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Zwischen Innerer Emigration und Exil
Deutschsprachige Schriftsteller 1933-1945
- 345 Seiten
- German
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Zwischen Innerer Emigration und Exil
Deutschsprachige Schriftsteller 1933-1945
Über dieses Buch
Der Band sucht die bisher traditionell getrennten Forschungsgebiete 'Exilliteratur' und 'Innere Emigration' einander anzunähern und die verschiedenen Erfahrungsfelder der vertriebenen und der in Deutschland gebliebenen Schriftsteller aufeinander zu beziehen. Erörtert wird das Widerstandspotential der deutschsprachigen Literatur innerhalb und außerhalb des Deutschen Reiches und die Aussagekraft der Bezeichnungen 'innere?' und 'äußere' Emigration.
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Information
Fußnoten
| 1 | Den widerspruchsvollen Umgang mit dem Terminus ,Innere Emigration‘ diskutiert bereits Wolfgang Brekle: Die antifaschistische Literatur in Deutschland (1933 – 1945). In : Weimarer Beiträge. Zeitschrift für Literaturwissenschaft, Ästhetik und Kulturtheorie 5 (1970), S. 66– 128, hier S. 66–72. Vgl. die an Brekle anschließende Erörterung aller Varianten bei Reinhold Grimm: Innere Emigration als Lebensform. In: Reinhold Grimm; Jost Hermand (Hrsg.): Exil und Innere Emigration. Third Wisconsin Workshop. Frankfurt/M. 1972, S. 31–73, hier S. 31–41. |
| 2 | Die Belege finden sich bei Brekle: Antifaschistische Literatur, vgl. S. 68, S. 70 f, S. 103; sowie bei Grimm, Innere Emigration, vgl. S. 37–39, S. 53, S. 55, S.40; und bei Gisela Berglund: Einige Anmerkungen zum Begriff der „Inneren Emigration“. Stockholm 1974, vgl. S. 4 – 8. In der Sekundärliteratur wird häufig anstelle von ,Emigration‘ der Terminus ,Exil‘ verwendet, mit der Begründung, dass ,Emigration‘ eine freiwillige und vergleichsweise geordnete Auswanderung bezeichne und zu den notgedrungenen und überstürzten Ausreisevorgängen nicht passe. Der Einwand ist berechtigt, doch scheint mir der Ausdruck ,Exil‘ auch nicht passender. Er bedeutet ,Verbannung‘, aber zu einem Verbannungs- oder Ausweisungsakt kam es gewöhnlich erst post festum. Am zutreffendsten wären die Ausdrücke ,Flucht‘ und ,Flüchtling‘. Ich bleibe bei den Bezeichnungen ,Emigration‘ und ,Emigrant‘, weil es sich um die zeitgenössische Selbstbezeichnung der Betroffenen handelt. |
| 3 | Frank Thieß erhob diesen Anspruch in seinem Artikel Die innere Emigration. In: Stuttgarter Stimme, 17.8.1945. Münchner Zeitung, 18.8.1945. Allgemeine Zeitung, 19.8.1945. Nachdruck in: J.F.G. Grosser (Hrsg.): Die große Kontroverse. Ein Briefwechsel um Deutschland. Hamburg/Genf/Paris 1963, S. 22–26. |
| 4 | Ein Teil dieses Briefes wird dokumentiert in: Doppelleben. Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland. Begleitbuch zur Ausstellung. Erarbeitet von Helmut Böttiger unter Mitarbeit von Lutz Dittrich. Göttingen 2009, S. 17. |
| 5 | So geschehen bei Hans Dieter Zimmermann: „Innere Emigration“, Ein historischer Begriff und seine Problematik. In: Frank-Lothar Kroll; Rüdiger von Voss (Hrsg.): Schriftsteller und Widerstand. Facetten und Probleme der Inneren Emigration. Göttingen 2012, vgl. S. 56. |
| 6 | Der älteste Nachweis für das Exil findet sich in Feuchtwangers Roman Geschwister Oppenheim, welcher von April bis September 1933 entstand. Lion Feuchtwanger: Geschwister Oppenheim. Amsterdam 1933, S. 397 f. Vgl. Berglund, Einige Anmerkungen, S. 4. |
| 7 | Leo Trotzki: Literatur und Revolution. München 1932, vgl. S. 22, 26, 29, 38, 41, 65, 104. |
| 8 | Trotzki: Literatur, S. 22. |
| 9 | Trotzki nennt unter anderem die Namen Bunin, Mereshkowski, Kuprin, Balmont, Tschirikowski, vgl. Trotzki, Literatur, S. 23. |
| 10 | Vgl. Johannes R. Becher: Vor dem II. Weltkongress der revolutionären Literatur Anfang Oktober 1930 in Charkow. In: Zur Tradition der deutschen sozialistischen Literatur. Eine Auswahl in Dokumenten 1926–1935. Bd. 1, Berlin/Weimar 1979, S. 235–238, hier S. 235. |
| 11 | Leo Trotzki: Literatur und Revolution. A. d. Russischen von Frida Rubiner. Wien 1924. |
| 12 | Johannes R. Becher: Vor dem II. Weltkongress der revolutionären Literatur Anfang Oktober 1930 in Charkow. In: Die Linkskurve, hrsg. von Johannes R. Becher; Andor Gabor; Kurt Kläber; Erich Weinert; Ludwig Renn. 10 (1930), S. 12–14. |
| 13 | Lion Feuchtwanger: Geschwister Oppenheim. Amsterdam 1933, vgl. S. 397 f. |
| 14 | Belege siehe Anm. 3. Zu Benn vgl. Leonore Krenzlin: Innere Emigration. Unschärfen und Chancen eines literarischen Begriffs. In: Hans-Fallada-Jahrbuch 5, Neubrandenburg 2006, S. 12–31, hier S. 16 f. |
| 15 | Vgl. Yvonne Wolf: Frank Thieß und der Nationalsozialismus. Ein konservativer Revolutionär als Dissident. Tübingen 2003, S. 35–40. |
| 16 | Vgl. Berglund: Einige Anmerkungen, S. 6–16. |
| 17 | Vgl. Grosser: Kontroverse, S. 22–26. Einem Brief von Thieß an Johannes R. Becher zufolge ist der Aufsatz von Thieß zuerst im Weserboten erschienen, vgl. Grosser: Kontroverse, S. 102–108, hier S. 102. Diesen Druck konnte ich bisher jedoch nicht nachweisen. |
| 18 | Walter von Molo an Thomas Mann. In: Stuttgarter Stimme v. 3.8.1945; Münchner Zeitung v. 4.... |
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Einleitung
- I. Innere Emigration – historische und theoretische Überlegungen
- II. Innere Emigration – Schriftsteller in Deutschland
- III. Eine besondere Lage – ,Innere Emigranten‘ in Österreich
- IV. Jenseits der Grenzen – und nach Kriegsende
- Autorenverzeichnis
- Fußnoten