Alles scheint bestens zu laufen für Wladimir Perewersin: Mit gerade einmal 36 Jahren bekommt er einen hohen Posten bei einer russischen Bank. Doch dann gerät er in die Mühlen des Prozesses gegen Michail Chodorkowski, für dessen Ölkonzern Jukos er eine Weile gearbeitet hat. Chodorkowski hat sich bei Präsident Putin unbeliebt gemacht, und Perewersin soll ihn mit Falschaussagen belasten. Er weigert sich. Schließlich wird er selbst zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Ein Albtraum nimmt seinen Lauf – sieben Jahre verbringt Perewersin in Lagern und Gefängnissen, darunter die seit Sowjetzeiten berüchtigte »Matrosenruhe« in Moskau. Sein Buch gibt einen Einblick in die kaum fassbaren Zustände im russischen Justizwesen, das von korrupten und politisch willfährigen Gerichten geprägt ist, in dessen Gefängnissen Häftlinge schikaniert und gefoltert werden. All das schildert Perewersin nüchtern, reflektiert und ungemein eindringlich.

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Matrosenruhe
Meine Jahre in Putins Gefängnissen
- 336 Seiten
- German
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Matrosenruhe
Meine Jahre in Putins Gefängnissen
Über dieses Buch
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Information
Herzlich willkommen in Melechowo
Wir haben Glück. Wir werden vergleichsweise freundlich empfangen. Der letzte Gefangenentransport wurde gründlich durchgeprügelt. Auch die Sträflinge, die am Mittwoch nach uns kommen, kriegen reichlich ab. Beim Duschen sehe ich die Blutergüsse, Platzwunden und Beulen. Jeder Transport wird anders in Empfang genommen. Manche schlägt man weniger, manche mehr. Manche überhaupt nicht. Es hängt ganz von der jeweiligen Laune der Gefängniswärter ab. Im Übereifer kommt es auch mal vor, dass sie ein wenig zu weit gehen und einen Häftling zum Krüppel schlagen. Das gilt dann immer als Unfall: »Er ist gestolpert und hingefallen, dabei hat er sich den Kopf angeschlagen.« Aus dem Gefängnis dringt keine Klage nach draußen, wenn einen nicht der Anwalt oder die Verwandten besuchen.
»Auf Befehl die Sachen nehmen, aufstehen und im Laufschritt vorwärts marsch!«, kommandiert ein Aufseher.
Am Rande des Geländes steht eine schöne Holzkirche, gar nicht weit von uns entfernt. Ein gutmütiger Mensch könnte glauben, das alles geschehe mit Gottes Segen.
Wir greifen unsere Taschen und laufen in einen kleinen Hof. Dort legen wir unsere Säcke auf einen Haufen und stellen uns in Reihen auf. Ich bin der Dritte in unserer Reihe. Ein kräftiger Mann in Uniform, mit den Sternen eines Majors auf den Schultern und einem Besen in der Hand, erklärt: »Jetzt nimmt jeder den Besen hier und fegt erst mal ein bisschen.« Neben ihm stehen seine Kollegen, die Schlagstöcke bedrohlich in der Hand, und einige Häftlinge, die, wie sich herausstellt, das besondere Vertrauen der Verwaltung genießen und dabei helfen, den Transport zu empfangen. Ich habe nicht die geringste Lust zu fegen. Aber das ist hier offensichtlich ein übliches Ritual. Als erster der Reihe tritt Kostja vor und beginnt, munter den Besen zu schwingen. Walera, der nach ihm kommt, fegt ein paar Mal lustlos hin und her. Nach einem Schlag auf den Rücken verdoppelt er seine Anstrengungen. Dann komme ich an die Reihe. Unwillig nehme ich den Besen und fege.
»Das reicht«, ertönt schon bald die Stimme des Majors. Ich höre auf und reiche den Besen an den nächsten weiter.
Aus unserer Gruppe weigert sich keiner zu fegen. Die Sträflinge sind gut informiert über die hiesigen Behandlungsmethoden. Wer sich weigert, wird auf der Stelle verprügelt, gleich hier auf dem kleinen Hof, vor den Augen der anderen Häftlinge. Wenn du dann immer noch nicht fegst, wirst du in ein Zimmer gebracht und weiter geschlagen. Gibst du dann noch nicht klein bei, wird man dich vor die Wahl stellen: Entweder du wirst gleich hier und jetzt, nach einer Spezialbehandlung, selbst zu einem Erniedrigten, oder du greifst eben doch zum Besen. Alle wählen Letzteres. Für die Verwaltung ist ein Verurteilter kein Mensch mehr. Deshalb wird jeder Versuch, seine Rechte einzufordern, von der Gefängnisverwaltung als Aufsässigkeit angesehen.
Noch vor ein paar Jahren ließen die »anständigen« Häftlinge solche Verurteilte, die aus Melechowo in die Übergangsgefängnisse kamen, überhaupt nicht in ihre Zellen. Zu diesen Bedauernswerten sagte man: »Für dich ist kein Platz unter Menschen«, und warf sie kurzerhand vor die Tür. Sie mussten sich notgedrungen eine andere »Bude« suchen, bei den Roten, also den Dienstlern, den sawchosy (Hauswarten) und sonstigen zweifelhaften Kreaturen.
Bedrückt gehen wir mit unseren Taschen in das Gebäude. Hier befindet sich das Hauptquartier. Man bringt uns in ein großes Zimmer, wo eine exzessive Filzerei losgeht, die eher einer Plünderung ähnelt. Zwei riesige Häftlinge scharwenzeln herrisch mit irgendwelchen Papieren durch das Zimmer. Sie gehen zu jedem Neuankömmling und fordern ihn auf, etwas zu unterschreiben. Alle unterschreiben ohne hinzusehen, ohne auch nur zu wissen, was sie da unterschreiben.
Während ein Fähnrich in meinen Sachen wühlt, kommt dieses Pärchen auch zu mir, schiebt mir ein Stück Papier und einen Stift in die Hand. Die beiden sind Dienstler der Quarantäne. Die Schlimmsten der Schlimmsten, üble Mistkerle, die für gewisse Privilegien von Seiten der Verwaltung zu allem bereit sind. Bei dem einen der beiden prangt auf der rechten Wange eine Narbe, vom Ohr bis zum Kinn. »Eine Verräternarbe«, erklärt mir später ein altgedienter Häftling. »An diesem Mal sieht jeder gleich, was das für einer ist, und man weiß Bescheid.«
Ich schaue auf das Papier und versuche den Text wenigstens zu überfliegen. »Mach schon, setz deinen Namen drunter. Jetzt fängt der auch noch an zu lesen!«, treiben mich die beiden Dienstler mürrisch an. Ich sehe die Worte: »Verpflichtung: Ich, der und der, schwöre aus freiem Willen den kriminellen Gesetzen und Traditionen der Verbrecherwelt ab und verpflichte mich, die Anstaltsordnung einzuhalten und den Anweisungen der Verwaltung nachzukommen…«
Was ist das für ein Blödsinn?, wundere ich mich und unterschreibe. Das Pärchen ist zufrieden und entfernt sich.
Ich betrachte meine durcheinandergeworfenen Sachen. Alle zivilen, nicht vorschriftsmäßigen Gegenstände werden eingezogen. Der Aufseher stößt sich an einem kleinen Beutel mit Medikamenten und will ihn mir abnehmen. Ich protestiere energisch und erhalte wenigstens einen Teil der Medikamente zurück. Jedes Päckchen wird gründlich inspiziert und geprüft, jedes Heftchen durchgeblättert. Mein Gepäck schrumpft bis auf einen Seesack. Die eingezogenen Gegenstände kommen in ein Depot für persönliche Dinge. Dann geht es zum Frisör. Ich werde kahlgeschoren. Anschließend erhalte ich Knastklamotten: einen schwarzweiß gestreiften Anzug und ein furchteinflößendes Käppi, ebenfalls gestreift. In den schwarzen Schuhen befinden sich Pappeinlagen. Als ich in den Spiegel schaue, erkenne ich mich kaum wieder. Jetzt bin ich ein vollberechtigter (das heißt rechtloser) Sträfling.
Ein neuer Lebensabschnitt hat begonnen, den ich überleben muss.

Unter der Leitung ausgewählter Häftlinge, die die Gefängnisverwaltung gesetzwidrig mit ihren Vollmachten ausgestattet hat (was tut man nicht alles, um sich die Arbeit zu erleichtern!), gehen wir, kahlgeschoren und neu eingekleidet, in Reih und Glied in die sogenannten »Quarantäne-Abteilung«. Was der Leiter der Abteilung, der den Rang eines Hauptmanns bekleidet, eigentlich macht, ist mir ein Rätsel. Man sieht ihn des Öfteren vorbeieilen, auf dem Weg in sein Büro. Er spricht niemals mit uns. Diese Ehre wird nur den Dienstlern zuteil, die gleichzeitig auch seine Laufburschen sind. Neben ihren gewöhnlichen Pflichten besteht die Aufgabe der Dienstler nicht zuletzt darin, den Hauptmann mit Tee, Konfekt, Schokolade und sonstigen Süßigkeiten zu versorgen, die er großzügig den bei ihm zum morgendlichen Tee versammelten Leitern der anderen Abteilungen anbietet. »Was soll man machen? Man muss halt rotieren!«, klagt einer der Dienstler aus der Abteilung mir sein »Leid«, weil er permanent damit zu tun hat, irgendwo etwas Süßes für den Abteilungsleiter aufzutreiben. Nebenbei bemerkt, dieses Phänomen ist im Strafvollzugswesen sehr verbreitet.
Die »Quarantäne-Anlage« ist von einem Betonzaun umgeben. Es gibt einen kleinen Hof und einen Schlafraum, in dem mehrere Dienstler wohnen. Ich verstehe jetzt, warum man die Moskauer nicht mag, ich fange ebenfalls an, bestimmte Vertreter dieser Stadt, in der ich geboren und aufgewachsen bin, zu hassen. Die Dienstler hier sind ausnahmslos Moskauer.
Dienstler werden in der Regel Typen, die geistig ein bisschen unterentwickelt sind, aber ein ausgeprägtes Ego haben. Im gewöhnlichen Leben sind sie meistens vollkommen unbedeutende Menschen, hier aber bekommen sie von der Lagerverwaltung ein kleines Stückchen Macht über Menschen verliehen und wachsen in ihrer Selbstherrlichkeit über sich hinaus.
Sascha Utjugow, genannt »Utjug der Killer«, zum Beispiel, ein ehemaliger Offizier der Strategischen Raketentruppen der Sowjetunion, wurde wegen Drogenhandels zu einer kleinen Freiheitsstrafe verurteilt. Er hat hier einen warmen Winkel gefunden und sitzt seine letzten Monate ab.
Nasar (Sascha Nasarow) wohnte wie ich in der Nähe der Metrostation »Kachowskaja«. In Anspielung auf seine Konfektionsgröße nenne ich ihn »das Männlein aus der Kinderabteilung«. Er ist höchstens eins sechzig groß und hat einen bunten Drachen auf dem Rücken tätowiert, der bis auf die Brust seines mageren Körpers reicht. Er sitzt nicht zum ersten Mal, diesmal wegen schwerer Körperverletzung und Diebstahl. Seit man ihm den Posten eines Dienstlers gegeben hat, seit er für »Recht und Ordnung« sorgen soll, hat er sich selber in einen Drachen verwandelt und schikaniert den lieben langen Tag seine Mithäftlinge.
Der Ober-Dienstler oder sawchos der »Quarantäne« hat ein Extrazimmer.
Laut Gesetz darf niemand mehr als zwei Wochen in der Quarantäne bleiben. Um diese Beschränkung zu umgehen, ist die Verwaltung auf die Idee gekommen, eine Unterabteilung einzurichten, die sogenannte »Adaptionsabteilung«, die im Grunde genommen nichts anderes ist als die Quarantäne. Daher nennen die Häftlinge sie auch nur »die obere« und »die untere Quarantäne«.
Man bringt uns in die obere Quarantäne. Nasar erklärt uns die hiesigen Sitten und Gebräuche, beschreibt uns den Tagesablauf und die »Erziehungsmaßnahmen«. Aufstehen um halb sechs, Gymnastik, Frühstück. Tagsüber sind drei »Erziehungsmaßnahmen« vorgesehen. »Erzogen« wird man hier durch Exerzieren. Die Märsche dauern eine oder anderthalb Stunden und verlangen strengste Disziplin. Der auf das Marschieren spezialisierte Dienstler heißt Witali. Mich erstaunt jedes Mal der Eifer, den dieser Sträfling an den Tag legt, der doch ein Sträfling ist wie wir auch. Unermüdlich zeigt er uns, wie man die Füße richtig hebt, passt auf, dass auch alle im Gleichschritt marschieren. Man sollte meinen, es würde reichen, ein bisschen vor dem Hauptquartier auf und ab zu marschieren und fertig, ab in die Baracke. Aber nein! Stundenlang exerzieren wir, marschieren nach seinem Kommando hin und her, stehen stramm. Witali bereitet der ganze Vorgang anscheinend ein perverses Vergnügen.
»Reeeeechts um! Liiiiinks um! Halt, eins-zwei. Kehrt marsch!«
Witali kommt aus der Moskauer Vorstadt Ljuberzy und ist etwa zwanzig Jahre alt. Er ist ein Skinhead und sitzt wegen schwerer Körperverletzung. Witali ist ein ungebildeter, ungehobelter Klotz, hat von sich selbst aber die höchste Meinung. »Vorwärts marsch!«, befiehlt er, und die Menge spurt. Er ist von seiner Einzigartigkeit überzeugt und liebt es, bestimmte Häftlinge zu schikanieren und auf jede Art und Weise zu demütigen.
»Wenn ich wieder frei bin, finde ich dieses Schwein und mache ihn platt, da kannst du sicher sein.« Solche Drohungen hörte ich mehr als einmal, und nicht nur in Bezug auf Witali, sondern auch auf andere Dienstler, und zwar von Leuten, die nicht wegen kleiner Diebstähle oder banaler Einbrüche saßen.

Von den Lagertoren aus führt eine Allee einen leichten Hang abwärts durch die gesamte Zone. Hohe Birken erfreuen das Auge. Nach fast dreijährigem Aufenthalt in geschlossenen Räumen freu ich mich über jeden Baum, ich freue mich über den Himmel und über die Sonne. Es ist ein ganz neues Gefühl, direkt auf dem Erdboden zu gehen. An der Allee befinden sich die Kirche, die mir bereits aufgefallen ist, das Hauptquartier, das Klubhaus, die Baracken und die lokalen Sektoren. Ganz am Ende des Weges kommt man an einen KPP, einen Kontrollposten und das Eisentor der Produktionszone. Innerhalb der Wohnzone gibt es ebenfalls eine kleine Produktionszone, die aus mehreren Nähwerkstätten besteht.
»Abteilung haaalt, eins-zwei!«, kommandiert Witali. »Kehrt marsch!«
Rumms!
Ein gewaltiger Donnerschlag lässt die Erde erbeben. Der dumpfe Nachhall der Explosion ist noch lange zu hören. Neben der Kolonie befinden sich Tagebaugruben, in denen Dolomit abgebaut wird. Das Lager selbst, das noch in den fünfziger Jahren für deutsche Kriegsgefangene angelegt wurde, liegt in einer Bodensenke, die durch die langjährige Förderung von Erzen entstanden ist.
Wir gehen in die entgegengesetzte Richtung, den Hügel hinauf, und erreichen das Tor der Schleuse mit der Sperrschranke, die mit riesigen Stacheln wie mit Krallen ausgestattet ist. Würde sich jemand einfallen lassen, das Tor zu überwinden, stünde er vor diesem Hindernis. Wir legen diese Distanz Hunderte Male am Tag zurück. Hin und her. Rauf, runter. Irgendwie bringe ich es fertig, an dieser seltsamen Veranstaltung Gefallen zu finden (die nicht nur sinnlos ist, sondern auch gesundheitsschädlich). Ich stelle mir vor, es sei eine Art Sport, und beginne, die Übungen mit einer gewissen Ernsthaftigkeit auszuführen. Aus Mangel an Bewegung habe ich stark an Gewicht zugelegt, jetzt nehme ich rapide ab.
Es ist August 2007. Wir sind buchstäblich schweißüberströmt. Nass von Kopf bis Fuß erreichen wir die Quarantäne-Abteilung. Aber waschen darf man sich nicht, das ist in dem von der Lagerleitung genehmigten Tagesplan nicht vorgesehen. Körperhygiene hat streng nach Vorschrift zu erfolgen, morgens und abends jeweils zehn Minuten. Aber auch abends reicht die Zeit dafür nicht. Bei zwei Waschbecken für zwanzig Häftlinge hat jeder nicht mehr als eine Minute. Die Dienstler, die das ungeheuerliche Privileg besitzen, die Baracke zu betreten, wann immer sie wollen, achten streng auf die Einhaltung des Tagesplans.
Wir dagegen, die gewöhnlichen Häftlinge, müssen in der Zeit, die wir nicht von Marschieren, Aufräumen oder Verladearbeiten beansprucht sind, einfach irgendwo stehen oder in dem eingezäunten Hof herumgehen. Eine Sitzmöglichkeit gibt es nicht. »Ihr sitzt doch sowieso«, witzelt ein Dienstler. Man kann sich hinhocken. In einem anderen Lager mit ähnlichen Haftbedingungen, in das ich später verlegt werde, ist selbst das strengstens verboten, dort hält man es für ein Ritual aus der Welt der Verbrecher, eine kriminelle Tradition.
Unter der sengenden Sonne trocknet der Schweiß schnell und hinterlässt auf der Anstaltskluft weiße Salzränder. Verdreckt und übelriechend werden wir einmal in der Woche zum Duschen gebracht. Ich denke an den Wortlaut des Strafvollzugsgesetzes, das man hier offenbar nicht gelesen hat. Da steht schwarz auf weiß: »Die Verurteilten sind verpflichtet, die gesellschaftsüblichen Hygienenormen einzuhalten.«
Entweder haben sie es nicht gelesen, oder das ist bei ihnen eben gesellschaftsüblich, überlege ich philosophisch.
Zum Duschen sind dreißig Minuten vorgesehen. Es gibt einen Duschkopf für fünf bis sechs Personen. Man muss zusehen, dass man sich selbst wäscht und gleichzeitig seine Klamotten. Viele gehen voll angekleidet unter die Dusche und reiben sich mit Seife ein, das spart Zeit. Die gewaschenen Kleider kommen in einen Trockenraum. Dort sammelt sie ein Dienstler ein und stopft sie in einen Sack. Die schlecht gewaschenen, manchmal nur nassen Klei...
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort. Von Manfred Quiring
- Das, was niemand liest. Von Olga Romanowa
- Die Entlassung
- Der Anfang des Weges
- Die Verhaftung
- Sei gegrüßt, Butyrka!
- Gefängnisuniversitäten
- Matrosenruhe
- Ein Gefängnis im Gefängnis
- Die Ermittlung wird fortgesetzt
- Aktenstudium
- Der Prozess beginnt
- Die Verhandlung wird fortgesetzt
- Sommerferien
- Die Sitzung wird fortgesetzt
- Das Neujahrsgeschenk
- Die letzte Hoffnung
- Der Transport
- Herzlich willkommen in Melechowo
- Erniedrigte und Beleidigte
- Shopping
- Gefängnismedizin
- Familienbesuch
- Zurück in die Zukunft
- Die ruhmreiche dritte Abteilung
- Die Nähwerkstatt
- Alltag
- Neujahr
- Freie Presse
- Kurs auf vorzeitige Entlassung
- Pelzmützen
- Tag der offenen Tür
- Das ganze Leben ist ein Theater
- Geburtstag
- Das Erholungsheim
- Flucht und Katzen
- Die Rückkehr
- Wie ich ein guter Jude wurde
- Leb wohl, dritte Abteilung!
- Die anständigen Menschen aus der ersten Abteilung
- Galeerensklave
- Produktionsfehler
- Tote Seelen
- Grauer Alltag
- Völkerwanderung
- Das erste Wunder
- Normaler Vollzug
- Die zweite Abteilung
- Ich bin ein Randalierer
- Eine Reise von Wladimir nach Moskau
- Wolken ziehen auf
- Harakiri
- Der süße Duft von Vanille
- Das Kabarett der pfiffigen Köpfe
- Von Feinden umgeben
- Die Spartakiade der Völker des Strafvollzugs
- Das Leben geht weiter
- Das zweite Wunder
- Nachwort
- Nachwort zur deutschen Ausgabe
- Glossar
- Abbildungen
- Autorenbiografie
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