Die Reihe Religiöse Positionierungen in Judentum, Christentum und Islam ist aus dem gleichnamigen hessischen Exzellenzprojekt an der Goethe-UniversitĂ€t Frankfurt und der Justus-Liebig UniversitĂ€t GieĂen erwachsen. Das interdisziplinĂ€re Projekt widmet sich der Erforschung von Prozessen der wechselseitigen Positionierung der drei Religionen angesichts des Faktums von religiös-kultureller PluralitĂ€t und Differenz unter dem Einfluss spezifischer historischer, politischer und kultureller Konstellationen. Ausgehend von der Annahme, dass Religionen aufgrund ihrer GeltungsansprĂŒche stets positionell sind und deshalb in Konflikt miteinander geraten können, Konflikte aber nicht grundsĂ€tzlich destruktiv sein mĂŒssen, fragt es, ĂŒber welche Ressourcen jĂŒdische, christliche und islamische Traditionen verfĂŒgen, um differenten Positionen und Konflikten dialogisch und mit Achtung zu begegnen. Es möchte damit einen Beitrag zu den öffentlichen Diskursen ĂŒber Fundamentalismen, MultireligiositĂ€t, Migration, die Begegnung von Religionen und den Umgang mit religiös motivierten Konflikten leisten.
Die Reihe richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Fachrichtungen Geschichte, Religionswissenschaft, Religionsphilosophie, JĂŒdische Studien, Islamwissenschaft, Theologie, Erziehungs- und Politikwissenschaften.
