
Modellbasierte Softwareentwicklung für eingebettete Systeme verstehen und anwenden
- 384 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
Modellbasierte Softwareentwicklung für eingebettete Systeme verstehen und anwenden
Über dieses Buch
Die Beherrschung von Komplexität ist eine der größten Engineering-Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Themen wie das "Internet der Dinge" (IoT) und "Industrie 4.0" beschleunigen diesen Trend. Die modellgetriebene Entwicklung leistet einen entscheidenden Beitrag, um diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können.
Die Autoren geben einen fundierten Einstieg und praxisorientierten Überblick über die Modellierung von Software für eingebettete Systeme von den Anforderungen über die Architektur bis zum Design, der Codegenerierung und dem Testen. Für jede Phase werden Paradigmen, Methoden, Techniken und Werkzeuge beschrieben und ihre praktische Anwendung in den Vordergrund gestellt. Darüber hinaus wird auf die Integration von Werkzeugen, funktionale Sicherheit und Metamodellierung eingegangen sowie die Einführung eines modellbasierten Ansatzes in einer Organisation und die Notwendigkeit zum lebenslangen Lernen erläutert.
Der Leser erfährt in diesem Buch, wie ein modellbasiertes Vorgehen nutzbringend in der Praxis für die Softwareentwicklung eingesetzt wird. Das Vorgehen wird unabhängig von Modellierungswerkzeugen vorgestellt. Zahlreiche Beispiele – exemplarisch auch auf Basis konkreter Werkzeuge – helfen bei der praktischen Umsetzung.
Der Anhang bietet ausgehend von den Thesen des Manifests "Modeling of Embedded Systems" eine Skizze eines Reifegradmodells für modellbasierte Softwareentwicklung, eine Kurzreferenz zu UML und SysML sowie ein Glossar.
Auf der Buch-Website mdese.de finden sich Werkzeuge, Beispiele, Tutorials sowie weitere vertiefende Informationen zum Thema.
Häufig gestellte Fragen
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Information
1Einleitung
römischer Redner und Staatsmann)
1.1Warum gerade jetzt dieses Buch?

- 1950er- bis 1960er-Jahre: Initialzustand, maschinennahe Programmierung, dominierende Programmiersprache ist Assembler und es gibt erste Hochsprachen, Programmierparadigma ist die Sprunganweisung, Visualisierung erfolgt mit Flussdiagrammen.
- 1970er-Jahre: Paradigmenwechsel zur Strukturierung (Funktionsorientierung), dominierende Programmiersprachen verzichten weitestgehend auf die Sprunganweisung, z. B. Pascal und C, Modularisierung, Funktionsbausteine sind zustandslos, Software Engineering erlebt Blütezeit und wird von vielfältigen strukturierten Darstellungstechniken wie strukturierter Analyse (SA), strukturiertem Design (SD), Nassi-Schneiderman-Diagrammen usw. dominiert, definierte Softwareprozesse orientieren sich am Wasserfallmodell.
- Ab 1990er-Jahre: Paradigmenwechsel zur Objektorientierung, dominierende Programmiersprachen sind z. B. C++ und Java, Softwarebausteine besitzen Zustände, Software Engineering erlebt einen Vereinheitlichungsprozess der objektorientierten Darstellungstechniken zur Unified Modeling Language (UML), definierte Softwareprozesse orientieren sich am Spiralmodell und werden agil.
1.2Wie sollte man dieses Buch lesen?
1.3Was ist an eingebetteten Systemen so besonders?

Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titel
- Impressum
- Vorwort
- Inhaltsübersicht
- Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Basiswissen
- 3 Modellbasierte Softwareprozesse und Toollandschaften
- 4 Modellbasiertes Requirements Engineering
- 5 Modellbasierte Architekturbeschreibung
- 6 Modellbasiertes Softwaredesign
- 7 Modellbasiertes Testen
- 8 Integration von Werkzeugen
- 9 Modellbasierte funktionale Sicherheit
- 10 Metamodellierung
- 11 Einführung eines modellbasierten Ansatzes in einer Organisation
- 12 Lebenslanges Lernen
- 13 Fazit
- Anhang
- Fußnoten
- Stichwortverzeichnis