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Gesundheit und Soziale Arbeit
Über dieses Buch
Die Auseinandersetzung mit Fragen der Gesundheit hat im Studium der Sozialen Arbeit einen festen Platz und gehört zum Kerncurriculum in den Bachelorstudiengängen. Etwa 20 % aller Sozialarbeiter sind im Gesundheitswesen im engeren Sinne tätig; zugleich spielt "Gesundheitsarbeit" in den meisten anderen Arbeitsfeldern des Sozialwesens eine wichtige Rolle. Das Buch klärt gesundheitswissenschaftliche Grundfragen, thematisiert Aspekte der Sozialen Sicherung und reflektiert die spezifische Rolle der Sozialen Arbeit bei der Förderung von Gesundheitskompetenz. Anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern wird die Bandbreite der Gesundheitsarbeit aufgefächert. Nach dem Lebensalter der Klienten gegliedert wird gesundheitswissenschaftliches und sozialmedizinisches Grundwissen immer in Verschränkung mit methodischem Handeln und illustriert an Fallbeispielen vermittelt. Exemplarisch werden so Möglichkeiten der gesundheitsbezogenen Sozialarbeit in jedem Lebensalter aufgezeigt.
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Information
TEIL II
GESUNDHEITSORIENTIERTE SOZIALARBEIT DER LEBENSALTER
1 Gesundheitsorientierte Sozialarbeit mit Schwangeren und Säuglingen
Was Sie in diesem Kapitel lernen können
Im Leben eines Menschen gibt es Phasen ganz besonderer Verletzlichkeit und Schutzbedürftigkeit: Hierzu zählen der Zeitraum vor der Geburt und die frühe Kindheit. Soziale Arbeit kann hier durch präventives Handeln und gut reflektierte Interventionen bei Gesundheitsgefahren und Kindeswohlgefährdung entscheidende Beiträge zu einem gesunden Aufwachsen der Kinder leisten. Besonders vertieft werden in diesem Kapitel die Gesundheitsgefahren für das ungeborene Kind bei Alkohol- und Nikotinkonsum der Mutter und das vielschichtige Bedingungsgefüge bei frühen Regulationsstörungen von Säuglingen, wie zum Beispiel bei sogenannten „Schreibabys“.
1.1 Schwangerschaft
Die Geburt eines Kindes und der Übergang in die Elternschaft gehören im Bild der breiten Öffentlichkeit zu den glücklichsten Ereignissen im Leben der Eltern, speziell im Leben der Mutter, jedoch können die Ansprüche der Gesellschaft, die Erwartungen an ein perfektes Gelingen der Erziehungsaufgaben und der Übergang in die Elternrolle mit vielen Diskrepanzen verbunden sein; Mangelerfahrungen in der eigenen Kindheit der Eltern erschweren die Beziehungsaufnahme zum Kind; auch ökonomische Bedrängnisse, mangelnde soziale Unterstützung und das Leben in benachteiligten Stadtquartieren können zu erheblichen Überforderungssituationen führen. Durch den wirtschaftlichen Strukturwandel hat sich die soziale Ungleichheit verstärkt, dies führt zu einer erheblichen gesundheitlichen Chancenungleichheit, die bereits in der Schwangerschaft Auswirkungen auf das Ungeborene hat. Ansatzpunkte liefert hier eine Gemeinwesenarbeit, die sich an den historisch gewachsenen Sozialräumen und den tatsächlichen Lebenswelten der Menschen orientiert, die Bedürfnisse und Themen der Menschen im Stadtteil zum Ausgangspunkt des Handelns macht, ihre Stärken fördert, Gemeinschaftsaktionen unterstützt, sich vernetzt und kommunalpolitisch einmischt. In Bezug auf junge Familien wären hier Stadtteilfamilienzentren zu nennen, in denen Bildungs- und Beratungsangebote unterbreitet, aber auch Selbsthilfebewegungen (z.B. Stillgruppen, Vätertreffs, Krabbelgruppen, Kochgruppen, Kindersachenbasare, gemeinsame Freizeitaktivitäten) und kommunalpolitische Aktivitäten (z.B. Sanierung von Wohnquartieren, Verkehrsberuhigung, Spielplatzgestaltung, bedarfsgerechte Kindertagesstätten, lokale Bündnisse für Familien und öffentliche Dialoge zu anstehenden Themen) initiiert und unterstützt werden.
Die Geburtenrate insgesamt ist in Deutschland im Zuge gesellschaftlicher, kultureller und sozialer Veränderungen mit gut 1,3 Geburten/Frau auf einem recht niedrigen Niveau. Angesichts der Chancen, die mit längeren Bildungswegen verknüpft sind, der Konkurrenz am Arbeitsmarkt sowie erhöhter Mobilitätsforderungen werden bewusste Entscheidungen zur Elternschaft aufgeschoben. Zudem tragen veränderte Familienformen und erhöhte Scheidungsraten dazu bei, dass Lebensentwürfe ohne Kinder realisiert werden. Die Soziale Arbeit ist im Zusammenhang mit Schwangerschaften allerdings weniger mit beruflich bereits etablierten Paaren, die sich mit Mitte bis Ende 30 zum ersten Kind entschließen, beschäftigt als mit
- allein erziehenden, u. U. sehr jungen Müttern,
- ungewollten Schwangerschaften,
- kinderreichen Migrantenfamilien,
- Familien, in denen ein oder beide Elternteile krank oder behindert sind,
- Schwangeren in prekären sozioökonomischen Situationen, wenig persönlichen Ressourcen und mangelnder sozialer Unterstützung.
Doch zunächst seien an dieser Stelle einige biologische Aspekte der Schwangerschaft thematisiert: Die Embryonalentwicklung, welche die ersten zwei Monate nach der Befruchtung der Eizelle bezeichnet, und die Fetalentwicklung, die den Zeitraum vom 61. Tag bis zur Geburt umfasst, sind für die Gesundheit eines Menschen von außerordentlicher Bedeutung. Bereits fünf bis sieben Tage nach der Befruchtung beginnt der Embryo, sich in die Gebärmutter einzunisten; der sich nun bildende Mutterkuchen – die Plazenta – versorgt den Embryo mit Nährstoffen. Giftige Substanzen (Alkohol, Drogen und Medikamente) können bereits in den frühen Schwangerschaftswochen erhebliche Schäden verursachen, denn bereits in der 3. Woche – jetzt ist der Embryo erst wenige Millimeter groß – beginnt die Entwicklung des Herzens und des Gehirns. Zu dieser Zeit wissen manche Frauen noch gar nicht, dass sie schwanger sind. Zu Beginn des zweiten Schwangerschaftsdrittels sind alle Organe gebildet. Trinkt eine Frau während der Schwangerschaft Alkohol, so riskiert sie schwere Gesundheitsschäden ihres Kindes. Es gibt keine als unbedenklich einzustufende Menge, so dass man allen Frauen den völligen Alkoholverzicht in der Schwangerschaft (auch bei möglicher Schwangerschaft!) raten sollte. Dennoch gaben bei einer Untersuchung, die 2001/2002 in Berlin durchgeführt wurde, 58 % der Frauen an, Alkohol während der Schwangerschaft konsumiert zu haben (Bergmann et al. 2006). Besonders bedenklich ist neben der Alkoholabhängigkeit das Rauschtrinken während der Schwangerschaft, wobei zu bestimmten besonders verletzlichen Phasen der Embryonal- und Fetalentwicklung bereits ein Rausch erhebliche Folgen haben kann; besonders kritisch ist hierbei der Zeitraum von der 4. bis zur 10. Schwangerschaftswoche:
Das Vollbild des fetalen Alkoholsyndroms (FAS) – das bei jüngeren Kindern durch typische Gesichtsveränderungen gekennzeichnet ist (siehe Abbildung 2 und Internetquelle 17 und 18) – ist die häufigste Einzelursache für geistige Behinderung in Deutschland; die Drogenbeauftragte der Bundesregierung geht von 4000 betroffenen Kindern pro Jahr aus (Internetquelle 57). Die weniger leicht erkennbaren, oft nicht diagnostizierten fetalen Alkoholeffekte können sich durch Entwicklungsrückstände, Körper- und Sinnesbehinderungen, Teilleistungsschwächen und unterschiedliche Verhaltensprobleme bemerkbar machen (z. B. Hyperaktivität, Schwierigkeiten beim Umsetzen verbaler Aufforderungen und bei der Handlungsplanung, Ablenkbarkeit und rasche Überforderung). Kinder mit fetalem Alkoholsyndrom sind von Geburt an klein, krankheitsanfällig und irritierbar, sie schlafen schlecht, brauchen auf Grund unterschiedlicher körperlicher oder Sinnesbeeinträchtigungen mehr medizinische Hilfe und benötigen die ganze Kindheit hindurch wesentlich mehr Aufsicht, Anleitung und klarere Strukturen als andere Kinder. Etwa 80 % der Kinder mit Fetalem Alkoholsyndrom wachsen schließlich nicht mehr in ihrer Ursprungsfamilie auf, sondern werden in Pflege- oder Adoptivfamilien vermittelt oder wachsen in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe (Heimerziehung) auf. Auf Grund ihrer Verhaltensprobleme haben die Kinder ein hohes Risiko, misshandelt zu werden. Über 20 % der Pflegekinder haben FAS (Feldmann 2012). Allerdings wird das Störungsbild bei Geburt bislang nicht zuverlässig diagnostiziert, auch Pflege- und Adoptiveltern werden oft nicht über die Gesundheitsstörung des Kindes informiert. Das Thema wird gesellschaftlich eher verdrängt. In jüngster Zeit unterstützt das Bundesministerium für Gesundheit die Entwicklung einer interdisziplinären Leitlinie zur Vereinheitlichung und Verbesserung der Diagnosestellung bei Verdacht auf FAS im Kindesalter. Die Diagnose beruht auf 4 Säulen:
- Wachstumsauffälligkeiten: Das Körpergewicht, die Körperlänge oder der Body Mass Index (s. Kapitel 2.3) sind so niedrig, dass 90 % der vergleichbaren Kinder schwerer oder größer sind
- Gesichtsauffälligkeiten, insbesondere schmale Lidspalten, schmale Oberlippe und verstrichene Rinne zwischen Oberlippe und Nase
- Auffälligkeiten des Zentralnervensystems: Intelligenzminderung oder Entwicklungsverzögerung in mehr als einem Bereich sowie zu kleiner Kopfumfang
- Alkoholexposition im Mutterleib.
Auch auf Nikotin sollte während der Schwangerschaft verzichtet werden, denn bei Raucherinnen treten vermehrt Früh- und Fehlgeburten auf, insgesamt ist die Blutversorgung durch die Plazenta weniger gut, so dass es zu Wachstumsverzögerungen und zu einem niedrigen Geburtsgewicht kommen kann, auch Atemwegsprobleme und Allergien können begünstigt werden. Vermutlich verstärken sich die Gesundheitsgefahren durch Alkohol und Nikotin während der Schwangerschaft gegenseitig. Die Bundesdrogenbeauftragte hat einen Aufkleber auf den Mutterpass entwickeln lassen, der vor den Gesundheitsgefahren durch Alkohol warnt.
Kleiner Kopfumfang
Hohe Stirn
Schmale Lidspalten
Hautfalten in den Augenecken
Herabhängende Augenlider
Breiter Nasenrücken
Fehlen oder Verflachung der Rinne
zwischen Oberlippe und Nase
zwischen Oberlippe und Nase
Schmale Oberlippe
Fliehendes Kinn
Tief sitzende Ohren
Kleiner Körper

Abb. 2: Bild eines Kindes mit fetalem Alkoholsyndrom (mit freundlicher Genehmigung von FASD Deutschand e.V.)
Schwangere haben gesetzlichen Anspruch auf Vorsorgeuntersuchungen und Beratung. Die regelmäßigen ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen werden – ohne Praxisgebühr – von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Zusätzlich bietet der Öffentliche Gesundheitsdienst Partnerschafts-, Sexual-, Schwangeren- und Mütterberatung und genetische Beratung an oder arbeitet mit Beratungsstellen freier Träger zusammen. Dies wird in den Gesundheitsdienstgesetzen der Bundesländer geregelt.
Als SozialarbeiterIn können Sie beispielsweise in Frauenzentren, Frauenhäusern, Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen (gemäß § 219 StGB), in der Schwangerenberatung oder im Rahmen der Jugendarbeit oder Jugendhilfe mit Schwangeren arbeiten. Sie werden es vielleicht mit sehr jungen Schwangeren, Migrantinnen, kinderreichen Familien oder Frauen in besonderen psychosozialen Problemlagen zu tun haben und übernehmen Beratungsaufgaben, helfen bei der Bewältigung von Ausbildungs-, Arbeits-, Partnerschafts- und Wohnungsproblemen, leiten Gruppen und führen möglicherweise Bildungsveranstaltungen (in Schulen oder Jugendeinrichtungen) durch, zugleich arbeiten Sie mit anderen Berufsgruppen (z.B. Psychologen, Ärzten, Hebammen) und Fachdiensten zusammen, klären Rechte (z. B. im Rahmen des Mutterschutzes) und finanzielle Ansprüche, vermitteln in weitere Hilfsangebote und fördern Anlaufstellen und Netzwerke in der Gemeinde.
1.2 Praxisbeispiel: Gesundheitsorientierte Sozialarbeit in der Schwangerschaft
In einem Frauenhaus betreuen Sie eine alkoholabhängige Schwangere im 4. Monat, die nach einer Tätlichkeit ihres Freundes rückfällig geworden ist. Sie konnten sie überzeugen, die vernachlässigten Vorsorgeuntersuchungen bei ihrer Frauenärztin wieder aufzunehmen, haben aber den Verdacht, dass sie Alkohol trinkt. Sie können ihre verzweifelte Lage, die nach der Gewalt durch den Freund entstanden ist, verstehen, möchten sie aber motivieren, eine Suchtberatungsstelle aufzusuchen oder eine Entwöhnungsbehandlung in Angriff zu nehmen. Methodisches Rüstzeug liefert hierbei die motivierende Gesprächsführung (Miller & Rollnick 1999), die von verschiedenen Phasen der Veränderung ausgeht, in welchen unterschiedliche Gesprächsstrategien hilfreich sind:
In der Phase der Absichtslosigkeit, in der die Klienten noch wenig Veränderungsmotivation besitzen, beginnt man zunächst verständnisvoll und offen zu fragen, hört aktiv zu und spiegelt das Gesagte. Es ist sehr förderlich, ehrliche Wertschätzung zu zeigen. Man unterlässt es jedoch nicht, die eigenen Wahrnehmungen zu benennen und Feedback zu geben (den Alkohol ansprechen, über Auswirkungen des Trinkens auf das Ungeborene aufklären). Man grenzt das Thema aber nicht zu früh auf den Alkohol ein. Im weiteren Gesprächsverlauf entwickelt man auf empathische Weise Diskrepanzen zwischen dem derzeitigen Verhalten und wichtigen Zielen der Klientin, beispielsweise zwischen der Suche nach kurzfristiger Entlastung und dem Wunsch, ein gesundes Kind zu bekommen. Man kann jetzt auch bereits über Möglichkeiten des Suchthilfesystems informieren. Jedoch sollten Beweisführungen vermieden werden, welche in der Regel Abwehr erzeugen. Alternative Sichtweisen werden vorgestellt, aber nicht vorgeschrieben. Man erkundigt sich, nachdem man Informationen vermittelt hat, indem man beispielsweise fragt: „Was meinen Sie dazu?“ oder: „Ich habe Ihnen einige Informationen gegeben. Was denken Sie im Moment?“ Zu sehr auf Veränderung zu drängen, kann kontraproduktiv wirken. Wenn ein anderer auf Veränderung drängt, ruft das oft Impulse wach, das eigene Verhalten zu verteidigen. Widerstände des Klienten sind generell ein Signal, die eigene Strategie zu ändern. Die Entscheidung, in die jeweils nächste Phase der Veränderung einzutreten, liegt beim Klienten, auch wenn das angesichts der Gefährdung des Ungeborenen schwer auszuhalten ist. Einerseits fördern Sie als SozialarbeiterIn das Selbstbestimmungsrecht Ihrer Klientinnen in Gesundheitsfragen, andererseits verstellt der Alkoholkonsum in der Schwangerschaft dem Ungeborenen Entfaltungsmöglichkeiten. Möglicherweise tritt die Klientin – angesichts der bestehenden Gefahren für das ungeborene Kind oder nach einem Gespräch mit dem Frauenarzt – in die Phase der Absichtsbildung ein, in der typischerweise gleichzeitig oder in raschem Wechsel Gründe auftreten, sich zu ändern, und Gründe, alles beim Alten zu lassen. In Gesprächszusammenfassungen der ersten beiden Motivationsphasen geht man besonders auf selbstmotivierende Äußerungen des Klienten ein, und bespricht die Ambivalenzen, das heißt, sowohl die Aspekte, die das problematische Verhalten attraktiv erscheinen lassen, als auch die Beobachtungen zu den Risiken und Problemen des Trinkverhaltens, insbesondere natürlich im Hinblick auf das Wohl des ungeborenen Kindes. Man fasst dann noch einmal alle Hinweise auf Veränderungswünsche und -absichten zusammen und gibt eine eigene Einschätzung derjenigen Aspekte, in denen man mit den Sorgen des Klienten übereinstimmt. Miller und Rollnick (1999) unterteilen selbstmotivierende Aussagen in vier Kategorien: Das Problembewusstsein, die Besorgnis über Probleme, direkte oder indirekte Veränderungsabsichten und Zuversicht im Hinblick auf Veränderung. All diese selbstmotivierenden Aussagen der Klienten werden im g...
Inhaltsverzeichnis
- Deckblatt
- Titelseite
- Impressum
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort zur Reihe
- Zu diesem Buch
- TEIL I GRUNDLAGENWISSEN: GESUNDHEIT UND GESUNDHEITLICHE VERSORGUNGSSTRUKTUREN
- TEIL II GESUNDHEITSORIENTIERTE SOZIALARBEIT DER LEBENSALTER
- Abkürzungsverzeichnis
- Literaturverzeichnis
- Die Autoren
- Stichwortverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
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