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Ovids MehrfacherklÀrungen in der Tradition aitiologischen Dichtens
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Information
Inhaltsverzeichnis
- DIE FRAGESTELLUNG
- ERSTER TEIL: OVID UND DIE TRADITION AITIOLOGISCHEN DICHTENS
- I. Der Begriff der âPoetischen Aitiologieâ im Spektrum verschiedener Aitiologie-Typen
- A. âAitiologieâ im Kontext mythischer Glaubenswelt
- B. âAitiologieâ im Kontext wissenschaftlicher WelterklĂ€rung
- Appendix: Der griechische Begriff âαÎčÏÎčολογίαâ und seine Anwendungsbereiche
- C. Poetische Aitiologie im Kontext aitiologischer Dichtung
- 1. Der âAitiologieâ-Typ: Mythische Aitiologie als Grundform und Grundeinheit aitiologischer Dichtung
- 2. Poetische Aitiologie: Mythische Aitiologie als Mittel poetischer Aussage
- 3. Poetische Aitiologie in der Tradition aitiologischen Dichtens: Ein integratives Moment
- II. Die Traditionslinien aitiologischen Dichtens von Kallimachosâ âAitiaâ bis zu Ovids âFastenâ und âMetamorphosenâ
- A. Kallimachosâ âAitiaâ: Ein elegisches Kollektivgedicht als Anfang und Modell der Tradition aitiologischen Dichtens in der griechisch-römischen Poesie
- 1. Tabellarische Ăbersicht ĂŒber die Aitiologien in Kallimachosâ âAitiaâ
- 2. Auswertung der Tabelle
- B. Hellenistische Metamorphosensammlungen: Die BegrĂŒndung eines neuen Zweiges aitiologischer Dichtung - Hexametrische Verwandlungsgedichte mit aitiologischem Interesse
- 1. Nikanders âHeteroioumenaâ (3.-2. Jh. v. Chr.)
- 1. Tabellarische Ăbersicht ĂŒber die Aitiologien in Nikanders âHeteroioumenaâ
- 2. Auswertung der Tabelle
- 2. Boiosâ âOrnithogoniaâ (ca. 3. Jh. v. Chr.), Aemilius Macers âOrnithogoniaâ (1. Jh. v. Chr.)
- 1. Tabellarische Ăbersicht ĂŒber die Aitiologien in den âOmithogoniaiâ des Boios und des Aemilius Macer
- 2. Auswertung der Tabelle
- 3. Ausblick: Weitere hellenistische Metamorphosensammlungen
- C. Römische Versuche der Realisation des hellenistischen narrativen aitiologischen elegischen Kollektivgedichtes
- 0. Butasâ âAitiaâ: Die BrĂŒcke vom Griechischen zum Römischen - Ein hellenistisches aitiologisches elegisches Kollektivgedicht in griechischer Sprache mit römischen Inhalten
- 1. Properz, Buch 4 (1; 2; 4; 6; 9; 10): Die aitiologische Elegie als Form fĂŒr nationalrömische Dichtung - Entwurf und unvollendeter Versuch
- 1. Tabellarische Ăbersicht ĂŒber die Aitiologien in Properzâ aitiologischen Elegien
- 2. Auswertung der Tabelle
- 2. Ovids âFastenâ: BeschluĂ der Reihe der aitiologischen elegischen Kollektivgedichte als Projektion und Transformation der kallimacheischen âAitiaâ in eine monumentale römische TotalitĂ€t
- 1. Tabellarische Ăbersicht ĂŒber die Aitiologien in Ovids âFastenâ
- 2. Auswertung der Tabelle
- 3. Illustration der aitiologischen Konzeption am Beispiel der âMatronaliaâ (fast. 3,167-258)
- D. Ovids âMetamorphosenâ: BeschluĂ der Reihe der aitiologischen hexametrischen Kollektivgedichte - Totale Humanisierung des Kosmos durch Aitiologie zur ErklĂ€rung der Welt in ihrer poetisch konstituierten Bedeutung als âSpiegel des Menschlichenâ
- 1. Form der Aitiologie (mit Listen)
- 2. Themen der Aitiologie
- 2.1. Themen in der Tradition des Kallimachos (mit Listen)
- 2.2. Themen in der Tradition des Nikander (mit Listen)
- 2.3. Direkt aus Nikanders âHeteroioumenaâ ĂŒbernommene Geschichten (mit Listen)
- 3. ResĂŒmee
- E. Ergebnisse: Die Traditionslinien aitiologischen Dichtens
- ZWEITER TEIL: FUNKTION UND WAHRHEIT POETISCH- AITIOLOGISCHER MEHRFACHERKLĂRUNG IN OVIDS AITIOLOGISCHEN DICHTUNGEN
- A. Das PhĂ€nomen âMehrfacherklĂ€rungâ in Ovids âMetamorphosenâ
- 1. Scheinbare âMehrfacherklĂ€rungâ im Fall mehrerer Metamorphosen mit demselben Ergebnis: Das Problem der âMehrfacherklĂ€rungâ narrativ entschĂ€rft und poetisch aufgehoben
- 2. Anthropogonische MehrfacherklĂ€rung und Anthropologie als Exposition der âMetamorphosenâ
- (1) Die anthropologische Exposition der âMetamorphosenâ in der (Kosmo-/) Anthropogonie als âMehrfacherklĂ€rungâ (met. 1,5-440)
- (2) Die anthropogonische Alternative fĂŒr den Menschen als Himmelswesen und Ebenbild der Götter als aitiologische MehrfacherklĂ€rung (met. 1,76-86)
- 3. RĂŒckblick und Ausblick
- B. Skizze der verschiedenen Arten von âMehrfacherklĂ€rungâ auĂerhalb der Tradition aitiologischen Dichtens
- 1. âMehrfacherklĂ€rungâ als wissenschaftliche Methode in der epikureisch-atomistischen Naturphilosophie (Epikur, Lukrez; [Vergil, Georgica])
- 2. EXKURS: Keine âMehrfacherklĂ€rungâ im Fall des aristotelischen Systems der âvier Ursachenâ
- 3. âMehrfacherklĂ€rungâ als Ergebnis antiquarischer SammeltĂ€tigkeit (Varro)
- C. âMehrfacherklĂ€rungâ als dominantes ErklĂ€rungsprinzip in Ovids âFastenâ
- 1. VorlÀufer der ovidischen MehrfacherklÀrungen in der Tradition aitiologischen Dichtens
- (1) âMehrfacherklĂ€rungâ in Kallimachosâ âAitiaâ
- (2) âMehrfacherklĂ€rungâ in Properzâ aitiologischen Elegien
- (3) RĂŒckblick und Ausblick
- 2. Forschung
- 3. Poetologie und Idealform aitiologischer MehrfacherklĂ€rung: Das âMusengesprĂ€châ Ovids (Fasti 5,1-110)
- (1) Fasti 5,1-110: Text und Ăbersetzung
- (2) Fasti 5,1-110: Gliederung
- (3) Das âMusengesprĂ€châ Ovids
- 1. Der Gedichtverlauf
- 2. Die Forschung
- 3. Interpretation
- 3.1. Der Rahmen I (5,1-6 und 108-110)
- 3.2. Der Musenanruf (5,7-8)
- 3.3. Die Antwort der Musen (5,9-107)
- 3.3.1. Polyhymnias Rede
- 3.3.2. Uranies Rede
- 3.3.3. Galliopeas Rede
- 3.4. Der Rahmen II (5,1-6 und 108-110)
- 3.5. Ausblick: Das MusengesprĂ€ch in seiner Funktion als Proömium und Programm des fĂŒnften Fastenbuches
- 4. Möglichkeiten und Grenzen aitiologischer MehrfacherklĂ€rung: Das âParis-Urteilâ Ovids (Fasti 6,1-100)
- (1) Fasti 6,1-100: Text und Ăbersetzung
- (2) Fasti 6,1-100: Gliederung
- (3) Das âParis-Urteilâ Ovids
- 1. Die Forschung
- 2. Interpretation
- 2.1. Vorwort (6,1-8)
- 2.2. Exposition (6,9-20): Identifikation des Paris-Urteils als Szenerie eines aitiologischen GöttergesprÀchs
- 2.3. Die PlÀdoyers der Göttinnen (6,21-96)
- 2.3.1. Iunos Rede: KompromiĂlose Konkurrenz um die exklusive Wahrheit im persönlichen Anspruch auf den Monatsnamen âJuniâ (6,21-64)
- 2.3.2. Iuventas Rede: Konkurrenz um konsensfĂ€hige Wahrheit im Gesuch um den Monatsnamen âJuniâ und harmoniefĂ€hige Aitiologie fĂŒr den Monatsnamen âJuniâ (6,65-90)
- 2.3.3. Concordias Rede: âconcordiaâ als harmoniefĂ€higes Aition fĂŒr den Monatsnamen âJuniâ und als harmonisierendes Prinzip fĂŒr eine poetisch-komplexe Wahrheit (6,91-96)
- 2.4. Das aitiologische Urteil des Dichter-âParisâ (6,97-100): Absage an Konkurrenz und Wahl als Entscheidung fĂŒr eine aitiologische MehrfacherklĂ€rung mit komplexer Wahrheit in harmonischer Concordia
- 2.5. Ausblick: Das âParis-Urteilâ in seiner Funktion als Proömium und Programm des sechsten Fastenbuches
- 5. Die MehrfacherklĂ€rungen in den âFastenâ (Liste)
- RESĂMEE
- VERZEICHNIS DER ZITIERTEN LITERATUR
- INDICES
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