
- 255 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
Elisabeth, ein Hitlermädchen
Über dieses Buch
Die titelgebende junge Berlinerin Elisabeth Weber verliebt sich auf einer Mai-Kundgebung in den ebenso wie sie vom Nationalsozialismus geblendeten SA-Mann Erwin Dobbien. In ihrer Begeisterung verschließen beide die Augen vor dem Terror des Regimes.
Nach einer von Erwin gewünschten Abtreibung landet Elisabeth schließlich mit anderen jungen Frauen in einem Arbeitslager. Die angespannte Versorgungslage verlangt nach billigen und willigen Arbeitskräften. Sie soll "zum Dienst am Vaterland im Geiste des Führers" erzogen werden. Erst da erkennt sie das Grauen der Nazis. Sie zettelt einen Aufstand an.
"Elisabeth, ein Hitlermädchen" erschien von April bis Juni 1937 in der Exilzeitung Pariser Tagblatt als Fortsetzungsroman.
Der Roman ist eine deutliche Replik auf den demagogischen Propaganda-Jugendroman "Ulla, ein Hitlermädel" (1933) der Autorin Helga Knöpke-Joest.
In einer bewusst einfachen Sprache, eben der eines Berliner Mädchens, das sich zunächst nur um sich und ihr eigenes Glück sorgt, verfasste Maria Leitner ein stimmiges Sittengemälde der "einfachen" Mitläufer aus der NS-Zeit.
Wenn man die Zeilen liest, die Blauäugigkeit und Begeisterung unter den jungen Menschen spürt, so kann man ein Stück besser verstehen, wie die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts ihren Anfang nahm.
Null Papier Verlag
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Titel
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- Zur Erstveröffentlichung
- Erstes Kapitel. – Begegnung am 1. Mai
- Zweites Kapitel. – Warenhaus Alderman, Schuhabteilung
- Drittes Kapitel. – Marschmusik unter blühenden Kastanien
- Viertes Kapitel. – Junge Liebe im Gelände
- Fünftes Kapitel. – Gespensterzug der Gasmasken
- Sechstes Kapitel. – Kostenanschlag des Familienglücks
- Siebentes Kapitel. – Der Stammbaum
- Achtes Kapitel. – Jugend, mach Platz!
- Neuntes Kapitel. – Das Reich der Ungeborenen
- Zehntes Kapitel. – Muss i denn, muss i denn, zum Städtele hinaus
- Elftes Kapitel. – Mädchen mit Pappschachteln
- Zwölftes Kapitel. – »Du bist nichts!«
- Dreizehntes Kapitel. – Hüterin der Rasse
- Vierzehntes Kapitel. – Das Mädchen »Ichweißwas«
- Fünfzehntes Kapitel. – Die Schießübung
- Sechzehntes Kapitel. – Der Brief
- Siebzehntes Kapitel. – Gilda
- Achtzehntes Kapitel. – Die Aufrührerischen
- Neunzehntes Kapitel. – Ausgestoßen
- Zwanzigstes Kapitel. – Schatten preußischer Könige und das Glück
- Das weitere Verlagsprogramm
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