"Nur Gips" - im Titel ruft die ZIG das Vorurteil eines lange unterschätzten Materials auf, um es sogleich ideenhistorisch zu konterkarieren. Seit jeher wurde der Gips für die Eigenschaften seiner präzisen Verarbeitung geschätzt; aber erst in den Ateliers der Moderne emanzipierte sich der Abguss zu einem autonomen künstlerischen Verfahren. Die Frühjahrsausgabe der ZIG spürt der langen Geschichte der "weißen Antike" nach und setzt einen der wichtigsten Werkstoffe der kulturellen Überlieferung neu ins Licht.
Mit Beiträgen von Martin Mulsow, Barbara Stollberg-Rilinger, Veronika Tocha, Bettina Uppenkamp und vielen weiteren.

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Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XIV/1 Frühjahr 2020
Nur Gips
- 129 pages
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About this book
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Table of contents
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Sonja Asal & Jörg Völlnagel: Zum Thema
- Bettina Uppenkamp: Die Kunst des Gipses
- Charlotte Schreiter: Auf den Spuren der weißen Antike
- Veronika Tocha: Dichtung und Wahrheit. Gesichtsmasken in der Berliner Gipsformerei
- Ellen Strittmatter: Das Phantasma aus der Seine
- Daniel Schönpflug: Ein Elefant aus Gips auf dem Bastilleplatz
- Barbara Stollberg-Rilinger: Aufrichtigkeit, Lüge und Verstellung
- Astrit Schmidt-Burkhardt: Die Papierschlange. Scheybs Kampf mit der Tabula Peutingeriana
- Martin Mulsow: Als Adam Weishaupt einmal fast einen Musikabend verdorben hätte
- Über Minen laufen. Sieben Schneisen durch den Briefwechsel von Reinhart Koselleck mit Carl Schmitt
- Jens Hacke: Das Politische der Freundschaft. Dolf Sternberger und Hannah Arendt üben sie in der Praxis
- Die Autorinnen und Autoren