Nutzdaten deren Redundanz berechnet werden soll, werden wie bereits erwähnt, in Blöcke mit jeweils acht Bit aufgeteilt. Jeder dieser Blöcke repräsentiert ein Polynom in α über dem irreduziblen Polynom
. Damit ist gewährleistet, dass das Ergebnis aller arithmetischen Operationen innerhalb des GF ebenfalls acht Bit lang ist. So entspricht beispielsweise eine geschriebene Sequenz b00111101 dem α
8 dieser endlichen Menge. Damit alle Ergebnisse der Multiplikation zweier Potenzen von Primitivwurzeln im GF(2
8) gespeichert werden können, bedarf es einer Tabelle mit 2
16 Einträgen. Um die Berechnung zu vereinfachen, werden ausgehend vom α-Wert b00000001 durch Linksshift und XOR – Operationen mit dem erwähnten Primpolynom
die ersten 256 Einträge berechnet. Damit lassen sich alle Multiplikationen von α
n mit a
m deren Summe der Exponenten n + m kleiner als 256 ist, direkt aus der Tabelle ablesen. Größere Potenzen von α werden dabei zunächst als Produkt aus den ersten 256 Einträgen dargestellt und berechnet. Die hier beschriebene Interpretation gilt ebenso für den gesamten Datenbereich. [1, S. 67, 84], [3, S. 2, 4ff, 9], [4, S. 38, 41]
Abbildung 3: Darstellung des Nutzdatenbereichs. Hierbei ist zu erwähnen, dass sich der Schreibvorgang, so wie in der Abbildung angedeutet durchzieht. Wie aus der Abbildung ersichtlich ist, besteht der Nutzdatenbereich aus einer Reihe von Metainformationen, die den eigentlichen enkodierten Datenstrom definieren.