Die Analyse von Klangphänomenen und ihrer (inter)kulturellen Funktion ist inzwischen zu einem wichtigen Forschungsfeld avanciert. Grundlage der Aufsätze dieses Bandes ist eine anthropologische Perspektive, die darauf abzielt, auch den naturwissenschaftlich-empirischen Diskurs produktiv einzubeziehen. Die Beiträge gehen dem Verhältnis von Klang und Kognition, Kulturtheorie, Literaturästhetik, Medialität, Kunstpraxis sowie Transzendenz nach.

- 382 Seiten
- German
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Über dieses Buch
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Information
Thema
MusikAutorenverzeichnis
Sibylle Baumbach, geboren 1978, Studium der Anglistik, Germanistik und Komparatistik in Heidelberg, Cambridge (UK) und an der UC Santa Barbara. Promotion 2006. Habilitation 2013. Mitglied der Jungen Akademie (2011–2016), Juniorprofessorin für Englische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Mainz (seit 2011). Wichtigste Publikationen: ›Let me behold thy face‹. Physiognomik und Gesichtslektüren in Shakespeares Tragödien (2007); An Introduction to the Study of Plays and Drama (2009); (Hg.) Literature and Values: Literature as a Medium for Representing, Disseminating and Constructing Norms and Values (2009), Metaphors Shaping Culture and Theory (2009), Regions of Cultures – Regions of Identity (2010), A History of British Drama (2011), Travelling Concepts, Metaphors and Narratives: Literary and Cultural Studies in an Age of Interdisciplinary Research (2012). Forschungsschwerpunkte: Britisches Drama, Narrative der Faszination, literarische Polemik, Intermedialität, Literatur- und Kulturtheorie.
Jens Blauert, geboren 1938, Studium der Elektrischen Nachrichtentechnik in Aachen. Promotion 1969, Habilitation 1973. Ordentlicher Professor für Allgemeine Elektrotechnik und Akustik der Ruhruniversität Bochum (1974–2003, dort Gründer des Institutes für Kommunikationsakustik), Distinguished Visiting Professor für Architekturakustik am Rensselaer Institute of Technology in Troy NY (seit 2005). Publikationen: mehr als 180 referierte Veröffentlichungen, darunter fünf Monographien, z. B. Räumliches Hören (1974, 1981, 1987), (mit Ning Xiang): Engineering Acoustics (2008, 2009). Forschungsschwerpunkte: Ingenieurmodelle der auditiven Perzeption und Kognition, Psychobiologie, Binauraltechnik, Aurale Architektur. Auszeichnungen (Auswahl): Ehrendoktorwürde der Universität Aalborg (1995).
Nikolaus Brass, geboren 1949, Studium der Humanmedizin, zeitgleich private Kompositionsstudien bei Helmut Lachenmann. Promotion 1978. Redakteur in einem medizinisch-naturwissenschaftlichen Verlag (bis 2009) und freischaffender Komponist. Veröffentlichte Werke seit 1980. Zahlreiche Aufführungen auf nationalen und internationalen Festivals für Neue Musik, dazu CD-Produktionen und Rundfunksendungen. Veröffentlichungen in Musikzeitschriften zu musikästhetischen und kulturpolitischen Fragen. Schwerpunkt des kompositorischen Schaffens im Bereich Kammermusik und symphonische Musik. 2014 Uraufführung der Kammeroper Sommertag nach dem gleichnamigen Theaterstück von Jon Fosse im Rahmen der 14. Münchener Biennale für neues Musiktheater.
dp n="374" folio="366" ? Christian Bruhn, geboren 1934, Musikstudium, dann Musiker und Bearbeiter, seit 1958 freier Komponist und Musikproduzent: Schlager, Jazz, Film- und Fernsehmusik, Musicals, Liederzyklen, Musik für Kinder, Werbung, Bühnenmusik, Instrumentalmusik. Preise und Auszeichnungen (Auswahl): 1962 und 1964 Sieger der Deutschen Schlagerfestspiele, viele weitere 2. und 3. Preise bzw. Plätze, diverse Goldene Schallplatten, Paul-Lincke-Ring, Goldene Stimmgabel, Goldene Partitur, Goldene Europa, Goldene Nadel der Dramatiker-Union, Verdienst-Medaille des Deutschen Musikverleger-Verbandes, Richard-Strauss-Medaille der GEMA, GEMA-Ehrenring, Ehrenmitglied der GEMA, Medaille des Deutschen Komponisten-Verbandes für Verdienste um die deutsche Musik. Wichtigste Werke (Auswahl): Midi-Midinette; Zwei kleine Italiener (Cornelia Froeboess); Gartenzwerg-Marsch (»Adelheid, Adelheid«) (Billy Sanders u.v. a.); Liebeskummer lohnt sich nicht (Siw Malmkvist); Marmor, Stein und Eisen bricht; Cinderella Baby (Drafi Deutscher); Er ist wieder da (Marion Maerz); Winter in Canada (Elisa Gabbai); Tanz mit mir (Peter Alexander); Monsieur Dupont (Manuela); Wärst du doch in Düsseldorf geblieben (Dorthe); Flower Power Kleid (Wencke Myhre); Ein bißchen Goethe (France Gall); Irgendjemand liebt auch dich (Roy Black); Hinter den Kulissen von Paris; Akropolis Adieu; Meine Welt ist die Musik (Mireille Mathieu); Wunder gibt es immer wieder; 99,9 Prozent (Graham Bonney); Aus Böhmen kommt die Musik (Gitti und Erika); Ein bißchen Spaß muß sein (Roberto Blanco); Patrik Pacard (Lady Lily = Erika Bruhn). Lieder-Zyklen: James’ Tierleben (James Krüß); Heinrich-Heine-Lieder; Wilhelm-Busch-Zyklus; Der Rhein (Georg Buschor), Fernseh- und Filmmusik (Auswahl): Timm Thaler, Silas, Jack Holborn, Sindbad, Alice im Wunderland, Captain Future, Manni der Libero, Nesthäkchen, Die Wicherts von nebenan, Alle meine Töchter, Hotel Shanghai u.v. a. Titelmusiken: Die rote Zora, Wickie, Heidi, Mona Lisa u.v. a. Musical: Wibbel (nach Müller-Schlösser, Liedertexte: Mischa Mleinek), Mein Freund Wickie, Heidi, Sterntaler. Werbemusik (Auswahl): Milka, die zarteste Versuchung; Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause, LBS.
Jürgen Doetsch, geboren 1959, Studium der Philosophie und Theologie in Trier und Rom. 1988 Priesterweihe in Rom. Kaplan in Neunkirchen/Saar (1991–1993), Hochschulpfarrer an der Universität des Saarlandes (1993–2003), Mitglied des Auswahlgremiums der Grundförderung des Cusanuswerks (1998–2003), Direktor der Katholischen Akademie Trier (2003–2013), Mitarbeiter in der Apostolischen Nuntiatur in Berlin (seit 2013). Publikationen: Studien zur Philosophie mit dem Schwerpunkt ›Nikolaus von Kues‹.
Rolf-Dieter Dominicus, geboren 1938, Studium der Medizin in Köln, Freiburg i. Br., Berlin (FU). Promotion 1966. Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Studium der Philosophie, Geschichte und Psychologie an der FernUniversität Hagen. Magister Artium 2009. Publikationen: Radikaler Konstruktivismus versus Realismus, Apologie des Subjektivismus (2010).
Martin Ebeling, geboren 1958, Studium der Schulmusik, Musikwissenschaft und Mathematik in Köln und Bochum sowie Orchester- und Chorleitung in Essen. Promotion 1998. Habilitation 2009. Kapellmeister und Solorepetitor an der Oper (1986–1996), Dozent in der Studienabteilung des Peter-Cornelius-Konservatoriums Mainz (1996), Privatdozent für Systematische Musikwissenschaften an der TU Dortmund (seit 2009). Wichtigste Publikationen: Tonhöhe: physikalisch –musikalisch – psychologisch – mathematisch (1999), Verschmelzung und neuronale Autokorrelation als Grundlage einer Konsonanztheorie (2007), (mit Margret Kaiser-el-Safti [Hg.]) Die Sinne und die Erkenntnis (2011). Forschungsschwerpunkte: Psycho- und Neuroakustik der Musik, Psychologie und Phänomenologie der Musik, musikalische Akustik, Konsonanztheorie, mathematische Musiktheorie, Tonsatz, Carl Stumpf.
Norbert Otto Eke, geboren 1958, Studium der Germanistik und Theologie u. a. an der FU Berlin. Promotion 1988. Habilitation 1995. Professor für deutsche Literatur an der Universität Amsterdam (2003–2005), Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturtheorie an der Universität Paderborn (seit 2006). Wichtigste Publikationen: Heiner Müller. Apokalypse und Utopie (1989), Signaturen der Revolution. Frankreich – Deutschland: Deutsche Zeitgenossenschaft und deutsche Drama zur Französischen Revolution um 1800 (1997), Heiner Müller (1999), Einführung in die Literatur des Vormärz (2005), Wort/Spiele. Drama –Film – Literatur (2007), (Hg.) Shoah in der deutschsprachigen Literatur (2006), (Hg.) Poetologisch-poetische Interventionen: Gegenwartsliteratur schreiben (2012), (Hg.) »Nach der Mauer der Abgrund«? (Wieder-)Annäherungen an die DDR-Literatur (2013), (Hg.) Bühne. Raumbildende Prozesse im Theater (2014), (Hg.) Entautomatisierung (2014). Forschungsschwerpunkte: Drama und Theater vom 18. Bis zum 20. Jahrhundert, Literatur zwischen Spätaufklärung und Vormärz, Gegenwartsliteratur, deutsch-jüdische Literatur, Automatismen-Forschung.
Sven Friedrich, geboren 1...
Inhaltsverzeichnis
- Titel
- Impressum
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Teil I: Klang und Kognition
- Teil II: Klang und Kulturtheorie
- Teil III: Klang und Literarästhetik
- Teil IV: Klang und Medialität
- Teil V: Klang und Kunstpraxis
- Teil VI: Klang und Transzendenz
- Autorenverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
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