
Der Buddha in der deutschen Dichtung
Zur Rezeption des Buddhismus in der frühen Moderne
- 248 Seiten
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Der Buddha in der deutschen Dichtung
Zur Rezeption des Buddhismus in der frühen Moderne
Über dieses Buch
In der deutschen Literatur gehört die eigenwillige Adaptation und Transformation des Buddhismus zu den wesentlichen Horizonterweiterungen der Frühen Moderne. Seit Schopenhauers Willensphilosophie und seit Pionierarbeiten der deutschen Buddhismuskunde wird die Berufung auf Bilderwelten und Denkfiguren buddhistischer Traditionen zu einem produktiven Teil literarischer und philosophischer Diskurse. Im Bereich der »Hochliteratur" reicht das Spektrum der Adaptationsformen von Wagners Musikdramen bis zu Strindbergs Aufnahme buddhistischer Elemente in seine Schauspiele, vom buddhistischen Legendenroman »Der Pilger Kamanita" des dänisch-deutschen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Karl Gjellerup bis zu Hermann Hesses »Siddhartha", Rilkes Buddha-Gedichten, Brechts »Gleichnis des Buddha vom brennenden Haus", bis zu Thomas Manns frühen Erzählungen und seiner späten Legendenparodie »Die vertauschten Köpfe". Literaturwissenschaftler, Religionshistoriker und Philosophen aus Asien, Europa und den USA stellen vor dem Hintergrund unterschiedlicher religiöser, kultureller und wissenschaftlicher Traditionen die Ergebnisse des internationalen Forschungsvorhabens »Buddhism in World Language and Literature" vor.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Umschlag
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Einleitung
- Peter Skilling: Buddhistische Studien
- Somparn Promta: Literatur aus buddhistischer Perspektive
- Soraj Hongladarom: Schopenhauers Metaphysik des Willens und Nagarjunas Konzept der Leere
- Dieter Borchmeyer: ›Die vertauschten Köpfe‹. Schopenhauer, Nietzsche, Wagner und Thomas Manns »metaphysical joke«
- Pornsan Watanangura: Die Lehre des Buddha in der synkretistischen Kunstreligion. Strindbergs ›Ein Traumspiel und Gespenstersonate‹
- Herbert Lehnert: Der junge Thomas Mann, der Buddha und die Welteinheit
- Almut-Barbara Renger: Buddha in Meudon: Rodin und Rilke, Meister und Schüler
- Heinrich Detering: »Nicht widerstreben«. Alfred Döblins daoistischer Einspruch gegen den Buddha
- Pornsan Watanangura: Die Vollendeten. Meister-Schüler-Beziehungen in Karl Gjellerups ›Der Pilger Kamanita‹ und Hermann Hesses ›Siddhartha‹
- Adrian Hsia: Katholizismus und Protestantismus versus Hinduismus und Buddhismus. Zu Hermann Hesses transkultureller Rezeption
- Eckart Goebel: Was ist ein Schüler? Hermann Hesse zwischen Institution und Inspiration
- Heinrich Detering: Brecht und der Buddha. Eine kurze Geschichte
- Verzeichnis der Mitwirkenden
- Bildnachweis
- Nachweis der Erstveröffentlichungen
- Register