Stadt und Stadtbild in der Frühen Neuzeit
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Stadt und Stadtbild in der Frühen Neuzeit

Frankfurt am Main als kulturelles Zentrum im publizistischen Diskurs

  1. 508 Seiten
  2. German
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Stadt und Stadtbild in der Frühen Neuzeit

Frankfurt am Main als kulturelles Zentrum im publizistischen Diskurs

Über dieses Buch

Die Publikation untersucht das in der publizistisch-literarischen Öffentlichkeit entwickelte und tradierte Stadtbild der Reichsstadt Frankfurt am Main als ein kulturelles Zentrum der Frühen Neuzeit. Wie ist dieses Bild entstanden, wie hat es sich entwickelt und welche Funktion besaß es? Häufig wurde dabei auf Bilder und Stereotypen zurückgriffen, die sich aus Frankfurts aufstrebender Bedeutung im Hoch- und Spätmittelalter speisten. Die intertextuelle Fortschreibung bekannter Topoi bis etwa 1800 diente offenbar zur Kompensation eines stadtgeschichtlichen Bedeutungswandels; lag aber auch in den literarisch-publizistischen Formen begründet, die sich an rhetorischen Vorgaben orientierten. Die Parameter des Diskurses bzw. Frankfurt-Bildes haben sich durch das Verblassen bestimmter Topoi und das Entstehen neuer Stereotypen von der reichischen Vergangenheit in die städtische Gegenwart verschoben, während gleichzeitig die Geschichte kontinuierlich als Legitimation herangezogen wurde.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Fußnoten

1 „Sic Francofurtum, Nundinas propter frequentes, nomino Germaniam Germaniae.“ Der Lobspruch wurde sehr häufig abgedruckt, z.B. bei Abraham Saur/Hermann Adolf Authes: Stätte-Buch: Oder Außführliche […] Beschreibung der fürnehmsten Stätte, Plätz, Vestungen, meistens in Europa, auch theils in andern Theilen der gantzen Welt. Frankfurt a.M. 1658, S. 503, bei David Vechner: Universae Germaniae breviarium. Görlitz 1673, S. 91–92, oder bei Philipp Andreas Oldenburger: Thesauri Rerumpublicarum Pars Quarta. Genf 1675, S. 1296. Deutsche Übersetzung bei Hilde Kathrein/Laura Krüger: Liebe zu Frankfurt: Die Stadt im Urteil von Dichtern, Denkern, Diplomaten. Frankfurt a.M. 1990, S. 23: „Also Franckenfurth heut zu Tag, man dich ganz Teutschland nennen mag, von wegen deiner Herrlichkeit, der Messen und ander Freyheit.“
2 Siehe aktuell zum Stadtbegriff und insbesondere zur Inszenierung von Urbanität als Verdichtungsprozess von wirtschaftlicher, sozialer, kultureller, baulicher etc. Vielfalt sowie dem Phänomen der Großstadt in unterschiedlichen literarischen und visuellen Darstellungsformen: Martina Stercken/Ute Schneider: Urbanität. Formen der Inszenierung. In: Martina Stercken/Ute Schneider (Hrsg.): Urbanität. Formen der Inszenierung in Texten, Karten, Bildern. Köln/Weimar/Wien 2016, S. 11–20, hier v.a. S. 11.
3 Monika Sommer: Imaging Vienna – Das Surplus von Wien. Stadterzählung zwischen Ikonisierung und Pluralisierung. In: Monika Sommer/Marcus Gräser/Ursula Prutsch (Hrsg.): Imaging Vienna. Innensichten, Außensichten, Stadterzählungen. Wien 2006, S. 9–19, hier S. 11; Marcus Gräser: Kleines Resümee: Wien-Erzählungen im internationalen Kontext. In: Sommer/Gräser/Prutsch, Imaging Vienna, S. 189–201.
4 Siehe hierzu: Thomas Biskup/Marc Schalenberg: Die Vermarktung Berlins in Gegenwart und Geschichte. In: Thomas Biskup/Marc Schalenberg (Hrsg.): Selling Berlin. Imagebildung und Stadtmarketing von der preußischen Residenz bis zur Bundeshauptstadt. Stuttgart 2008, S. 9–21, besonders S. 9.
5 Sommer, Imaging Vienna – Das Surplus von Wien, S. 11.
6 Die Wiener Stadtbildforschung hat den Begriff des „Surplus“ gewählt für „Stadt-Erzählungen und Stadt-Bilder, auf die sich Kollektive in komplexen sozialen Prozessen verständigen, ohne eine individuelle Dimension der Stadt-Imagination außer Acht zu lassen“. Vgl. Sommer, Imaging Vienna – Das Surplus von Wien, S. 12.
7 Falko Schneider: Öffentlichkeit und Diskurs. Studien zu Entstehung, Struktur und Form der Öffentlichkeit im 18. Jahrhundert. Bielefeld 1992, S. 9.
8 Ebd., S. 9–10. Die „Öffentlichkeit“ umfasst in dieser Arbeit das häufig schwer konkret zu fassende Autoren-, Rezipienten- und Lesepublikum der zur Analyse herangezogenen Quellen.
9 Werner Faulstich: Die bürgerliche Mediengesellschaft (1700–1830). Göttingen 2002, S. 17–18.
10 Peter Johanek: Bild und Wahrnehmung der Stadt. Annäherung an ein Forschungsproblem. In: Peter Johanek (Hrsg.): Bild und Wahrnehmung der Stadt. Wien/Köln/Weimar 2012, S. 1–23, hier S. 7.
11 Thomas Biskup: Auf Sand gebaut? Die „Boomstadt“ Berlin in der deutschen Öffentlichkeit um 1800. In: Biskup/Schalenberg, Selling Berlin, S. 59–76, hier S. 76; Sommer, Imaging Vienna, S. 16.
12 Alexander Dietz: Frankfurter Handelsgeschicht...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titelseite
  3. Impressum
  4. Vorwort
  5. Inhalt
  6. I Einleitung
  7. II Frankfurt am Main als kulturelles Zentrum im publizistischen Diskurs der Frühen Neuzeit
  8. III Fazit: Von einem historischen zu einem kulturellen Zentrum
  9. IV Anhang
  10. Personenregister
  11. Ortsregister
  12. Fußnoten