The series Trends in Medieval Philology includes central topics of current research debates in medieval studies and provides a place for groundbreaking research in the field. It is intended to give international researchers/research teams the opportunity to effectively present innovative surveys and discussions to the scientific community. The series sees itself as a 'young' research forum with a high standard of quality and is therefore also open to excellent degree theses, should they enhance the series.

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Ekphrasis
Kunstbeschreibungen und virtuelle Räume in der Literatur des Mittelalters
- 392 Seiten
- German
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Über dieses Buch
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Information
Thema
LiteraturInhaltsverzeichnis
- Einleitung: Ekphrasis und visuelle Imagination im Mittelalter
- I. Ekphrasis – Positionen der Forschung
- Intermedialität: Ekphrasis als Schnittstelle auditiver und visueller Medialität
- Narratologie: Ekphrasis als spiegelnde Erzählung in der Erzählung
- Ekphrasis als Repräsentationstheorie
- II. gebildet und gebuochstabet – Kunstbeschreibungen im Mittelalter
- Besonderheiten der mittelalterlichen Kunstbeschreibung
- evidentia und imaginatio: Der rhetorische Ekphrasis-Begriff und die mittelalterliche Vorstellung vom ,inneren Sehen‘
- Memorialbilder, Spiegelungen und virtuelle Räume: Zu Konzeption und Aufbau der Arbeit
- Erstes Kapitel. Der Bild-Schirm des Schildes: Die antike Ekphrasis und ihre Überschreibungen im 12. Jahrhundert
- I. Der Schild des Achilles als Urszene der antiken Ekphrasis
- Kosmos-Schilde im Mittelalter
- II. Die para-narrativen Ekphrasen des Hellenismus und die Kunstbeschreibungen Vergils
- Die Ekphrasen der „Aeneis“
- Bewegungsbilder: Das ,kinematographische‘ Moment antiker Kunstbeschreibungen
- III. Vom flachen Bild-Schirm zum materiellen Artefakt: Die Schildbeschreibungen der Eneasromane
- Die Rüstungsschilderung im „Roman d’Eneas“
- Schild und Rüstung als dreidimensionales Gehäuse bei Heinrich von Veldeke
- ,Vergilische‘ Schildbeschreibungen in der lateinischen Epik des 12. Jahrhunderts
- Zweites Kapitel. Schauräume des Todes: Die Besichtigung der antiken Welt in den Grabmalbeschreibungen der Eneasromane
- I. Ekphrasis als architektonische Inszenierung des Todes: Der „Roman d’Eneas“
- Poetik der Einkapselung: Die Entstehung des höfischen Romans als Epitaphium auf die unerlöste Welt der Antike
- Monumentale Warnungen vor dem Sturz des Hohen: Grabbeschreibungen in der lateinischen Epik des 12. Jahrhunderts
- II. Vertikalität und Transzendenz: Der Umbau der Grabarchitektur bei Heinrich von Veldeke
- Der fromme Euander und die proto-christliche Erdbestattung des Pallas
- Pallas – ein Ritter-Märtyrer?
- Das Grabmal der Camilla als selbstgebaute Himmelsstadt
- Der Raum zwischen Himmel und Erde: Die Öffnung der Grabmäler auf die Transzendenz des Heilsgeschehens
- III. Architektur – Schrift – Gedächtnis: Mentale Bauwerke in Bibel, Gedächtniskunst und Literatur
- Drittes Kapitel. Der gespiegelte Kosmos im Text: Ekphrasis als nach Maß und Zahl geordnetes Welt-Bild des frühen Artusromans
- I. Die vier Insignien des Königs und die kosmische Tektonik von Chretiens de Troyes „Erec et Enide“
- Die Kunstbeschreibungen der Krönungszeremonie
- Die Vierzahl als Operator des Bildaufbaus und die Schemabilder des Kosmos-Menschen
- Mundus triplex und Septem artes liberales
- Krone und Kreuz, Thron und Altar: Ein virtueller Gang vom Palast in Nantes zum Münster in Carnant
- Zwei weitere königliche Schauräume: Die Hochzeit in Cardigan und die Wundheilung in Pointurie
- Die pictura der Krönungsszene als Eingangsportal zum geometrischen Schauraum des Textes
- Der neue Romanheld als neuer König und neuer Mensch oder die Spiegelung der Heilsgeschichte im Artusroman
- Der Weltenmantel, die conjointure und Chrétiens ekphrastische Antwort auf den Antikenroman
- II. Die ganze Welt auf einem Pferd: Der Umbau der kosmologischen Ekphrasis im „Erec“ Hartmanns von Aue
- Enites neues Pferd und das ikonographische Motiv des Weltallbildes
- 3 – 4 – 12: Die Zahlenverhältnisse der Ekphrasis
- Der handlungsferne Schauraum der Ekphrasis und der Dichter als Bild-Künstler
- Die Umarbeitung des Weltenmantels zur Pferdedecke und der neue Kosmos des höfischen Rittertums
- Hartmanns pictura des Wunderpferdes als inverse Spiegelung der Romanhandlung
- Viertes Kapitel. Vorzeitschau in virtuellen Räumen: Das Troja-Bilddenkmal in der Literatur der Mittelalters
- I. Einblicke in das kulturelle Gedächtnis des Laienadels: Der trojanische Krieg als Gründungsereignis des Rittertums
- Trojanische Tele-Visionen
- Vergil und die Folgen: Aeneas vor den Troja-Tempelbildern in Karthago
- Der trojanische Krieg als Ursprung des Rittertums
- Trojanische Bildräume als historisch-kulturelles Fundament der Artusgesellschaft
- Von den virtuellen Memorialräumen der Literatur zur höfischen Wandmalerei
- II. Gegen-Bilder von Liebesfuror und Ehebruch: Der trojanische Krieg im Kosmos der lateinischen Literatur des 12. Jahrhunderts
- Baudri von Bourgueil und der trojanische Krieg im Schlafgemach der Adele von Blois
- Literarische Raum-Führungen: Zu den „Eikones“ des Philostratos und zur Beschreibung von Kircheninnenräumen
- Alanus ab Insulis und die antiken Exempelfiguren im Palast der Natura
- Johannes von Hauvilla und das Troja-Bilddenkmal im Palast der Ehrgeizigen
- Vom Mißverstehen der Bilder: Enites Pferd auf dem Mons Ambitionis
- Ausblick: Virtuelle Troja-Räume im Spätmittelalter
- Fünftes Kapitel. Bild-Eingänge: Ekphrasis als Portal des Textes
- I. Bild-Eingänge in Antike und Mittelalter
- Alanus ab Insulis und das kosmologische Eingangsbild in „De planctu Naturae“
- II. Trojanische Bild-Eingänge in volkssprachigen Erzählungen des 13. Jahrhunderts
- Pleiers „Meleranz“: Der locus amoenus als Gedächtnisort und Landkarte des Textes
- Der Troja-Pokal als Eingangsbild in Konrad Flecks „Flore und Blanscheflur“
- Helmbrechts Haube – eine ,Landkarte des Hirns‘? Ein bildkritischer Bild-Eingang bei Wernher dem Gartenaere
- Die Ehrgeizigen mißverstehen die Kunst: Wernhers „Helmbrecht“ und das Vor-Bild des „Architrenius“
- III. Der Gralstempel im „Jüngeren Titurel“ als heilsgeschichtliches Eingangsportal des Gralsromans
- ergraben und ergozzen: Die Vorschau auf die Taten der Gralsritter an den Außenwänden des Tempels
- Sechstes Kapitel. Selbst-Bilder: Die Spiegelung des Romanhelden im Kunstwerk und die medialen Funktionen von Bildnis und Inschrift
- I. Die Gawein-Darstellung auf der Schüssel des Laniure und das trojanische Eingangsbild in der „Crône“ Heinrichs von dem Türlin
- Die Überwindung der trojanischen Minne-Konzeption im Artusreich
- II. Im Gefängnis der Imagination: Lancelots selbstgemalte Wandbilder und das Vor-Bild des Aeneas profugus
- Die Vita als Bildkunstwerk und die visuelle Kunst als Therapeutikum
- Ekphrastische Spiegeltechnik und mise en abyme im „Prosa-Lancelot“
- Zur Funktion der Inschriften in den mittelalterlichen Selbst-Bildern
- III. Flore vor dem Scheingrab Blanscheflurs: Zu den medialen Funktionen von Schrift und Bild in der epischen Totenmemoria
- Blanscheflurs Scheingrab
- Troja-Pokal und Scheingrab als zweiteiliger Bild-Eingang
- Der unversehrte Leib des Toten als Auferstehungsversprechen: Zur Funktion des Grabbildes in der Totenmemoria
- Animierende Bildmagie und tötende Schrift des Gesetzes
- Ein inschriftliches Eingangsbild: Die Tafel des Gregorius
- Die Inschrift und das Ende des Erzählens: Der „Prosa-Lancelot“ als Epitaphium auf den Artusroman
- Schluß: Bewegte Bilder und virtuelle Räume zwischen Erinnerungs- und Projektionstechnik
- Literatur als Pré-Cinema
- Das Wandern durch die Topographien von Sprache und Literatur
- Virtualität und Interaktivität im Cyberspace und in der mittelalterlichen Literatur
- Abbildungsverzeichnis
- Literaturverzeichnis
- Textausgaben
- Forschungsliteratur
- Namenregister
Häufig gestellte Fragen
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