Anthroposophie
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Anthroposophie

Mehr als Naturkosmetik und Waldorfschule

  1. 96 Seiten
  2. German
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Anthroposophie

Mehr als Naturkosmetik und Waldorfschule

Über dieses Buch

Naturkosmetik, biologisch-dynamische Landwirtschaft, Waldorfschulen und Eurythmie - diese Ausprägungen der Anthroposophie sind vielen bekannt. Doch wenige wissen über die Hintergründe Bescheid. Was ist "Anthroposophie"? Was sind ihre grundlegenden Lehren und Ziele? Handelt es sich um eine religiöse Bewegung? Wie ist ihr Verhältnis zum christlichen Glauben? Dr. Jürgen Kuberski schreibt verständlich, kompakt und mit großer Expertise.

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Information

Verlag
Hänssler
Jahr
2010
ISBN drucken
9783775152457
eBook-ISBN:
9783775170215
Anmerkungen
1 Die Autobiographie Steiners (Mein Lebensgang, 1925, GA 28, TB 636, Dornach 1983) ist einseitig und muss unbedingt durch andere Biographien (siehe S. 69) ergänzt werden.
2 Er arbeitete im Goethe- und Schiller-Archiv an der »Sophien-Ausgabe« mit.
3 Vgl. Zander, Anthroposophie in Deutschland, S. 504. Prof. Eduard von Hartmann kam zu einem vernichtenden Urteil über Steiners Dissertation: Lindenberg, Rudolf Steiner, S. 238. Aus der Dissertation ging 1894 »Die Philosophie der Freiheit« hervor (GA 4); 1918 neu aufgelegt.
4 Vgl. Wehr, Steiner, S. 112, 119; Steiner, Haeckel und seine Gegner (1899).
5 Steiner,Friedrich Nietzsche. Ein Kämpfer gegen seine Zeit, GA 5; Steiner schrieb, er habe in Nietzsches »Antichrist« seine »eigenen Empfindungen in jedem Satze wiedergefunden«: Briefe II, Dornach 1987 (GA 39), Nr. 408, 238 (23. 12. 1894).
6 Vgl. David Marc Hoffmann, Rudolf Steiner und das Nietzsche-Archiv, 1993; vgl. Wehr, Steiner, S. 115 ff.
7 Wehr,Steiner, S. 147 ff.; Wehr, Einführung, S. 41; Zander, S. 533 ff.; ein Bekannter beschreibt Steiner als Haeckelianer, Materialist, Atheist und Anarchist: Vögele, Der andere Rudolf Steiner, S. 107.
8 Steiner, Mein Lebensgang, S. 278; vgl. auch den Bericht eines Bekannten bei Vögele, S. 67–68.
9 Blavatsky war eine schillernde Gestalt. Sie wirkte zunächst in Amerika, doch als ihre spiritistischen Handlungen als Betrug entlarvt wurden, zog sie nach Adyar bei Madras (Indien). Daher bekam ihre theosophische Richtung auch die Bezeichnung »Adyar- Theosophie«. Ihre Hauptwerke »Die entschleierte Isis« (1877) und die »Geheimlehre« (1888) sind die grundlegenden Werke der Theosophie; vgl. Horst Miers, Lexikon des Geheimwissens, München 1993, S. 617; H.-J. Ruppert, Theosophie – unterwegs zum okkulten Übermenschen, Konstanz 1993; Zander, S. 78 ff.
10 So bezeichnete er sie vor Rosa Mayreder als »Schwachgeistigkeit«, vgl. Vögele, S. 48; und kritisierte sie in einem Artikel im Magazin für Literatur 66/1897, S. 1066; vgl. dazu Steiner, Mein Lebensgang, S. 118, 294.
11 Steiner, Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens …, 1901 (GA 7); Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums, 1902 (GA 8).
12 Steiner,Mein Lebensgang, S. 270, 281; vgl. das Urteil von Max Osborn bei Vögele, S. 64; Rosa Mayreder sah einen »Sprung in Steiners Weltanschauung«: Vögele, S. 50–51; R. Specht vermutete, Steiner habe sich dadurch finanziell besser gestellt: Vögele, S. 45; vgl. Zander, S. 134; Wehr vermutet ein »Damaskus-Erlebnis«: Steiner, S. 134 ff.
13 Zum Beispiel die Artikel, die später im Buch »Aus der Akasha-Chronik« zusammengefasst wurden.
14 Vgl. die Berichte bei Vögele: Stefan Zweig (S. 131), Rosa Mayreder (S. 50), die Schriftsteller Nikolai Berdjajew (S. 214) und Michael Charol (S. 264); Wilhelm Keilhau hielt ihn für einen der besten Redner seiner Zeit (S. 257, 277, 278).
15 Vgl. Wehr, Steiner, S. 194 ff.; vgl. die Vorträge Steiners auf den Jahreskonferenzen: »Die okkulte Grundlage in Goethes Schaffen« (London 1905); »Theosophie in Deutschland vor hundert Jahren« (Paris 1906); »Die Einweihung des Rosenkreuzers« (München 1907).
16 Die konstituierende Versammlung war am 2. und 3. 2. 1913 in Berlin.
17 Steiner,Anthroposophische Leitsätze, GA 26, Erster Leitsatz.
18 Auch durch Marie Steiner in einem Nachwort zur Autobiographie: Steiner, Mein Lebensgang, S. 350 ff.
19 Vier Mysteriendramen (1910–1913), GA 14; Wachsmuth, Rudolf Steiners Erdenleben und Wirken, Dornach 1951, S. 161; zu den Mysteriendramen vgl. auch W. Kugler, Rudolf Steiner und die Anthroposophie. Köln: Dumont 1991, S. 124 ff.
20 Steiner,Die Entstehung und Entwicklung der Eurythmie, 1912–1914, GA 277a, S. 113; Steiner, Eurythmie, die neue Bewegungskunst, hrsg. von E. Froböse, Dornach 1986, S. 103, 124.
21 Steiner, Die Entstehung und Entwicklung der Eurythmie, GA 277a, S. 41; Steiner, Die Eurythmie. Die Offenbarung der sprechenden Seele, GA 277, S. 30 ff.
22 Zander, S. 1188, 1212 ff.; vgl. Kugler, Steiner, S. 151 ff.
23 Vgl. Zander, S. 1194.
24 Vgl. die ehemaligen Eurythmielehrer Baumann-Bay: Achtung, Anthroposophie!, S. 105 ff.
25 Zu den folgenden Ausführungen vgl. Zander, S. 1081 ff.
26 Zander, S. 1163 ff.; vgl. Steiner, GA 260a, S. 110.
27 Vgl. W. Pehnt, Architektur des Expressionismus, 1973, S. 36 ff. (3. Aufl. Stuttgart 1998); Kugler, S. 125 ff.
28 Zum anthroposophischen Stil vgl. R. J. Fäth, Rudolf Steiner Design. Spiritueller Funktionalismus, Kunst. Diss. Konstanz 2004 (pdf im Internet).
29 Steiner, »An das deutsche Volk und an die Kulturwelt« in: Die Kernpunkte der sozialen Frage …, GA 23, TB 606, S. 127 ff.; zur Dreigliederung vgl. Adolf Baumann, ABC der Anthroposophie, S. 51 ff.; Kugler, Steiner, S. 199 ff.
30 Dornach 1919; später in Steiner, GA 23.
31 Vgl. Klaus Prange, Erziehung zur Anthroposophie, S. 164 ff.
32 Steiner,Aufsätze über die Dreigliederung …, GA 24, S. 100 ff.; vgl. auch S. 61 ff.
33 Vgl. Zander, S. 1314 ff., 1350, 1354
34 Vgl. Stefan Leber, Die Sozialgestalt der Waldorfschulen. Dornach 1991.
35 Siehe www.weleda.de/unternehmen
36 Vgl. Peter Brügge, Die Anthroposophen. Hamburg 1984, 47 ff.
37 Die GLS-Bank (zur Geschichte vgl. Brügge, S. 66 ff.) unterstützte u. a. Nicomar Perlas Dreigliederungszentrum Deepam in Indien, die Sekem-Gruppe von Ibrahim Abouleish und die Omnibus gGmgH; vgl. den Jahresbericht 2008 bei: www.gls.de.
38 Zum Beispiel durch die »Freie Internationale Hochschule für Kreativität und interdisziplinäre Forschung«; es gel...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Inhalt
  5. Kurz und bündig
  6. Vorwort des Herausgebers
  7. Vorwort
  8. I. Entstehung und Wirkungsbereiche der Anthroposophie
  9. II. Die Lehren der Anthroposophie im Überblick
  10. III. Hilfen zur Beurteilung der Anthroposophie
  11. Literatur und Internetquellen
  12. Anmerkungen

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