Lucius Cornelius Sulla in der antiken Erinnerung
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Lucius Cornelius Sulla in der antiken Erinnerung

Jener Mörder, der sich Felix nannte

  1. 275 Seiten
  2. German
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Lucius Cornelius Sulla in der antiken Erinnerung

Jener Mörder, der sich Felix nannte

Über dieses Buch

Millennium transcends boundaries – between epochs and regions, and between disciplines. Like the journal Millennium-Jahrbuch, the Millennium-Studien pursues an international, interdisciplinary approach that cuts across historical eras. The editorial and the advisory board represent a broad spectrum of disciplines: contributions from the fields of art and literature are just as well represented as historical, theological and philosophical contributions, and studies on Latin and Greek cultures as well as North African and Near Eastern cultures.

In addition to offering a forum for monographs and edited collections on diverse topics, Millennium-Studien publishes commentaries and editions. Publication languages are primarily German and English; French, Italian and Spanish studies may be included.

Series editors

Wolfram Brandes, Frankfurt, Germany (Byzantine Studies and Early Middle Ages): [email protected]

Laura Carrara, Pisa, Italy (Greek language and literature): [email protected]

Dennis Pausch, Marburg, Germany (Latin language and literature): [email protected]

Rene Pfeilschifter, Würzburg, Germany (Ancient History): [email protected]

Karla Pollmann, Tübingen, Germany (Early Christianity and Patristics): [email protected]

If you want to submit a manuscript for the Millennium Studies please send it to the series editor from the most relevant discipline. All manuscript submissions will be reviewed by the series editor and one outside specialist (single-blind peer review).

Editorial Board:

Phil Booth, University of Oxford, UK

Patricia Ciner, National University of SanJuan, Argentinia

Babett Edelmann-Singer, Freie Universität Berlin, Germany

Philip Forness, Katholieke Universiteit Leuven, Belgium

Lea Niccolai, Trinity College, University of Cambridge, UK

Claudia Rapp, Universität Wien, Austria

Verena Schulz, Katholische Universität Eichstätt, Germany

Chiara Tommasi, Università di Pisa, Italy

Lieve Van Hoof, Ghent University, Belgium

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Information

Jahr
2016
eBook-ISBN:
9783110453133

Fußnoten

1Zur Datierung der Suda vgl. Adler (1931) Sp. 675–717 und Tozi (2001) Sp. 1075f. Seit Ada Adler gilt die These als entkräftet, Suda (oder Suidas) bezeichne den Namen des Verfassers des Lexikons.
2Suda Tau 556 (Adler): <Τί γὰρ δὴ> δελφῖνι καὶ βοΐ φασι κοινὸν εἶναι, Σύλλᾳ τε καὶ φιλοσόφοις.
3Paus. 1.20.7 und Paus. 9.33.6.
4Ail. var. 4.28 und 5.2. Vgl. auch Ail. Fr. 53 (Hercher); Ail. Fr. 56d (Domingo-Forasté) mit der Überlieferung der Rätselfrage.
5Neben Pherekydes von Syros sollen auch die Philosophen Speusippos und Kallisthenes Opfer der Läusekrankheit gewesen sein. Vgl. Plut. Sulla 36.3f. und Diog. Laert. 1.117–118, 4.4.
6Von griech. φθείρ für Laus.
7Gal. 12.462 (Kühn); Cels. De medicina 6.6.15. Vgl. für eine interdisziplinäre Untersuchung der Läusekrankheit aus dermatologischer und althistorischer Perspektive Bahmer/Eckert (2015).
8Vgl. Aristot. hist. an. 557a15. Aristoteles beschreibt die Phtheiriasis bei Ochsen und anderen haartragenden Tieren.
9Aristot. hist. an. 557 a 3 1.Vgl. LSJ s. v. φθείρ mit weiteren Verweisen zum Schiffshalterfisch bei Marc. Sid. 86 und Ail. nat. 9.7.
10Vgl. zum Strafmotiv Nestlé (1936) und Steinacher (2003).
11Paus. 1.20.7 und 9.33.6.
12Ail. Fr. 53 (Hercher); Ail. Fr. 56c (Domingo-Forasté): ὁ δὲ παλαμναῖος καὶ λευστὴρ ἐκεῖνος ᾔτησεν ἐπωνυμίαν λαβεῖν Εὐτυχής. Dieses Aelian-Fragment wurde über die Suda überliefert.Vgl. Suda Lambda 344 (Adler). Zur Übersetzung von λευστὴρ mit „Henker“ vgl. LSJ s. v. λευστὴρ.
13Serenus 5.58–63.
14Die früheste Ausgabe, die Sullas Memoiren erschließt, geht auf Peters ersten Band der Historicorum Romanorum reliquiae von 1870 zurück (Peter HRR I). Eine Edition mit französischer Übersetzung stammt von Chassignet aus dem Jahr 2004 (Chassignet AR III). Eine deutsche Ausgabe haben Scholz und Walter 2013 im Rahmen ihrer Fragmente römischer Memoiren vorgelegt (Scholz/Walter FRM). Beide heben den Beitrag Christian Winkles für die Bearbeitung der Memoirenfragmente Sullas in ihrer Ausgabe hervor. Im Dezember 2013 erschienen schließlich die drei Bände der von Cornell herausgegebenen Fragments of the Roman Historians, die auch Text, englische Übersetzung und einen Kommentar zu Sullas Memoiren enthalten (Cornell FRHist). Die Fragmente von Sullas Memoiren hat in dieser Edition Christopher J. Smith übersetzt und kommentiert. Zu Sullas Autobiographie existieren ferner mehrere Spezialbeiträge. Vgl. Calabi (1950); Pascucci (1975); Valgiglio (1975); Lewis (1991a); Sonnabend (2002) 93–98; Scholz (2003); Riggsby (2007); Smith (2009); Thein (2009); Wiseman (2009a);Tatum (2011). Zu Sullas Memoiren vgl. auch Scardigli (1979) 89–91; Scardigli (1995) 20 und die Dissertation von Thein (2002). Zu den bildlichen Darstellungen Sullas vgl. Strocka (2003). Zu anderen Medien der Selbstdarstellung Sullas wie Bautätigkeit,Münzen, Spiele und zu seinen Beinamen Felix und Epaphroditos vgl. Ramage (1991); Behr (1993); Sumi (2002); Santangelo (2007).
15Desrosiers (1969) bes. 259f., 264f.; Ridley (1975) 105–108; Diehl (1988) bes. 224. Ridley behandelt ausschließlich Ciceros Werke, während Desrosiers und Diehl auch auf Caesar und Sallust eingehen.
16Vgl. Ridley (1975) bes. 107f.
17Diehl (1988) 107f., 224.
18Desrosiers (1969) 227–229; Diehl (1988) 212f.
19Desrosiers (1969) 222–224; Diehl (1988) 213–217.
20Laffi (1967); Hinard (1984a). Vgl. auch Hinard (2008a) bes. 131–145.
21Laffi (1967) 177, 274f.; Hinard (1984a) 87–96; Hinard (1985b) 282–290; Hinard (2008a) 131–135.
22Laffi (1967) 274f; Hinard (1984a) 93–96. Zustimmend zu Hinard Appel (2010) 45.
23Hinard (1984a) 86f.; Hinard (2008a) 136.
24Hinard (2008a) 140–145.
25Hinard (2008a) 132f. Hier wendet sich Hinard gegen die These Lanciottis, Cicero habe Sulla als Tyrannen typisiert.Vgl. Lanciotti (1977) und Lanciotti (1978). Bücher (2006) 271–281 kommt anhand einer Untersuchung von einzelnen Reden Ciceros zu dem Schluss, Cicero zeichne im Falle Sullas das Bild eines stark typisierten Tyrannen, das vor allem von Sullas Proskriptionen dominiert sei.
26Hinard (2008a) 131–135.Vgl. bes. Hinard (2008a) 132: „[…] l’exemplum n’était pas encore fixé.“
27Dowling (2000) bes. 303f., 319; Christ (2002a) 155f., 159.Vgl. auch Piepenbrink (2013) Sp. 962f. Dagegen hält Miaczewska (2013) 211 die These vom dichotomischen Sulla-Bild nicht für zielführend, da Sulla in den Quellen differenzierter dargestellt werde.
28Vgl. Dowling (2000) 303, 326 mit Anm. 45, 338.
29Christ (2002a) 155f.
30Thein (2014a) bes. 184f.
31Walter (2004) 61 mit Anm. 87.Vgl. auch Stemmler (2000) 183. Zur Kritik an der Verwendungder Begriffe exemplum und mos maiorum zur Beschreibung des politischen Systems der römischen Republik siehe Nippel (2008); Nippel (2009) sowie in diesem Punkt zustimmend zu Nippel auch Lundgreen (2011) bes. 275–277.Weniger kritisch als Nippel und Lundgreen äußert sich Mehl (2014) bes. 267.
32Vgl. Heftner (2006a) in Auseinandersetzung mit Hinard (1985a). Vgl. dazu Kapitel II.7.
33Val. Max. 9.2.1.
34Hölkeskamp (2004a) [1996] bes. 182–186. Vgl. zur Verbindung von exempla und abstrakten Normen auch Lucarelli (2007) 25f. mit Anm. 44, die auf Hölkeskamp verweist.
35Die erste deutsche Ausgabe der französischen Originalausgabe (Halbwachs [1925]) trägt den Titel Das Gedächtnis und seine sozialen B...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titelseite
  3. Impressum
  4. Danksagung
  5. Inhaltsverzeichnis
  6. I. Fragestellung, Forschungsstand und Methode
  7. II. Die antike Erinnerung an Sulla: Themenfelder und Urteile
  8. III. Sulla – eine Wende zum Schlechteren
  9. Literaturverzeichnis
  10. Register – Antike Autoren, Personen und Götternamen
  11. Register – Orte
  12. Register – Moderne Autoren
  13. Sachregister
  14. Fußnoten

Häufig gestellte Fragen

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