Rechtliche Risiken autonomer und vernetzter Systeme
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Rechtliche Risiken autonomer und vernetzter Systeme

Eine Herausforderung

  1. 382 Seiten
  2. German
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Rechtliche Risiken autonomer und vernetzter Systeme

Eine Herausforderung

Über dieses Buch

Dieses Buch untersucht die Softwarekrise "neuer Art", die derzeit im Spannungsfeld wichtiger Entwicklungslinien der Softwaretechnik entsteht: der Virtualisierung sowie dem Übergang von der Automation zur Autonomik. Neue Generationen intelligenter Werkzeuge und Systeme sollen sich zukünftig eigenständig, autonom, via Internet vernetzen, sich wechselnden Einsatzbedingungen anpassen und Entscheidungen dabei situationsabhängig auf die eigenen Ziele ausrichten können – und zwar ohne direkte menschliche Mitwirkung. Die Technologie der Autonomik umfasst z. B. Logistiksysteme in Häfen, autonome Kraftfahrzeuge und Roboter. Ausgehend von den technologischen Grundlagen behandelt das Buch die wesentlichen rechtlichen Aspekte, die durch neue Technologien, wie etwa virtualisierte Netzstrukturen, und die Autonomie kooperativ-intelligenter Softwareagenten entstehen. Es stellt sich die Frage, ob die Handlungen und Entscheidungen von vernetzten Systemen und intelligenten Softwareagenten dieselbe rechtliche Qualität haben wie die einer natürlichen oder juristischen Person? Was bedeutet die Autonomie von Softwareagenten für die gegenwärtigen rechtlichen Regelungen für Verschulden und Haftung? Zeichnen sich neue Haftungsstrukturen ab?

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Information

Jahr
2016
ISBN drucken
9783110578539
eBook-ISBN:
9783110431520

Fußnoten

1NATO Science Committee (ed.): SOFTWARE ENGINEERING (1968); SOFTWARE ENGINEERING TECHNIQUES (1969).
2Mertens (2012).
3Zur Bedeutung der Virtualisierung in der Wirtschaftsinformatik vgl. bspw. Kirn/Müller-Hengstenberg, MMR 2014, 225 und 307.
4Müller-Hengstenberg/Kirn, NJW 2007, 2353; Lehmann/Giedke, CR 2013, 608, 611 f.
5Vgl. http://www.autonomik.de/ (Abruf: 2012-12-28).
6Vgl. Conte/Castelfranchi (1995).
7Zeit ONLINE: Die Krise mit der Kiste – Computerbenutzer verzweifeln an ihren Geräten. Die Entwickler verstehen nicht, warum. Das kostet Jahr für Jahr Milliarden. Eine Ursachenforschung. DIE ZEIT, 21.09.2006 Nr. 39. Zitiert nach: http://www.zeit.de/2006/39/Software-Qualität (Abruf: 2012-08-08).
8Hierunter verstehen wir die meist fallweisen, ad hoc auftretenden Formen des Zusammenwirkens von Mensch, Maschine, Robotern und IT-Systemen. Jeweils Teilaspekte werden diskutiert unter Schlagworten wie Human-Computer-Cooperative Work (HCCW), Human-Robot-Cooperation, hybride Teams, Mensch-Maschine-Interaktion, Sozionik, Zusammenarbeit menschlicher mit maschinellen Aufgabenträgern, usw.
9Grundlegend Bond/ Gasser (1988).
10Vgl. hierzu bspw. die Ergebnisse des BMBF-Spitzenclusters „Software-Clusters“ zu emergenter Software: http://www.software-cluster.org/de/forschung/themen/emergente-software (Abruf: 201505-20) sowie http://www.software-cluster.org/de/forschung/publikationen (Abruf: 2015-05-20).
11Hierfür gibt es schon heute zahlreiche Beispiele: Sensorik im Auge zur Wiederherstellung der Sehfähigkeit, Cochlea-Implantate für Gehörlose, implantierbare RFID-Chips für den Zutritt zu Diskotheken, usw.
12Matsuda (1991).
13Kirn (1996).
14ZfO, Heft Nr. 6/2010.
15Siehe hierzu die Ausführungen von Krcmar (2010), Kap. 5.3.1.3, S. 317.
16Krcmar (2010), Kap. 5.4.2, S. 345, 346.
17Krcmar (2010), Kap. 5.3.1.3, S. 317 ff. Siehe auch Grützmacher, „Softwareurheberrecht und Virtualisierung“, ITRB 2011, 192. Meinel/Willems/Roschke/Schnjakin (2011), S. 7 ff.
18Bitkom Marktdaten: https://www.bitkom.org/Marktdaten/Marktdaten/index.jsp (Abruf: 2015-0830).
19Coing/Honsell, in: Staudinger (2011), Kap. B, IV, Rdnr. 29–38, 44.
20Teichmann (1984), S. A 20–A 23, A 29.
21Coing/Honsell, in: Staudinger (2011), Kap. B, IV, Rdnr. 30.
22Stahlknecht/Hasenkamp (2005), Kap. 7.6.3, S. 431.
23Kremer, Datenschutz bei Entwicklung und Nutzung von Apps für Smart Devices, CR 2012, 438.
24Zelewski (1989), S. 16–18.
25Schirrmacher (2013), S. 159, 245.
26http://www.autonomik.de (Abruf: 2015-07-13).
27Botthof/Bovenschulte: „Die Automatik als integratives Technologieparadigma“, in: WC Perspektive, Working Paper des Instituts für Innovation und Technik in der VDI/VDE-IT GmbH, Nr. 02, 2011.
28Botthof/Bovenschulte (2011), ebd.
29Bitkom: Leitfaden Cloud Computing – Was Entscheider wissen müssen, 2010. https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Publikation_4365. (Abruf: 2015-08-30).
30Krcmar (2010), Kap. 7.1, S. 598.
31Den noch völlig unzureichenden Stand der rechtlichen Diskussion zu Autonomik und Industrie 4.0 zeigen (1) BMWi (Hrsg.): Band 2: Recht und funktionale Sicherheit in der Autonomik – Leitfaden für Hersteller und Anwender“, Berlin 2013. Auch: http://www.autonomik.de/documents/AN_Band_2_Recht_bf_130325.pdf (Abruf: 2015-08-27) sowie (2) Das Dokument (o. V.) „JUR-RAMI 4.0: Grundlage für ein neues Technikrecht Indu...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titelseite
  3. Impressum
  4. Inhaltsübersicht
  5. Inhaltsverzeichnis
  6. Einführung
  7. Teil A: Virtualisierung – Softwareagenten – Technisch Autonome Systeme
  8. Teil B: Die rechtlichen Herausforderungen
  9. Teil C: Folgerungen
  10. Fußnoten

Häufig gestellte Fragen

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