 369 pages
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Table of contents
- Cover
- Titel
- Zum Buch
- Ăber den Autor
- Inhalt
- Vorwort
- I. Facetten des Staates im 18.âJahrhundert
- II. Zwei Panoramen
- III. Das Zeitalter Ludwigs XIV.
- IV. Der zweite DreiĂigjĂ€hrige Krieg
- V. Jahre der Entscheidung
- VI. Europa in Ăbersee
- VII. Die ruhigen Jahre: 1715âââ1739
- VIII. Europas Weltkrieg
- IX. Vier Krisen des Siegers: England nach 1763
- X. Reformen und Absolutismus nach 1763
- XI. Misslingende Balancen
- XII. Panorama 1789
- Anmerkungen
- Zeitleiste
- Bibliographische Notiz
- Personenregister
- Impressum