Suizid
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Suizid

Das Trauma der Hinterbliebenen Erfahrungen und Ausweg

  1. 256 Seiten
  2. German
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Suizid

Das Trauma der Hinterbliebenen Erfahrungen und Ausweg

Über dieses Buch

Jedes Jahr bringen sich in Deutschland mehr Menschen um, als es Verkehrsopfer gibt. Alle halbe Stunde geschieht ein Suizid, alle zweieinhalb Minuten wird einer versucht. Für selbstmordgefährdete Menschen gibt es inzwischen viele vorbeugende Hilfen, doch bestehen nahezu keine Angebote für zurückgebliebene Freunde und Angehörige.
Manfred Otzelberger beschreibt anhand zahlreicher Beispiele, mit welchen Problemen die Hinterbliebenen zwangsweise konfrontiert sind und auf welch unterschiedliche Weise sie sich bewältigen lassen.
Ein Service-Teil bietet dazu Hinweise für den Umgang mit Behörden und Medien sowie aktuelle Adressen von Beratungs- und Informationsstellen.

Information

Verlag
Links, Ch
eBook-ISBN:
9783862842186
Jahr
2013

Mut zur Trauer

»Einer jungen Frau war das einzige Kind gestorben. Sie weinte über alle Maßen und konnte sich gar nicht trösten. Jede Nacht lief sie hinaus auf das Grab und jammerte, daß es die Steine hätte erbarmen mögen. Nun sah sie einmal in der Nacht einen Zug von Kindern vorüberziehen. Ganz hintendrein aber lief ein kleines Ding mit einem ganz durchnäßten Hemdchen. Das Kindlein trug in der Hand einen Krug mit Wasser. Es war ganz matt geworden und konnte den anderen nicht folgen. Ängstlich blieb es vor einem Zaun stehen, über den die anderen Kinder kletterten. Die Mutter erkannte in diesem Augenblick ihr Kind, eilte hinzu und hob es über den Zaun. Während sie es so in den Armen hielt, sprach das Kind: Du weinst mir meinen Krug sonst zu schwer und voll. Da sieh’, ich habe schon mein ganzes Hemdchen damit beschüttet. Da weinte sich die Mutter noch einmal herzlich aus und dann nimmermehr.«93
Dieses Märchen der Brüder Grimm enthält einen wahren Kern über die Kunst des Trauerns, aber ganz so einfach wie im Märchen ist es im Leben leider nicht. Von einem Moment auf den anderen kann man nicht einfach mit dem Weinen aufhören, aber es gibt Erlebnisse und Wege, die aus dem Labyrinth herausführen und das Verharren in der statischen Trauer auflösen können.
Sicher: Trauern ist kompliziert geworden in einer Gesellschaft, die schon den »natürlichen« Tod verdrängt hat. Für den »unnatürlichen« Tod in Form des Suizids gilt das noch viel stärker. Eines müssen Angehörige von Suizidopfern erst einmal wissen.
Trauer ist keine Krankheit, sondern ein Zeichen von Gesundheit. Trauer ist ein Zustand, der unbedingt nötig ist, um Abschied zu nehmen und in ein neues Leben zu wachsen.
Wer Trauer um einen »Selbstmörder« für eine lästige Zeitverschwendung hält und seine Gefühle einsperrt, schadet sich selbst, betrügt sich um das »Gefühl der Wandlung«.
Warum trauerst Du so lange?
Die Suizidtrauer ist eine schwere Form der Trauer. Bei einem Mord kann man sich trösten, daß das Opfer leben wollte, bei einer Selbsttötung nicht. Die angebliche Selbstbestimmung des Toten erschwert die Akzeptanz der Trauer, berichtet Sylvia Hahn*: »Von einer Tante hörte ich, daß sie ganz verständnislos über meine Trauer war. Im Verwandtenkreis meinte sie ernsthaft: ›Warum sagt ihr denn keiner, daß ihr Sohn das doch gewollt hat, dann braucht sie nicht mehr zu trauern.‹ Und warum so viele junge Leute bei der Beerdigung gewesen seien, man hätte das doch lieber in aller Stille machen sollen. Diese Tante hat dann nach über zwei Jahren auf der Beerdigung meines Bruders zu mir gesagt: ›Jetzt kann ich Dich mal wieder besuchen, ist ja jetzt zwei Jahre her.‹«
Was kann man aus einem solchen hilflosen Satz lernen? Leider können die Angehörigen der Angehörigen mit einem Suizid oft auch nicht umgehen. Was auf der einen Seite verständlich ist. Auf Eltern aber wirken Verlegenheitsphrasen zynisch. Selbst Verständnis für die Sprachlosigkeit ihrer Umwelt wird von ihnen erwartet. Noch einmal Sylvia Hahn: »Die ständigen Sprüche, die Leute wissen halt nicht, wie sie sich verhalten sollen bzw. was sie sagen sollen, konnte ich irgendwann nicht mehr hören. Immer wurde von mir Verständnis erwartet, ja verlangt. Ich versuche, diese Äußerungen nicht mehr an mich ranzulassen, leider gelingt es nicht immer. Viele möchten das heikle Thema Suizid verdrängen.«
Der Versuchung, ihren Sohn wegen seiner Tat zu verdammen, hat sie widerstanden: »Meinem Kind habe ich nie Schuld gegeben, er wäre sicher gerne bei uns geblieben, wenn er es gekonnt hätte. Nach fast zweieinhalb Jahren Trauer kann ich sagen, daß mir und natürlich auch meinem Mann die zweieinhalb Jahre einfach fehlen. Für uns ist es, als wäre es gestern gewesen, für die Gesellschaft ist er schon wieder vergessen. Viele Menschen, die fragen, wie es geht, wollen nicht anderes hören als gut. Sagt man nicht so gut, werden einige Menschen verlegen, weil sie erschrocken erinnert wurden oder sie stellen Gegenfragen wie: ›Warum, hast du keinen Job mehr?‹«
Männern und Vätern wird noch weniger Trauerzeit von der Gesellschaft zugestanden. Sie müssen funktionieren, ihnen werden weniger Emotionen gestattet, weil das immer noch als ein Widerspruch zur Männlichkeit erscheint. Eine Auszeit in der Geschäftigkeit können sich die wenigstens leisten. Stefan Hörich* erzählt von sich: »Negative Reaktionen will man nicht zulassen. Die Gesellschaft macht mir am meisten zu schaffen, auch was die meisten überhaupt unter Suizid verstehen. Die meisten scheinen zu wissen, was der Freitod bedeutet, ohne sich überhaupt damit beschäftigt zu haben. Wir glauben, daß es mindestens so viele Arten von Suizid gibt wie Krebsarten oder Herzkrankheiten.«
Doch bis zu diesem Verständnis von Suizid ist es ein weiter Weg. Claudia Rosentritt*, deren Kind sich mit 22 Jahren das Leben genommen hatte, erzählte: »Von Verwandten bekam ich zu hören, wo denn das geschrieben stehe, daß wir dir helfen müssen. Sehr oft höre ich: ›Da müssen Sie durch, da kann Ihnen niemand helfen.‹ Ich funktioniere trotz Herzbeschwerden, Schlafstörungen und Abmagerung. Ich habe mir abgewöhnt, mich auf jemanden zu verlassen. Während und nach der Trauer ist nichts mehr, wie es war. Bei jeder Trauer um den Tod wird man existentiell aufgeschreckt, man beweint auch immer die eigene Sterblichkeit.«
In der Disziplin »Anteilnahme« sollten wir einen Blick nach Israel werfen oder in deutsche jüdische Familien. Bei den Juden gibt es die »Schiwa«. Die trauernden Angehörigen müssen sieben Tage lang nichts tun. Verwandte und Freunde kommen und versorgen sie, sie dürfen immer wieder vom Verstorbenen sprechen und ihre Trauer ausdrücken.94
Wie andere Kulturen trauern
Andere Kulturen gehen mit dem Tod weitaus lockerer um, berichtet der Psychologe Hermann Ehmann: »Indios fürchten den Tod nicht wie wir, sie sehen in ihm sogar einen Freund, der sie von den Qualen des Lebens befreit und zur Quelle des Lebens zurückführt. Ähnlich die Hindus: Sie freuen sich auf die endgültige Erlösung im Nirwana. Und lateinamerikanische Christen feiern Allerheiligen/Allerseelen nicht mit zitronengesäuerter Miene wie wir, sondern tanzen ausgelassen um die Gräber der Verstorbenen, um mit ihnen zusammen die Party des Jahrtausends zu feiern, daß Christus den Tod überwunden hat.«95 Auch in Asien gibt es Trauerrituale, die wenig von unserer Düsternis haben. Hier gibt es viel Zeit und Raum für das Abschiednehmen. Der Tod wird als Anlaß zu einem großen Abschiedsfest genommen. Und Freude und Trauer schließen sich keineswegs aus, was in unserer Kultur bestenfalls beim Leichenschmaus spürbar wird.
Intensive Trauerrituale sind im christlichen Abendland fast ausgestorben. Die Trauerberaterin Maria Nestele sieht die Misere: »Uhren werden nicht mehr zur Sterbestunde angehalten, kaum jemand weiß einen Psalm zu sagen. Die Sprache und Gesten sind uns verlorengegangen, die Kultur des Sterbens ist verblaßt. Das heißt ja nicht, daß weniger getrauert wird, daß eine größere Gleichgültigkeit gegenüber unseren Toten existiert, aber da die äußeren Vorgaben fehlen, die Landschaften der Trauer geebnet sind, muß für alles alleine das Herz aufkommen.«96 Und das ist häufig überfordert. Horst Kann*, dessen Sohn sich mit Lösungsmittel vergiftet hatte, berichtet: »Ich habe alle Trauerphasen durch und bin wieder am Anfang. Wir tragen doppelt soviel Last wie bei einer normalen Trauer. Unter anderen verwaisten Eltern zu sein, ist der einzige Ort, wo ich lebe. Ich warte auf den Tag, wo ich meinen Sohn wiedersehe.«
Die Trauer kommt in Wellen, und man muß ein guter »Wellenreiter« sein. Auf dem Peloponnes in Griechenland, dem Land mit der niedrigsten Suizidquote in Europa, gibt es die berühmten Klageweiber, die mit den Angehörigen am Leichnam während der ersten Tage poetische Gesänge anstimmen. Dieses Beispiel ist auf Deutschland nicht übertragbar, meint der prominente Trauerbegleiter Jorgos Canacakis. Aber von den Griechen lernen heißt trauern lernen: Gefühle in Gemeinschaft ausdrücken, nicht im stillen Kämmerlein jammern, nicht rasch wieder versuchen, zur Tagesordnung überzugehen.
Canacakis versucht in Seminaren, die Kunst des Trauerns zu lehren. Salbeigeruch liegt in der Luft, die Lyra, eine Art griechischer Harfe erklingt, mediterrane Klageweiber singen vom Tonband und die Töne eines großen Gongs breiten sich im Raum aus, um das Publikum in Schwingungen zu versetzen. Jorgos Canacakis ist ein sinnlicher Profi, der weiß, wie er Menschen ein Stück öffnen und verschüttete Gefühle freilegen kann. Gespräche über Trauer können sehr anziehend sein, das beweist der große Publikumszuspruch. Als ehemaliger Opernsänger kennt sich Canacakis mit großen Gefühlen aus. Heute singt der Grieche keine Arien mehr, sondern tröstet Untröstliche. Canacakis ist zu einem der anstößigsten Trauertherapeuten der Bundesrepublik geworden. Seine zentrale These lautet: »Die Trauer ist keine Krankheit, sondern das größte Geschenk, das die Natur uns gegeben hat. Durch sie verstehen wir das Gesetz vom Werden und Vergehen und können uns von der Vergangenheit lösen. Ohne Trauer gibt es keine Entwicklung.«
Canacakis redet nicht von Weinerlichkeit, wohl aber von den Tränen, die man auch am Friedhof und vor den Kindern vergießen soll: »Freude und Tränen sind zwei Zwillingsgeschwister, wenn wir eines wegsperren, ist das andere auch weg. Leute, die den Tapferen spielen und ihre Gefühle unterdrücken, versteinern, sie werden so niemals abschiedsfähig.« Was Canacakis wichtig ist: das Trauern in Gemeinschaft. »Wir brauchen Seilschaften, um Trauerberge zu besteigen. Nur so können wir auch lernen, daß wir beziehungsfähig sind und nicht nur an einem einzigen Menschen hängen müssen. Wir können lernen, loszulassen.«
Nicht so werden wie Orpheus, der sagenhafte Sänger, das rät Canacakis: »Orpheus war ein Trauerverweigerer, konnte sich nicht mit dem Tod seiner Frau abfinden. Er wollte Eurydice aus der Unterwelt zurückholen, aber das geht nicht. Es ist ein Mißbrauch des Toten: Erst wenn wir aufhören, mit jemand leben zu wollen, der nicht mehr da ist, können wir die Erinnerung an ihn mit Würde erleben.«
Der 63jährige öffnet die Menschen. Da erzählt eine Tochter von der Wut auf ihre Mutter, die sich ein Jahr vor ihrem Tod zurückgezogen hat, und eine Frau, die 50 Jahre verheiratet war, berichtet, daß sie nach dem Tod ihres Mannes jeden Tag in den Kleiderschrank geheult hat. Canacakis hört sich alles ruhig an, wertet kaum: »Es gibt so viele Trauerformen, wie es Fingerabdrücke gibt. Aber um die Trauerberge zu besteigen, brauchen manche Menschen erfahrene Bergführer.«
Solche wie ihn, die viel Leid erfahren haben. Der Grieche, der schon lange in Essen lebt, hat das Trauern von seinem behinderten Sohn gelernt: »Er hat mich gelehrt, Abschied zu nehmen von etwas, was nicht da ist: seine Gesundheit. Bei der Fruchtwasseruntersuchung hat man ihn durch einen Nadelstich so verletzt, daß er gelähmt blieb. Er ist 20 Jahre alt, aber auf dem Stand eines zweimonatigen Jungen. Und dennoch kann ich ihn bedingungslos lieben, das hat er mir und meiner Frau erklärt.«
Hilfreiche Rituale
Renate Bauer-Mehren kennt sich mit Trauer aus. Die 48jährige Münchenerin hatte vor sechs Jahren den Tod ihres Mannes zu verkraften. Mit vier Töchtern schlägt sie sich seitdem durchs Leben. Das macht sie noch glaubwürdiger, wenn sie ihre Trauerseminare gibt. Sie hat ihre Ausbildung bei Jorgos Canacakis gemacht und das merkt man. Sinnlich geht es in ihren Seminaren zu: Reden ist gut, spüren ist besser. Das Schmecken, Hören, Tasten wird angesprochen, Sand, Moos, Blätter, Weintrauben und Kerne wandern durch die Hände.
Das Trauerseminar, das Renate Bauer-Mehren in der Münchener Arche, einer traditionsreichen Suizidpräventionseinrichtung anbietet, ist ein fortschrittliches und wirkungsvolles Konzept für Suizidangehörige, um aktiv Trauer zu leben und sich von den schädlichen Anteilen zu trennen. Acht Abende dauert ein Seminar, es soll den Grundstock für eine von Bauer-Mehren geleitete Selbsthilfegruppe bilden, die sich alle zwei bis drei Wochen trifft. Die Trauerbegleiterin skizziert den Ablauf des Seminars: »Der ganze Jahreskreis soll einmal durchlaufen werden, die Angst vor Weihnachten, Geburtstagen der Toten und Todestagen ist sehr groß. Wenn wir es aber vorher durchspielen, dann ist die Realität weniger schlimm als die Phantasie. Wir gehen dann schon mal mit einer Frau ans Grab ihrer Tochter und machen ein Lichterritual, jeder legt dann eine kleine Gabe aufs Grab. Oder es wird spontan gesungen, die Gruppe wächst schnell sehr eng zusammen.«
Am ersten Abend stellen sich die Teilnehmerinnen (es sind nahezu nur Frauen) vor. Über Zeitungsfotos, die sie sich in einer Collage zusammenstellen, erläutern sie ihre Lebenssituation. Unterbewußte Inhalte sollen durch die Bilder offengelegt werden. Am zweiten Abend geht es um das Thema »Abschiednehmen« und »Wachstum«. Die Frauen sollen ganz bewußt etwas abgeben, damit sie wieder etwas nehmen können. Auf kleine Karten schreiben sie, was sie abgeben müssen, woran sie sich nicht mehr klammern können: Die Wärme des vermißten Menschen, seine Heiterkeit, seine Umarmungen . . . In ein Beziehungsnetz aus Wollfäden werden dann die Karten hineingegeben. Und was bekommen die Teilnehmer dafür? Zum Ausgleich steht eine Schale mit Samen, von der sich jeder nehmen kann. Renate Bauer-Mehren erklärt den Sinn: »Der Samen symbolisiert neues Leben. Wir wissen nicht, was daraus wird, aber wir müssen es hegen und pflegen. Manche tun sich etwas Gutes, indem sie die Sonnenblumenkerne essen, andere pflanzen sie ein und zeigen uns später, was daraus geworden ist.«
Am dritten Abend steht das Thema »Loslassen« auf dem Programm. Eine Phantasiereise startet in einem Flugzeug ohne Sitze, nur mit Haltegriffen, der Boden bricht langsam weg. Die Trauernden halten die Hände nach oben, wo sie sich an einer imaginären Stange festkrallen. Lange hält das keiner durch, vielen geht die Luft aus. Das ist der Sinn der Übung: Den Menschen schwinden die Sinne, alles wird sinnlos. Wenn sie nicht loslassen, werden sie besinnungslos. Die einzige Alternative: aus dem Flugzeug raus, sich fallen lassen in ein dunkles, tiefes Loch. Renate Bauer-Mehren dazu: »Wir müssen das Los des Toten durch unser Loslassen akzeptieren, wir wollen ihn nicht mehr festhalten, weil er das auch nicht will. Wir geben ihm damit seine Würde zurück und lösen uns von der ewigen Frage nach dem Warum. Wir werden es nie herausfinden. Sich mit der Begrenztheit von Erkenntnis abzufinden, ist eine ungeheuer schwi...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Inhalt
  5. Widmung
  6. Vorwort
  7. Einleitung
  8. Historische und kulturelle Aspekte des Suizids
  9. Wer nimmt sich das Leben?
  10. Der Suizid eines Kindes: »Wenn Du Deine Kinder verlierst, verlierst Du Deine Zukunft! «
  11. Der Suizid eines Partners: »Warum hast Du mir das angetan?«
  12. Der Suizid des Vaters: »Wir haben ihn immer für so stark gehalten.«
  13. Der Suizid der Mutter: »Sie hat immer nur für uns gelebt!«
  14. Der Suizid eines Bruders oder einer Schwester: »Ich wollte stark sein, auch für meine Eltern.«
  15. Der Mehrfach-Suizid in der Familie: »Liegt auf uns ein Fluch?«
  16. Der Mitnahme-Suizid: »Wir werden im Jenseits eine intakte Familie sein.«
  17. Der Suizid im Krankheitsfall und Alter: »Ich kann nicht mehr, ich mag nicht mehr.«
  18. HILFEN FÜR ANGEHÖRIGE
  19. Mut zur Trauer
  20. Vom Umgang mit der eigenen Suizidgefahr
  21. Veränderungen im Lebensumfeld
  22. Schuldenfalle und Versicherungsprobleme
  23. Verständnis für Menschen, die beruflich mit Suizid zu tun haben
  24. Wie komme ich wieder auf die Beine?
  25. Schlußwort
  26. Praxishinweise
  27. Ausgewählte Literatur
  28. Anhang
  29. Sachregister

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