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Der Weg in die Unfreiheit
Russland - Europa - Amerika
- 376 Seiten
- German
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- Über iOS und Android verfügbar
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Über dieses Buch
Der Autor des Weltbestsellers Über Tyrannei schreibt die Chronik einer über uns hereinbrechenden politischen Katastrophe – der Aufstieg autoritärer Regime in Russland, Europa und den USA. Timothy Snyder zeigt in seinem furchtlosen Buch, wie Putins Russland freie Wahlen manipuliert, Fake News verbreitet, Cyberangriffe startet, Schwule verfolgt und rechtsradikale Parteien finanziert – und warum es das tut. Er schildert die beängstigenden Kontakte zwischen russischen Oligarchen und Donald Trump, und er warnt uns vor den Konsequenzen: Wenn wir nicht endlich aufwachen, dann wird die freie Welt vielleicht schon bald Vergangenheit sein.
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Information
KAPITEL 1
INDIVIDUALISMUS ODER TOTALITARISMUS (2011)
Mit Gesetzen wird unser Land blühen,
doch Gesetzlosigkeit wird es zerstören.
doch Gesetzlosigkeit wird es zerstören.
Die Geschichte vom weisen Njal,
um 1280
um 1280
Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand
entscheidet.
entscheidet.
Carl Schmitt, 1922
Die Politik der Unausweichlichkeit beruht auf der Idee, dass es keine Ideen gibt. Wer sich sklavisch der Unausweichlichkeit unterwirft, leugnet, dass Ideen von zentraler Bedeutung sind, und zeigt damit nur, dass er seinerseits dem Einfluss einer mächtigen Idee unterliegt. Der Leitspruch der Politik der Unausweichlichkeit lautet: «Es gibt keine Alternativen.» Wer das akzeptiert, leugnet, dass er als Individuum Verantwortung dafür trägt, geschichtliche Entwicklungen zu erkennen und verändernd einzugreifen. Er wird zum Schlafwandler, der seinem bereits markierten, vorab gekauften Grab entgegenwankt.
Die Ewigkeit entsteigt der Unausweichlichkeit wie ein Gespenst dem Leichnam. Die kapitalistische Version einer Politik der Unausweichlichkeit, in der der Markt an die Stelle der Politik tritt, schafft eine ökonomische Ungleichheit, die jeden Glauben an Fortschritt unterminiert. Wenn soziale Mobilität zum Stillstand kommt, wird aus Unausweichlichkeit Ewigkeit und aus Demokratie Oligarchie. Der Oligarch erfindet das Märchen einer unschuldigen Vergangenheit, etwa unter Zuhilfenahme faschistischer Ideen, und bietet so Menschen in realer Not scheinbaren Schutz. Der Glaube, Technologie stehe im Dienst der Freiheit, ebnet seinem Auftritt den Weg. Zerstreuung ersetzt Konzentration, Zukunft wird von den Frustrationen über die Gegenwart aufgesogen, Ewigkeit wird zum täglichen Leben. Der Oligarch springt aus der Welt der Fiktion in die der realen Politik und herrscht durch die Beschwörung von Mythen und die Inszenierung von Krisen. In den 2010er Jahren geleitete eine solche Person, Wladimir Putin, eine andere, Donald Trump, von der Fiktion zur Macht.
In Russland kam die Politik der Ewigkeit zuerst zum Einsatz, und die russischen Machthaber wussten sich und ihren Reichtum durch den Export dieser Politik zu schützen. Der Oligarch an der Spitze, Wladimir Putin, erwählte den faschistischen Philosophen Iwan Iljin zur ideologischen Leitfigur. 1953 schrieb der Dichter Czeslaw Milosz, «erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde in vielen Ländern Europas verstanden, meist auf schmerzliche Art und Weise, dass komplexe und schwierige philosophische Bücher direkten Einfluss auf ihr Schicksal nehmen.» Iljin verfasste einige dieser heute relevanten philosophischen Texte. Ein Jahr, nachdem Milosz diese Zeilen geschrieben hatte, starb Iljin.
Iljins Renaissance in den 1990er und in den 2000er Jahren durch die russische Regierung verschaffte seinem Werk eine Wiederauferstehung: als adaptierter Faschismus, um der Oligarchie den Boden zu bereiten, und als besonderes Ideengebäude, das den Machthabern dabei half, von der Politik der Unausweichlichkeit zur Politik der Ewigkeit überzugehen.
Zur Zeit Iljins, in den 1920er und 1930er Jahren, kennzeichneten den Faschismus drei Merkmale: Er feierte Wille und Gewalt statt Vernunft und Recht, er propagierte einen Führer, der auf geheimnisvolle Weise mit seinem Volk verbunden ist, und er betrachtete die Globalisierung als eine Verschwörung und nicht als ein Konglomerat von Problemen. Der heute als Politik der Ewigkeit in Zeiten der Ungleichheit wiederbelebte Faschismus dient den Oligarchen als Katalysator für den Übergang von öffentlicher Debatte zu politischer Fiktion, von einer Wahl, die diesen Namen verdient, zur Scheindemokratie und von Herrschaft des Rechts zum autoritären Regime.
Geschichte geht immer weiter, und stets bieten sich Alternativen an. Iljin stellt eine dieser Alternativen dar. Er ist nicht der einzige faschistische Theoretiker, der in unserem Jahrhundert eine Renaissance erfuhr, aber der wichtigste. Er ist ein Führer auf dem immer dunkler werdenden Weg in die Unfreiheit, der von der Unausweichlichkeit in die Ewigkeit führt. Wenn wir uns mit seinen Ideen und Wirkungen vertraut machen, können wir den Weg ins Dunkel überblicken, während wir auf der Suche sind nach Licht und Auswegen. Das heißt also, wir müssen historisch denken. Wir müssen herausfinden, wodurch Ideen der Vergangenheit in der Gegenwart wirkmächtig werden können, wir müssen die Globalisierung der Epoche Iljins mit der Globalisierung unserer Zeit vergleichen, wir müssen uns klar darüber werden, dass es damals wie heute reale Alternativen gab und gibt, und zwar mehr als nur zwei. Nach der Verschleierung durch die Unausweichlichkeit kommt, scheinbar von selbst, das Leichentuch der Ewigkeit, aber es gibt Alternativen, und die müssen gefunden werden, bevor das Leichentuch alles unter sich begräbt. Wenn wir die Ewigkeit akzeptieren, opfern wir die Individualität und werden keine Handlungsoptionen mehr erkennen. Die Idee der Ewigkeit besagt, dass es keine Ideen gibt.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 verkündeten amerikanische Politiker der Unausweichlichkeit das Ende der Geschichte, während russische in der imperialen Vergangenheit des Landes nach neuen Autoritäten suchten. Als die Sowjetunion 1922 gegründet wurde, übernahm sie den größten Teil des alten russischen Reiches. Das Herrschaftsgebiet des Zaren war das größte der Welt gewesen, es erstreckte sich von Mitteleuropa bis an die Pazifikküste, von der Arktis bis nach Zentralasien. Es war vor allem ein Land der Bauern und Nomaden, doch zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen die Intellektuellen und die Mittelschicht Russlands darüber nachzudenken, wie das autokratisch regierte Reich moderner und gerechter werden könnte.
Iwan Iljin kam 1883 als Sohn einer aristokratischen Familie zur Welt. Der junge Mann war typisch für seine Generation. In den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts hoffte er, Russland könnte sich zu einem Rechtsstaat entwickeln. Nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs und der Erfahrung der bolschewistischen Revolution von 1917 wurde Iljin dann zum Konterrevolutionär. Er propagierte den bewaffneten Kampf und wurde schließlich zum Begründer eines christlichen Faschismus, der den Bolschewismus überwinden sollte. 1922, ein paar Monate vor Gründung der Sowjetunion, wurde er mit einem der sogenannten «Philosophenschiffe» außer Landes geschafft. Er arbeitete als Schriftsteller in Berlin und lieferte den Gegnern der neuen Sowjetunion, den «Weißen», ein Programm. Diese Männer hatten im langen und blutigen russischen Bürgerkrieg gegen die Rote Armee der Bolschewiki gekämpft. Sie waren dann, wie Iljin, aus politischen Gründen in den Westen emigriert. Später formulierte Iljin seine Schriften als Orientierungshilfe für das russische Führungspersonal, das nach dem Ende der Sowjetunion an die Macht kommen sollte.
Nachdem aus der zusammengebrochenen Sowjetunion 1991 die Russische Föderation hervorgegangen war, kamen neue russische Ausgaben von Iljins kleinem Buch «Unsere Aufgaben» in Umlauf, die Gesammelten Werke wurden veröffentlicht, und seine Ideen fanden Anhänger im Machtapparat. Völlig vergessen war er in der Schweiz gestorben. Doch 2005 inszenierte Putin die Überführung des Leichnams Iljins nach Russland und dessen Beisetzung in Moskau. Iljins persönliche Unterlagen waren in der Michigan State University gelandet, 2006 schickte Putin einen Gesandten, um sie nach Russland zu holen. Seither hat Putin Iljin bei seinen jährlichen Ansprachen in der Generalversammlung des russischen Parlaments regelmäßig zitiert. Es waren wichtige, von ihm selbst verfasste Reden. 2010 berief er sich auf Iljins Thesen, um zu erklären, warum Russland die Europäische Union schwächen und in die Ukraine einmarschieren müsse. Nach einem für ihn wichtigen Historiker befragt, nannte er Iljin als Autorität in Fragen der Vergangenheit.
Die politische Klasse Russlands folgte Putins Beispiel. Sein Propagandachef Wladislaw Surkow adaptierte Iljins Ideen für die Welt der modernen Medien. (Er orchestrierte Putins Weg zur Macht und sorgte für die Gleichschaltung der Medien, die Putins Regierungszeit offensichtlich für immer und ewig absichern soll.) Dmitri Medwedew, der Vorsitzende von Putins Partei, empfahl der russischen Jugend Iljin zur Lektüre. Iljins Name wurde sowohl von den Vorsitzenden der Parteien der Pseudoopposition genannt als auch von den Kommunisten und den (extrem rechten) Liberalen Demokraten, die ihren Teil dazu beitrugen, jenes Scheingebilde von Demokratie zu erzeugen, das Iljin anempfohlen hatte. Iljin wurde vom Vorsitzenden des Verfassungsgerichts zitiert, ungeachtet der Vorstellung Iljins, dass Recht sich in nichts anderem verwirkliche als in der Liebe zu dem von Gott gesandten Führer. Er wurde von den Gouverneuren der Regionen genannt, als Russland zu dem zentralisierten Staat wurde, den Iljin propagiert hatte. Anfang 2014 erhielten alle Mitglieder der Regierungspartei Russlands und alle Angestellten im öffentlichen Dienst vom Kreml eine Auswahl von Iljins politischen Schriften. 2017 sendete das russische Fernsehen zum 100. Jahrestag der bolschewistischen Revolution einen Film, in dem Iljin als moralische Autorität dargestellt wurde.
Iljin war ein Politiker der Ewigkeit. Sein Gedankengebäude wurde wirkmächtig, als die kapitalistische Version der Politik der Unausweichlichkeit im Russland der 1990er und 2000er Jahre kollabierte. Als Russland in den 2010er Jahren zur organisierten Kleptokratie wurde, als die Ungleichheit im Land ungeheure Ausmaße annahm, erreichte sein Einfluss den Höhepunkt. Der russische Angriff auf die Europäische Union und die Vereinigten Staaten machte uns bestimmte politische Tugenden bewusst, weil sie zur Zielscheibe geworden waren. Es sind die Tugenden, die der Philosoph Iljin ignorierte oder verachtete: Individualismus, Wechsel im Amt, Integration, Neuerung, Wahrheit, Gleichheit.
ILJIN PROPAGIERTE seine Ideen in Russland vor hundert Jahren, nach der russischen Revolution. Und doch wurde er ein Philosoph unserer Zeit. Kein anderer Denker des 20. Jahrhunderts ist im 21. Jahrhundert in so großem Ausmaß rehabilitiert worden, keiner bekam so großen Einfluss auf die Weltpolitik. Wenn das unbemerkt blieb, dann lediglich, weil wir uns selber im Bann der Unausweichlichkeit befinden: Wir glauben, dass Ideen keine Rolle spielen. Wer jedoch historisch denkt, der akzeptiert, dass etwas bedeutend sein kann, das nicht allgemein bekannt ist, und arbeitet daran, das noch Unbekannte bekannt zu machen.
In der Politik der Unausweichlichkeit unserer Tage wiederholt sich jene aus Iljins Zeiten. Der Zeitraum von den späten 1980er Jahren bis in die frühen 2010er Jahre war eine Epoche der Globalisierung wie der Zeitraum von den späten 1880er Jahren bis in die frühen 1910er Jahre. Gängige Meinung über beide Zeitspannen war, dass auf Export basierendes Wachstum aufgeklärte Politik mit sich bringen und den Trend zum Fanatismus beenden werde. Dieser Optimismus brach im Ersten Weltkrieg und den darauf folgenden Revolutionen und Konterrevolutionen in sich zusammen. Iljin ist selbst ein Beispiel für diese Entwicklung. Als junger Mann setzte er sich für Rechtsstaatlichkeit ein. Dann wechselte er zur extremen Rechten, schätzte allerdings immer noch bestimmte Taktiken, die er bei der extremen Linken beobachtet hatte. Benito Mussolini, der ehemalige Linke, ging seinen Faschisten beim Marsch auf Rom voran, kurz nachdem Iljin aus Russland vertrieben worden war. Der Philosoph sah im Duce die Hoffnung für eine verdorbene Welt.
Iljin betrachtete den Faschismus als Politik für die Welt der Zukunft. Im Exil der 1920er Jahre litt er daran, dass die Italiener den Russen mit dem Faschismus zuvorgekommen waren. Er tröstete sich mit dem Gedanken, dass sich Mussolini für seinen Coup von den russischen Weißen hatte inspirieren lassen: «Die russische Weiße Bewegung ist tiefgründiger und umfassender als der [italienische] Faschismus.» Diese Tiefe und Komplexität, erklärte Iljin, rühre von einer bestimmten Deutung des Christentums, die diese Bewegung sich zu eigen gemacht habe, nämlich eines Christentums, das Blutopfer von den Feinden Gottes fordere. In den 1920er Jahren glaubte er noch, dass die Exilierten der Weißen an die Macht kommen könnten. Er nannte sie «meine weißen Brüder, die Faschisten».
Von Adolf Hitler war Iljin ähnlich beeindruckt. Er besuchte Italien und machte Urlaub in der Schweiz, doch zwischen 1922 und 1938 hatte er seinen festen Wohnsitz in Berlin, wo er an einem staatlich geförderten wissenschaftlichen Institut arbeitete. Iljins Mutter war Deutsche, er hatte sich bei Sigmund Freud in deutscher Sprache einer Psychoanalyse unterzogen und studierte deutsche Philosophie. Deutsch schrieb er gut und ebenso häufig wie russisch. In seiner Haupttätigkeit gab er kritische Untersuchungen zur sowjetischen Politik heraus und verfasste sie auch selbst, zum Beispiel Welt vor dem Abgrund auf Deutsch, Gift, Geist und Wesen des Bolschewismus 1931 auf Russisch. Iljin sah in Hitler den Helden, der die Zivilisation vor dem Bolschewismus gerettet habe. Der «Führer» habe «ganz Europa einen großartigen Dienst erwiesen», schrieb er, weil er weitere Revolutionen nach russischem Vorbild verhindert habe. Voller Anerkennung stellt Iljin fest, Hitlers Antisemitismus sei eine Weiterentwicklung der Ideologie der russischen Weißen Bewegung. «Europa versteht die nationalsozialistische Bewegung nicht», klagte er. In erster Linie sei der Nationalsozialismus ein «Geist», eine «Tatkraft», woran sich die Russen beteiligen müssten.
1938 verließ Iljin Deutschland und ging in die Schweiz, wo er bis zu seinem Tod lebte. In der Schweiz wurde er von der Frau eines deutsch-amerikanischen Geschäftsmanns finanziell unterstützt. Ein zusätzliches Einkommen hatte er durch öffentliche Vorlesungen in deutscher Sprache. Ein Schweizer Historiker schrieb, die Kernaussage dieser Vorlesungen sei gewesen, dass Russland nicht als kommunistische Gefahr der Gegenwart wahrgenommen werden sollte, sondern als christliches Heilsversprechen der Zukunft. Iljin sei überzeugt, dass der dekadente Westen dem unschuldigen Russland den Kommunismus aufgebürdet habe. Eines Tages werde Russland sich selbst und auch andere durch den christlichen Faschismus befreien. Ein Schweizer schrieb in einer Besprechung der Schriften Iljins, sein Werk sei «national in dem Sinn, dass es sich gegen den gesamten Westen richtet».
Iljins politische Anschauungen änderten sich nicht mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs. Seine Kontakte in der Schweiz kamen aus dem rechtsextremen Lager: Rudolf Grob glaubte, die Schweiz müsse dem Beispiel NS-Deutschlands folgen; Theophil Spoerri gehörte zu einer Gruppierung, die Juden und Freimaurer ächten wollte. Albert Riedweg war ein rechter Anwalt, sein Bruder Franz war der prominenteste Schweizer...
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titel
- ZUM BUCH
- ÜBER DEN AUTOR
- INHALT
- Widmung
- VORWORT (2010)
- KAPITEL 1: INDIVIDUALISMUS ODER TOTALITARISMUS (2011)
- KAPITEL 2: NACHFOLGE ODER SCHEITERN (2012)
- KAPITEL 3: INTEGRATION ODER IMPERIUM (2013)
- KAPITEL 4 :NEUERUNG ODER EWIGKEIT (2014)
- KAPITEL 5: WAHRHEIT ODER LÜGEN (2015)
- KAPITEL 6: GLEICHHEIT ODER OLIGARCHIE (2016)
- EPILOG (20––)
- DANKSAGUNG
- ANMERKUNGEN
- REGISTER
- Impressum
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