Am 24. Februar 2024 jährte sich die Einrichtung des Corpus Scriptorum Ecclesiasticorum Latinorum durch die Wiener Akademie der Wissenschaften im Jahre 1864 zum 160. Mal. Das CSEL wurde begrßndet, um dem Thesaurus linguae Latinae wissenschaftlich fundierte und kritisch berichtigte Editionen der lateinischen christlichen Autoren zur Verfßgung zu stellen. Seitdem sind mehr als 100 Bände (sowie zahlreiche Bände Extra Seriem) erschienen, seit dem 150. Jahr (2014) publiziert bei De Gruyter.
Die Reihe Corpus Scriptorum Ecclesiasticorum Latinorum (CSEL) umfasst philologisch abgesicherte, kritische Editionen lateinischer Texte der christlichen Spätantike von Tertullian bis Beda Venerabilis und erschlieĂt damit Werke der patristischen Epoche des lateinischen Westens fĂźr den Zeitraum vom späten zweiten bis in das frĂźhe achte Jahrhundert fĂźr alle jene Wissenschaftsdisziplinen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Spätantike befassen. Die Bände des Corpus Scriptorum Ecclesiasticorum Latinorum werden unter Mitarbeit international renommierter Editoren auf dem wissenschaftlich letzten Stand editorischer Methodik erstellt und von der gleichnamigen Institution, die 1864 von der Ăsterreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien gegrĂźndet wurde und seit 2012 an der Universität Salzburg angesiedelt ist, herausgegeben. Die Editionsreihe wird durch unregelmäĂig erscheinende Monographien zu Einzelthemen latinistisch-patristischer Forschung sowie Sammelbände ergänzt (Extra Seriem).
Arbeitsgruppe CSEL an der Universität Salzburg
www.csel.at
International Advisory Board:
François Dolbeau, Roger Green, Rainer Jakobi, Robert Kaster, Ernst A. Schmidt, Danuta Shanzer, Kurt Smolak, Francesco Stella
