Während die liberalen Demokratien weltweit unter Druck geraten und in den USA Präsident Trump eine zweite Amtszeit anstrebt, legt die gefeierte Historikerin Jill Lepore ein Manifest vor, das dem Rechtspopulismus eine seiner Lieblingsvokabeln streitig macht - die Nation. Die liberalen Eliten, so Lepore, haben die Nation viel zu lange den Rechten ßberlassen und zahlen dafßr nun einen hohen Preis: Der neue Nationalismus von rechts verschlingt den Liberalismus. Es wird Zeit, die Nation zurßckzugewinnen.
Im Zeitalter der Globalisierung und der kosmopolitischen Eliten schien die Nation ein obsoleter Begriff geworden zu sein: Eine Vokabel, deren Gehalt sich auf dem Weg zur Weltgesellschaft historisch ßberlebt hatte, eine Parole der Reaktion. Doch in einer Welt, die nach wie vor aus Nationalstaaten besteht, bleibt die Nation der verlässlichste Garant fßr Recht und Gesetz und das wirkungsvollste Instrument, um die Macht der Vorurteile, Intoleranz und Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Das war historisch so, wie die Harvard-Historikerin Jill Lepore am Beispiel der USA zeigt, und das gilt fßr die Gegenwart. Wer den Liberalismus gegen die autoritäre Welle unserer Zeit verteidigen will, der muss die Nation neu denken - und besser als die falschen Herolde des Nationalismus.

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About this book
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Table of contents
- Cover
- Titel
- Zum Buch
- Ăber den Autor
- Widmung
- Motto
- Impressum
- Inhalt
- Vorbemerkung
- I Geschichte und Nationen
- II Nationen und Nationalismus
- III Nationen und Staaten
- IV Die Entstehung des Nationalismus
- V Liberalismus und Nationalismus
- VI Nationen und StaatsbĂźrger
- VII Nationen und Fortschritt
- VIII Zweierlei Nationalismen
- IX Eine neue Nation
- X Rasse und Nation
- XI Nationen und Herkunftsländer
- XII Liberalismus im Kalten Krieg
- XIII Kann das Amerika sein?
- XIV Das Ende des Liberalismus?
- XV Die RĂźckkehr des Nationalismus
- XVI Ein neuer Amerikanismus
- Dank
- Auswahlbibliografie