Gott, der nach mir schaut
eBook - ePub

Gott, der nach mir schaut

Besinnungsnachmittage mit Senioren

  1. 160 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Gott, der nach mir schaut

Besinnungsnachmittage mit Senioren

Über dieses Buch

Besinnungsnachmittage für Senioren gehören zum regelmäßigen Angebot in Pfarreien, Bildungs- und Exerzitienhäusern sowie in Altenheimen. Leiterinnen und Leiter solcher Nachmittage finden in diesem Buch 15 ausgearbeitete Modelle zu Themen, die in der Seniorenpastoral immer wiederkehren, wie z. B. Gott, Glaube, Gebet, Abschied, Verantwortung, Zukunft u. v. a. Jede Einheit bietet Materialien und Ideen für einen Besinnungsteil sowie einen darauf abgestimmten Gottesdienstvorschlag. Eine "Fund-grube" enthält ergänzendes Material, sodass die Themen auf die konkrete Situation bzw. Gruppe gut abgestimmt werden können.

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1. Ich spüre, dass ich älter werde

Mit dem Älterwerden leben
Anknüpfungspunkte
Der Satz: „Man ist so alt, wie man sich fühlt“, gehört unter den vielen Sprichwörtern und Redewendungen, die es zum Alter gibt, zu den am häufigsten verwendeten. Er deutet die Vielschichtigkeit des Alters an sowie die Spannung zwischen Selbstbild und Fremdbild, die wohl jeder spürt, wenn er an sein Älterwerden denkt. Wir könnten jetzt viele solcher Sprichwörter und Zitate sammeln und darüber ins Gespräch kommen. Eine andere Möglichkeit ist der Blick auf Bäume. Bäume können ein ganzes Leben symbolisieren.
Besinnungsteil
Vorbereiten
  • Bilder mit Baum-Motiv
  • „Zeitstreifen“ (Metermaßband aus Papier – gibt es in Baumärkten oder Möbelhäusern),
  • Notizzettel, Stifte
  • Text „Gebet einer unbekannten Äbtissin“ für alle.
Einstieg
Hier sind Bilder von Bäumen aufgelegt. Ich lade Sie ein, sich eines, das Sie besonders anspricht, auszusuchen und es uns zu erläutern.
Zusammenfassung
Danke für Ihre offenen und so persönlichen Beiträge. Ich möchte sie zusammenfassen mit einem Text eines geistlichen Autors:
Herr, hilf uns, erwachsen, älter und schließlich alt zu werden,
Erfahrungen zu sammeln, in Frieden zu reifen
und in Liebe Frucht zu bringen.
Lass uns wachsen, wie ein Baum wächst,
dessen Wurzeln in der Erde sind,
der seine Krone zum Himmel streckt,
seine Früchte gibt, Schatten gewährt,
wenn er groß und alt geworden.
Damit unsere Kinder sagen können:
„Es muss schön sein zu wachsen und zu reifen,
den Wind zu spüren, dem Sturm zu trotzen,
zu blühen, und dann anderen Früchte des Lebens
zu reichen, Zuflucht zu sein,
alt zu werden zwischen Himmel und Erde.
Paul Roth
Impuls
Älterwerden
Seit seinem ersten Lebenstag „schreitet der Mensch im Leben fort“, mit anderen Worten: wird der Mensch älter. So verstanden, bedeutet „älter werden“ nichts anderes als „leben“, und nüchtern betrachtet ist das Leben eine Abfolge unterschiedlicher, aufeinander folgender Phasen, die von biologischen, sozialen und psychologischen Faktoren bestimmt werden und einander beeinflussen. Diese Phasen verlaufen bei jedem Menschen anders. Daher altert auch jeder Mensch anders. Zudem ändert sich im Laufe des Lebens die Bedeutung von „altern“. Kinder verbinden damit „größer werden“ im Sinne von: an Körpergröße wachsen – aber auch „mehr können“ oder „mehr dürfen“ (wie die Redewendung: „Wenn ich einmal groß bin, dann …“ verrät). Der Gedanke, Altern sei ein Reifen, steckt auch in einer Redewendung, die sich Jugendliche öfters anhören müssen: „Auch du wirst noch älter und gescheiter.“ Nach der Jugendphase erlebt sich der Mensch auf der Höhe seines Lebens – solange, bis ihn erste Anzeichen darauf aufmerksam machen, dass wieder eine neue Lebensphase beginnt, und ihn manche Umstände zwingen, den bisherigen Lebensstil zu ändern. Älterwerden erhält nun mehr und mehr die Bedeutung von „weniger werden“. Dieses Weniger-werden – was immer man darunter verstehen mag – macht es so schwer, das Alter anzunehmen. Wer befasst sich schon gerne mit Dingen, die für ihn unangenehm sind, die „nachlassen“ bedeuten oder „schwinden“ oder gar „verfallen“? Doch stimmt die Behauptung, das Alter habe nur negative Seiten? Viele Senioren sehen das nicht so. Für sie bedeutet dieser Lebensabschnitt auch: etwas abschließen, von manchem frei werden, sich Neuem zuwenden können. Sie sehen für sich neue Möglichkeiten und neue Herausforderungen. Überdenken wir nun unser Leben!
Gespräch mit dem Nachbarn
Wie ändert das Älterwerden mein Leben?
Wie gehe ich mit den Veränderungen um?
Wo sehe ich besondere Aufgaben, Chancen und Möglichkeiten des Alters?
Einzelarbeit
Ich teile nun „Zeitstreifen“ und ein Blatt Papier aus. Markieren Sie darauf ihr Alter: Wenn Sie z. B. 76 Jahre sind, machen Sie bei cm 76 einen Strich. Dann teilen Sie Ihre Lebenszeit in Phasen ein und vermerken Sie für die einzelnen Phasen wichtige Ereignisse auf dem Notizpapier.
Gruppe
Wer möchte, erläutert seinen Zeitstreifen.
Impuls
Nun möchte ich Sie mit einem Text bekannt machen, der sich in Gebetbüchern in zahlreichen Varianten findet. Vielleicht kennen Sie ihn. Er soll zu einem nächsten Schritt anregen.
Gebet einer unbekannten Äbtissin
Herr, du weißt besser als ich,
dass ich von Tag zu Tag älter
und eines Tages alt sein werde.
Bewahre m...

Inhaltsverzeichnis

  1. Buchinfo
  2. Titelseite
  3. Impressum
  4. Vorwort
  5. 1. Ich spüre, dass ich älter werde
  6. 2. Gott, der nach mir schaut
  7. 3. Ich glaube an Gott
  8. 4. Raum schaffen für Gottes Stimme
  9. 5. Nach dem Bild Gottes geschaffen
  10. 6. Ein alter Brunnen
  11. 7. Gott mitten in den Dingen
  12. 8. Sei gut zu deinem Körper
  13. 9. Da ist doch noch etwas …
  14. 10. Was Gott tut, das ist wohlgetan?
  15. 11. Ende oder Chance?
  16. 12. Neue Horizonte
  17. 13. Über den Tod hinaus denken
  18. 14. Mit Gottes Segen bin ich vorangekommen!
  19. 15. Das wäre aber nicht nötig gewesen!
  20. Quellennachweis
  21. Eigenanzeige