Die Arktis, einst ein wahrlich »abseitiges« Gebiet, ist zu einer umkämpften Weltregion geworden, in der sich viele Interessenlinien kreuzen. Der Klimawandel und das schwindende Meereis lassen die Begehrlichkeiten auf Ressourcen und das Interesse an neuen Schifffahrtswegen wachsen. Heute wird auf höchster politischer Ebene über die Zukunft der Arktis verhandelt. Eisbrecherflotten werden gebaut und Militärstützpunkte errichtet. Schiffe bahnen sich neue Wege zu Gemeinden und Rohstofflagern. Energiekonzerne sichern sich Explorations- und Förderrechte.
Was ist dran am angeblichen »Wettlauf« um die Rohstoffe, wo liegen tatsächlich die Probleme und Chancen des zirkumpolaren Raumes, und welche Akteure bestimmen die weitere Entwicklung? Gerd Braune stellt Natur und Klima, Politik und Diplomatie, Wirtschaft, Menschen und Kultur rund um die Arktis kenntnisreich dar.
Iqaluit, Hauptstadt des kanadischen Arktisterritoriums Nunavut, im April. Drei Stunden dauert der Flug von der Bundeshauptstadt Ottawa nach Iqaluit. Das leuchtendgelbe Flughafengebäude Iqaluits ist schon aus großer Entfernung vom Flugzeug aus zu sehen. Die meist ein- oder zweigeschossigen Häuser Iqaluits entlang der Küste des Koojesse Inlet scheinen sich zu ducken, um nicht allzu sehr dem Wind ausgesetzt zu sein. Im Schneetreiben zunächst kaum zu erkennen ist die anglikanische St.-Judas-Kathedrale, benannt nach Judas Thaddäus. Die igluförmige weiße Kirche ist eines der markantesten Gebäude dieser jungen Stadt. Unübersehbar auf einem Hügel über der Stadt steht der Astro Hill Complex mit Hotel, Kino und einem achtgeschossigen Appartementblock.
Die Frobisher-Bucht mit dem Koojesse-Meeresarm, an dem die 7000 Einwohner zählende Stadt liegt, ist eine Eiswüste. Bizarr ragen die Eismassen in die Höhe, Ebbe und Flut haben sie aufgetürmt. Der Tidenhub ist hier am Ende der Bucht gewaltig – bis zu zehn Meter können es sein. Wo das Eis eben ist, führt eine Eisstraße von der Stadt hinaus auf die Bucht. Langsam fahren Trucks in Kolonne über das Eis. Auf dem Eis mitten in der Bucht halten sie. Dutzende Fahrzeuge und Schneemobile und Hunderte Menschen kommen zusammen. Ein Schneemobilrennen, ein »Drag Race«, ist angekündigt, die letzte Veranstaltung des Frühlingsfests Toonik Tyme.
Von mehreren Seiten führen Fahrspuren für die Schneemobile vom Festland zum Veranstaltungsort auf dem Eis. »Es ist supersicher«, sagt mir Jerry Ell, ein mit Speckstein arbeitender Bildhauer, als ich ihn frage, ob ich gefahrlos die rund 500 Meter über das Eis zu Fuß zurücklegen kann. »Das Eis ist bestimmt fünf Fuß dick«, beruhigt er mich, »aber bleib auf der Spur, in der die Schneemobile fahren.« Die Stellen, an denen das Eis angetaut und matschig ist, solle ich meiden.
Wenn das eineinhalb Meter dicke Eis Autos und die schweren Schneemobile trägt, sollte es auch mich tragen. Ich bin nicht der Einzige, der über das Eis geht. Einige Menschen sehe ich in weiter Ferne, kleine schwarze Punkte inmitten von Schnee und Eis. Schneemobile brausen an mir vorbei. Dennoch habe ich ein etwas mulmiges Gefühl, vor allem wenn Eistürme den Blick auf Iqaluit oder den vor mir liegenden Rennplatz versperren und mich niemand sieht. Zu wissen, dass sich unter dem Eis das arktisch-kalte Wasser in einer heftigen Strömung bewegt, hat etwas Beunruhigendes.
Dann bin ich mit den vielen anderen am Startplatz. Die Motoren der Schneemobile dröhnen. Zwischen den Rennen wird Schnee auf die Motoren geschaufelt, um sie zu kühlen. Neben der Piste spielen Kinder im Schnee. Einige Frauen tragen ihre Babys in Amautis, den weißen oder farbenfrohen traditionellen Parkas der Inuit. Das »drag race« ist ein Familienereignis auf dem Eis. Eine Woche zuvor fand das Langstreckenrennen von Iqaluit nach Kimmirut an der Südküste der Baffin-Insel statt. Etwa 150 Kilometer Tundra und Berge, Eis und Schnee liegen zwischen den beiden Orten. Wer dieses Rennen gewinnt, der gilt etwas. So wie der mittlerweile verstorbene Jimmy Kilabuk, mit dem ich mich bei meinen früheren Besuchen in Iqaluit getroffen habe, um mit ihm in der Kneipe der Royal Canadian Legion eine Partie Poolbillard zu spielen. Er hatte das Rennen mehrmals gewonnen. Das trug ihm den Ehrennamen »Flash«, der Blitz, ein.
Die Piste des »drag race« ist kurz, nur rund 300 Meter. Aber das Eis der Frobisher Bay reicht noch viele Kilometer nach Südosten, bis es auf offenes Wasser stößt. Ich denke an das tragische Unglück, das wenige Tage vor meinem Eintreffen die Menschen hier erschüttert hat. Sandy Oolayou, ein erfahrener Jäger, fuhr mit seinem Schneemobil hinaus zur Jagd. Irgendwo da draußen traf er auf trügerisches Eis. Er erkannte es zu spät und brach mit seinem Schneemobil ein. Die Strömung riss ihn vermutlich unter das Eis. Niemand konnte ihm helfen. Sandy Oolayou war bekannt dafür, dass er seine Jagdbeute, ob Robben, Wale oder Karibus, mit der Gemeinde teilte.
All dies zeigt: Das Arktiseis ist mehr als eine weiße Fläche, deren Ausdehnung uns wegen der Klimaveränderungen im Nordpolargebiet und der Perspektiven für die Schifffahrt und die wirtschaftliche Nutzung der Arktis interessiert. Es ist mehr als der Lebensraum des Eisbären, der unser Bild von der Arktis prägt. Das Eis ist Teil des Lebens der Menschen in der Arktis. Die Jagd, die vom Eis aus betrieben wird, ist für die Inuit lebensnotwendiger Nahrungserwerb. Die Inuit, sagt mir Sheila Watt-Cloutier, sind ein Volk, dessen Kultur auf Kälte beruht. »Für die Menschen im Süden hat Schnee und Eis etwas mit Freizeit zu tun. Hier aber geht es um unseren Supermarkt. Das Eis, das das Land bedeckt, die Inseln verbindet oder weit in das Meer hinausragt, und der Schnee, über den wir mit Schneemobilen oder Hundeschlitten fahren, sind unsere Straßen, um zu den Nahrungsquellen zu kommen.« Seit Jahren bemüht sie sich, dem Klimawandel ein »menschliches Gesicht« zu geben, denn er betrifft nicht nur Eis und Eisbären, sondern auch die Menschen der Arktis. Ein »Recht auf Kälte« haben die Inuit, sagt sie, und so heißt auch ihre Autobiografie: »The Right to be Cold«. Sheila Watt-Cloutier war Präsidentin des Inuit Circumpolar Council (ICC), des Dachverbandes der Inuit Kanadas, Alaskas, Grönlands und der russischen Tschukotka-Region, und vertrat die Inuit bei den Verhandlungen, die zur Stockholmer Konvention über das Verbot langlebiger Umweltgifte wie PCB und DDT führte. Für ihre lebenslange Arbeit, die Kultur der Inuit und die arktische Umwelt zu schützen, wurde sie im Oktober 2015 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.7
Der Kreislauf des Eises
Der Verlust an Eisfläche im Arktischen Ozean spielt in der Berichterstattung über den Klimawandel, die Rohstoffe und die Schifffahrt in der Arktis eine wichtige Rolle. Vom »ewigen Eis« ist die Rede, von Eisschollen und Eisbergen, von Packeis, den zusammen- und übereinandergeschobenen Eisschollen, und von Festeis, der an der Küste oder an festsitzenden Eisbergen verankerten Meereisfläche, von Winter- und Sommereis. Die Vorstellungen vom arktischen Eis sind oft sehr verschwommen. Das Meereis der Arktis ist nicht starr – und es ist zum größten Teil nicht »ewig«. Es bildet sich und es schmilzt. Anders als die Gletscher und Eiskappen, die Grönland und den antarktischen Kontinent bedecken und Tausende Jahre alt und mehrere Kilometer dick sein können, ist das Eis, das auf dem Ozean liegt, jung – zu großen Teilen nur so alt wie der zurückliegende Winter – und nur einige Meter dick. Meereis ist gefrorenes salzhaltiges Meerwasser, Gletscher hingegen sind Landeis, das sich aus Schnee und Regenwasser, also aus Süßwasser, bildet. Die riesigen Eisstücke, die von Gletschern abbrechen und in den Ozean fallen – die Gletscher »kalben«, wie die Experten sagen –, sind die Eisberge, die weit nach Süden treiben und Schifffahrtswege kreuzen können wie jener Eisberg, mit dem 1912 die »Titanic« kollidierte. Da sich Meereis auf dem Ozean aus dem Meerwasser bildet, führt das Abschmelzen der Meereisfläche auch nicht zum Anstieg des Meeresspiegels. Die Prognosen über dessen Anstieg beruhen vor allem auf Berechnungen über das Abschmelzen der Eisschilde von Grönland und Antarktika, die so dem Ozean Wasser zuführen, und die stärkere Ausdehnung des Meerwassers durch den Anstieg der Wassertemperatur.
Die Temperaturen in der Arktis und in den Alpen steigen offenbar doppelt so stark wie im globalen Durchschnitt.8 Das bestätigte im Dezember 2015 erneut die »Arctic Report Card«, die die US-amerikanische National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) alljährlich herausgibt: »Die Arktis erwärmt sich zweimal so schnell wie andere Gebiete des Planeten«, stellte der leitende NOAA-Wissenschaftler Rick Spinrad fest. Die durchschnittliche Lufttemperatur über Land habe von Oktober 2014 bis September 2015 1,3 Grad Celsius über dem Durchschnitt gelegen und sei die höchste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1900 gewesen.9 Ein globaler Temperaturanstieg um drei Grad in diesem Jahrhundert könnte einen Anstieg um sechs Grad in der Arktis bedeuten. Falls es gelingen sollte, den Temperaturanstieg auf maximal zwei oder gar 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen, dann würde das für die Arktis immer noch ein Plus von drei bis vier Grad bedeuten.
Veränderungen in der Arktis können den Rest der Welt beeinflussen.10 Das Arktiseis wird als eine der wichtigsten Klimavariablen im hohen Norden angesehen. Die Meereisfläche isoliert Wasser, das Temperaturen zwischen null Grad und wenigen Graden über dem Gefrierpunkt hat, von der kälteren Luft. Andererseits kühlt das Eis im Sommer die Luft. Zudem funktioniert die weiße Eisfläche wie ein Spiegel, der die Sonnenstrahlen reflektiert. Als »Albedo« wird dieses für das Klima so wichtige Rückstrahlvermögen der Eisfläche bezeichnet. Schwindet die Eisfläche, nimmt die dunklere Wasserfläche mehr Wärme auf, was wiederum zum stärkeren Abschmelzen des Eises führt. Das Eis der Arktis beeinflusst den Wärme- und Feuchtigkeitsaustausch an der Meeresoberfläche, eine Reihe von Meeresströmungen, die für das Klima weltweit bedeutend sind, die Wolkenbildung und die Luftfeuchtigkeit. Gerne verwendet wird das Bild vom »Kanarienvogel in der Kohlengrube«, auf das sich auch die Autoren des Arctic Climate Impact Assessment (ACIA) von 2004, das die acht Staaten des Arktischen Rats in Auftrag gegeben hatten, beziehen: So wie Bergleute früher einen Kanarienvogel mit unter Tage nahmen, der sie vor einer steigenden Konzentration giftiger Gase warnte, so sehen Klimaforscher Meereis als Frühwarnsystem für Veränderungen. Daher gilt diesem ihr besonderes Augenmerk.
Meereis geht und kommt mit dem Jahreskreislauf. Es wächst im Winter und schmilzt im Sommer. Beginnend im September oder frühen Oktober weitet sich die Eisfläche aus und erreicht im Februar oder März ihre größte Ausdehnung. Die »maximale Meereisfläche« bedeckt dann den gesamten Arktischen Ozean, die Hudson Bay und die Wasserwege durch die Inselwelt im Norden Kanadas. Auch die Baffin-Bucht zwischen Grönland und der kanadischen Baffin-Insel und Teile der Davis-Straße leuchten im März auf den Eiskarten des US-amerikanischen National Snow and Ice Data Center (NSIDC) im hellen Weiß des Eises. Auf der anderen Seite des Arktischen Ozeans reicht die Eisfläche bis an die Küste Sibiriens und erstreckt sich über die Bering-Straße zwischen Alaska und Sibirien bis in die Bering-See, die in den Nordpazifik übergeht, und in das Ochotskische Meer.
Ende März beginnt der Prozess des Abschmelzens, erst langsam, dann immer schneller. Zunächst bricht in den südlichen Ausläufern des Eismeers und in den Rand- und Nebenmeeren das Eis, dann wird auch im zentralen arktischen Ozean die Eisfläche brüchiger und kleiner. Das Minimum, die geringste Meereisfläche, wird am Ende des arktischen Sommers im September erreicht. Aber der Trend ist beunruhigend. Das Ausmaß der Eisflächen wird im ACIA-Bericht bis in das Jahr 1900 rückverfolgt. Bis 1950 war die Eisfläche relativ stabil. Dann setzte der Abwärtstrend ein, der sich ab etwa 1970 verstärkte. Die Eisfläche erreicht im Winter nicht mehr das gewohnte Ausmaß und im Sommer schmilzt sie stärker.
Weniger Meereis im arktischen Winter
Das Grind and Brew-Café in Iqaluit liegt direkt an der Küste neben den Booten der Jäger und Fischer und den Hütten, in denen sie ihre Ausrüstung aufbewahren. Es ist das, was man eine Institution nennt. Hier finden sich Touristen und Einheimische ein, um sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee zu wärmen. Nichts ist »fancy«, schick, im Grind and Brew. Man bedient sich selbst an den Kaffeemaschinen, nimmt sich vielleicht einen Snack aus den Regalen oder bestellt einen Hamburger. Ein paar Kühlschränke stehen in dem kleinen Raum, gefüllt mit Getränken und Lebensmitteln. Der raue Charme des Ortes lockt die Gäste an. Draußen auf dem Eis und Schnee der Koojesse-Bucht liegen Schlittenhunde. Sie haben sich zusammengerollt, ihr Schwanz bedeckt die Nase. So schützen sie sich vor dem eisigen Wind. Die Hunde bleiben den ganzen Winter im Freien, sie trotzen der Kälte. Kommt man ihnen zu nahe, springen sie auf und kläffen. Die Ketten, die mit Holz- oder Eisenpflöcken im Eis befestigt sind, rasseln.
Wer im März oder April bei minus 20 Grad an der Küste entlanggeht – bei Wind können es leicht minus 40 Grad gefühlte Temperatur sein – und die scheinbar endlose Eisfläche sieht, denkt nicht an schwindendes Eis und Klimaveränderungen. Aber der Blick auf die Arktis als Ganzes ergibt ein anderes Bild. Noch Ende der 1970er und in den 1980er Jahren wurden im Februar oder März maximale Eisflächen von 16 Millionen Quadratkilometer gemessen. Demgegenüber wurde im Februar 2015 ein neuer Negativrekord erreicht, denn nur noch 14,54 Millionen Quadratkilometer des Ozeans und seiner Rand- und Nebenmeere waren am 25. Februar auf dem Höhepunkt des arktischen Winters mit Eis bedeckt.11 Die Zufuhr wärmerer Luft auf der pazifischen Seite der Arktis beeinflusste die Ausdehnung der Eisfläche. Vor allem auf der Bering-See und dem Ochotskischen Meer war die Eisfläche kleiner als im Durchschnitt seit Beginn der Messungen vor 35 Jahren.12 Die Eisbildung im Spätherbst 2015 begann erneut sehr langsam. Im November lag die Meereisfläche nach Berechnungen der NOAA und des NSIDC rund 900 000 Quadratkilometer unter dem Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Zum Jahreswechsel 2015/2016 wurden im hohen Norden ungewöhnlich hohe Temperaturen bis zu 23 Grad Celsius gemessen, die das NSIDC gar von einer »kurzen polaren Hitzewelle« sprechen ließ.13
Das Sommereis und die »eisfreie Arktis«
Während die Berichte der wissenschaftlichen Institute über die Wintereisfläche selten viel Aufmerksamkeit finden, ist das beim Sommereis anders. Denn diese Zahlen liefern den Stoff für die erschreckenden Szenarien einer »eisfreien Arktis«. Aber die Bezeichnung »eisfreie« Arktis ist nicht ganz korrekt, wenn nicht irreführend: Die Prognosen der Wissenschaftler über eine eisfreie Arktis beziehen sich allein auf den Sommer. Im Winter wird sich weiter Eis in der Arktis bilden, denn die Temperaturen fallen nach wie vor weit unter den Gefrierpunkt. Zudem können während des Sommers auch in »eisfreien« Gebieten immer noch große Eisschollen treiben. Es ist wichtig, diese Einschränkungen bei allen Diskussionen über die Zukunft der Arktis, über Rohstoffförderung und Schifffahrt stets im Auge zu behalten. Sie nehmen den Szenarien aber nichts von ihrer Dramatik.
Tatsächlich ist der Rückgang des Sommereises dramatisch und weitaus deutlicher als der des Wintereises – er beträgt bis zu 50 Prozent gegenüber den Werten vor 35 Jahren. Schon 2004 hatte der ACIA-Bericht ein besorgniserregendes Bild der künftigen Arktis gezeichnet: Um 15 bis 20 Prozent sei die durchschnittliche arktische Meereisdecke im Sommer zurückgegangen, und dieser Trend werde sich vermutlich beschleunigen. Einige Modelle sagten damals voraus, dass dieser Trend gegen Ende des Jahrhunderts zum nahezu vollständigen Verschwinden des Meereises in der sommerlichen Arktis führen könnte. Mittlerweile sind einige Prognosemodelle noch pessimistischer. Im Ende 2014 veröffentlichten fünften Bericht des Interg...
Inhaltsverzeichnis
Cover
Titel
Widmung
Impressum
Inhalt
Einführung: Aus dem geografischen Abseits ins Zentrum der Aufmerksamkeit
1. Auf dünnem Eis: Der Klimawandel und die Arktis
2. Eisbären, Walrosse & Co.: Die arktische Natur
3. »Unser Land«: Die indigenen Völker der Arktis
4. Eine neue Weltregion entsteht: Die Arktis als geopolitischer Raum
5. Der Griff nach dem Nordpol: Kooperation und Konflikte zwischen den Arktisstaaten
6. Die eisige Schatzkammer: Das »Rennen« um die Rohstoffe der Arktis
7. Kein Panamakanal: Alte und neue Seewege
8. Die Zukunft des zirkumpolaren Raums
Anhang
375,005 Studierende vertrauen auf uns
Zugang zu über 1,5 Millionen Titeln zu einem fairen monatlichen Preis.
Mit unseren Lerntools kannst du noch effizienter lernen.
Häufig gestellte Fragen
Ja, du kannst dein Abo jederzeit über den Tab Abo in deinen Kontoeinstellungen auf der Perlego-Website kündigen. Dein Abo bleibt bis zum Ende deines aktuellen Abrechnungszeitraums aktiv. Erfahre, wie du dein Abo kündigen kannst
Nein, Bücher können nicht als externe Dateien, z. B. PDFs, zur Verwendung außerhalb von Perlego heruntergeladen werden. Du kannst jedoch Bücher in der Perlego-App herunterladen, um sie offline auf deinem Smartphone oder Tablet zu lesen. Erfahre, wie du Bücher herunterladen kannst, um sie offline zu lesen
Perlego bietet zwei Pläne an: Essential und Complete
Essential ist ideal für Lernende und Fachkräfte, die es genießen, eine Vielzahl von Themen zu erkunden. Greife auf die Essential Library mit über 800.000 vertrauenswürdigen Titeln und Bestsellern in den Bereichen Wirtschaft, persönliche Weiterentwicklung und Geisteswissenschaften zu. Enthält unbegrenzte Lesezeit und Standard-Vorlesestimme.
Complete: Perfekt für fortgeschrittene Lernende und Forschende, die vollen, uneingeschränkten Zugriff benötigen. Entsperre über 1,5 Millionen Bücher zu Hunderten von Themen, einschließlich akademischen und spezialisierten Titeln. Der Complete-Plan enthält außerdem fortschrittliche Funktionen wie Premium Vorlesen und Forschungsassistent.
Beide Pläne sind mit monatlicher, halbjährlicher oder jährlicher Abrechnungskadenz verfügbar.
Wir sind ein Online-Lehrbuch-Abonnement-Service, bei dem du für weniger als den Preis eines einzelnen Buchs pro Monat Zugriff auf eine gesamte Online-Bibliothek erhältst. Bei über 1,5 Millionen Büchern zu mehr als 990 Themen bist du bestens versorgt! Erfahre mehr über unsere Mission
Achte auf das Symbol zum Vorlesen bei deinem nächsten Buch, um zu sehen, ob du es dir auch anhören kannst. Bei diesem Tool wird dir Text laut vorgelesen, wobei der Text beim Vorlesen auch grafisch hervorgehoben wird. Du kannst das Vorlesen jederzeit anhalten, beschleunigen und verlangsamen. Erfahre mehr über die Funktion „Vorlesen“
Ja! Du kannst die Perlego-App sowohl auf iOS- als auch auf Android-Geräten nutzen, damit du jederzeit und überall lesen kannst – sogar offline. Perfekt für den Weg zur Arbeit oder wenn du unterwegs bist. Bitte beachte, dass wir Geräte, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch ältere Versionen ausgeführt werden, nicht unterstützen können. Mehr über die Verwendung der App erfahren
Ja, du kannst auf Die Arktis von Gerd Braune im PDF- und/oder ePUB-Format sowie auf andere beliebte Bücher in Politik & Internationale Beziehungen & Geschichte & Theorie der Politik zugreifen. In unserem Katalog stehen über 1,5 Millionen Bücher zur Verfügung.