| Vgl. für das Mittelalter in phänomenologischer Perspektive Kelly 2009. |
| Mit Gattungen beschäftigen sich vor allem die Beiträge von Felix Mundt (antiker Roman), Markus Stock (mhd. Roman), Fabian Lampart (historischer Roman) und Wolfgang Hallet (multimodaler Roman). |
| Eva von Contzen hat erst jüngst in ihren 10 Thesen zu einer mediävistischen Narratologie explizit eine transdisziplinäre Zusammenarbeit von Mediävisten mit Neuphilologen eingefordert, um die narratologische Begrifflichkeit anzupassen bzw. zu erweitern (vgl. von Contzen 2014, 16). |
| Vgl. DWB, Bd. 10, Sp. 1110. |
| Bewusst wurde nicht das Konzept der ‚Heimat‘, sondern das strukturelle Konzept des Herkunftsraumes zum Ausgangpunkt gemacht. Zum Heimatbegriff vgl. Gebhard u. a. 2007, zur komparatistischen Untersuchung von Heimatkonzepten in der Literatur des 19. bis 21. Jahrhunderts vgl. Bauer u. a. 2014. |
| Dies zeigt Antje Ziethen mit Blick auf Abdourahman A. Waberis Transit und Brian Chikwavas Harare North. |
| So zeigt Julia Weitbrecht, dass in der ‚heterotopen‘ Verschaltung von Herkunftsraum und Fremde im König Rother und im Herzog Ernst (B) feudale Konflikte und Probleme von Herrschaft verhandelt werden. |
| Vgl. besonders die Beiträge von Cornelia Heinsch (Odysseus und Ithaka), Dominik Hey (Dietrich und Bern), Franziska Hammer (Tristan und Parzival mit ihren je mehrfachen Herkunftsräumen), Markus Stock, Coralie Rippl, Sebastian Wilde, Fabian Lampart, Christine Knoop, Michael C. Frank und Antje Ziethen. |
| Vgl. Luhmann 1989, wobei das Luhmann’sche Modell der vormodernen Situation kaum gerecht wird: Vgl. von Moos 2004, 2–3. |
| Vgl. Müller 2007, 46–106. |
| So zeigt Dominik Hey, dass in den Texten der historischen Dietrichepik im Widerspruch zu dem, was man über Theoderich den Großen weiß, Dietrich nicht als Eroberer dargestellt, sondern in eine Ahnenreihe eingeordnet und seine genealogisch gesicherte Position in der Zuordnung zu Bern verdichtet werde. |
| Dies zeigt neben dem Beitrag von Franziska Hammer besonders deutlich die Argumentation Markus Stocks, der betont, dass für mittelalterliche Zusammenhänge das Territorium der Herkunft keine große Bedeutung hat, die Identität des Protagonisten aber in den spannungsreichen Bezügen „zwischen Herkunftsraum, alternativen Räumen und dem Weg des Protagonisten ausgehandelt“ werde. |
| Vgl. Kaube 2011. |
| Vgl. Winkler u. a. 2012. |
| Vgl. zu E. D. Hirschs Unterscheidung von ‚significance‘ und ‚meaning‘ Jannidis u. a. 2003, 9. |
| Zur Unterscheidung von erzählter Zeit und Erzählzeit vgl. grundlegend Müller 1968. Genettes Ausgestaltung dieser Unterscheidung findet sich in Genette 1994, 21–114. |
| Genette 1994, 132–138. Ein hilfreicher Überblick über die Diskussin zu dieser Terminologie findet sich bei Schmid 2014, 109–114. |
| Vgl. für eine erste, verdienstvolle Systematisierung die Einleitung in Werner 2010, einer Rezension des Bandes von Haferland und Meyer. |
| Vgl. Ernst 2000. |
| Vgl. Fludernik 2003. |
| Vgl. Erll und Roggendorf 2002. |
| Vgl. etwa Haferland und Meyer 2010. |
| Vgl. Martínez 2011. |
| Literaturgeschichte beginnt ja nicht erst dort, wo literarische Texte in große Entwicklungen eingeordnet werden, sondern bereits bei der Sichtung relevanter Texte und mit Analysen entlang der späteren Ordnungskriterien (ein Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, Literaturgeschichte zu betreiben – von der bio-bibliographischen Darstellung über d... |