Schiller und das Recht
Über dieses Buch
Das Thema "Literatur und Recht" ist in den vergangenen Jahren zu einem der innovativsten Forschungsfelder der Literaturwissenschaft geworden. Dabei wurde Friedrich Schiller, in dessen Oeuvre die Rechtsthematik eine grundlegende Rolle spielt, bislang noch viel zu wenig Beachtung geschenkt.In ihrer interdisziplinären Arbeit beleuchtet Yvonne Nilges Schillers intensive Auseinandersetzung mit sämtlichen Fragen des Straf und Staatsrechts im Zusammenhang mit der Rechtsgeschichte und der Rechtsphilosophie. Die herausragende Bedeutung des juridischen Diskurses in Schillers literarischem und theoretischem Gesamtwerk geht untrennbar mit politischen, theologischen wie auch sozialanthropologischen Aspekten einher, die von der Aufklärung bis in die Gegenwart hinein wirken.Die Untersuchung beruht dabei in wesentlichen Teilen auf bisher noch unbekanntem Quellenmaterial zu Schillers Studium der Jurisprudenz an der Stuttgarter Karlsschule.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Umschlag
- Titel
- Inhalt
- Einleitung
- I. Theater und Erzählung als Gerichtsverfahren: Vom Strafgericht der Mächtigen zum Heil-Prozess des Menschen
- II. Die Geburt des modernen Rechtsstaats aus dem Geiste der Historie: Schiller, der Zeitbürger, auf dem Weg in die Moderne
- III. Revolutions-Reminiszenzen: Über die ästhetische Erziehung des Menschen im »großen Rechtshandel« der Zeit (1795)
- IV. Recht und Gerechtigkeit in Schillers Dramen
- Literaturverzeichnis
- Danksagung
- Impressum
