Kulturelle Phänomene sind außerordentlich stabil und können sich jahrtausendelang über alle politischen Brüche hinweg mehr oder weniger unverändert erhalten. Das Alte Ägypten bildet in Jan Assmanns Buch «Ma'at» den Ausgangspunkt dieser Überlegungen. «Ma'at» ist der Schlüsselbegriff altägyptischen Denkens und bedeutet «Wahrheit, Gerechtigkeit, Weltordnung». Anhand dieses Begriffs spürt Jan Assmann in seinem berühmten Buch Denkformen des Alten Ägypten auf und findet in ihnen den ersten Ursprung staatlich organisierter Formen menschlichen Zusammenlebens.

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About this book
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Table of contents
- Cover
- Titel
- Zum Buch
- Über den Autor
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort
- I. Einführung: Weltordnung und soziale Gerechtigkeit. Der Ort der Ma`at in der Religions- und Geistesgeschichte
- II. Der Diskurs über die Ma`at: Kulturgeschichte als Diskursgeschichte
- III. Konnektive Gerechtigkeit: Gegenseitigkeit und Solidarität
- IV. Vertikale Solidarität: Tugend und Fortdauer
- V. Reinheit und Unsterblichkeit: Die Idee des Totengerichts
- VI. Die Rechtfertigung des Sonnengottes und das Gelingen des kosmischen Prozesses
- VII. Kosmos und Staat. Das Gelingen des politischen Prozesses: Idee und Mythos des Staates in Ägypten
- VIII. Ursprung und Krise der Ma`at
- IX. Schluß: der Ort der Ma`at in der Religionsgeschichte der Gerechtigkeit
- Nachwort zur Neuauflage 2006
- Abkürzungen
- Verzeichnis der Abbildungen und Bildquellen
- Literatur
- Register