
Nietzsche als Dichter
Lyrik - Poetologie - Rezeption
- 498 Seiten
- German
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Nietzsche als Dichter
Lyrik - Poetologie - Rezeption
Über dieses Buch
Nietzsches Ausnahmestatus als Philosoph gründet nicht zuletzt in seinem künstlerischen Verhältnis zur Sprache. Der Grenzen sprengende Denker erweist sich zugleich als ein Grenzen sprengender Sprachartist, der den traditionellen Unterschied zwischen Philosophie und Dichtung zum Verschwimmen bringt. Während die Forschung meist den Hauptakzent auf den Denker Nietzsche legt, widmet sich der vorliegende Band dem Dichter Nietzsche. Untersucht wird ein großes, von der Forschung bislang erst ansatzweise erschlossenes Korpus von Gedichten und Gedichtfragmenten. Betrachtet werden darüber hinaus auch weitere literarische Ausdrucksformen Nietzsches (Aphorismus, Dialog, lyrische Prosa) sowie ausgewählte Stationen seiner Rezeption als Dichter (u. a. bei Carlo Michelstaedter, Ernst Bertram und Theobald Ziegler).
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titelseite
- Impressum
- Inhalt
- Siglenverzeichnis
- Nietzsche als Dichter: Zur Einführung
- Lyrik und Lyriktheorie im Werk Nietzsches
- Nietzsches Jugendlyrik am Beispiel des Gedichtzyklus In der Ferne
- Nietzsches Gimmelwalder Melancholie-Gedichte aus dem Sommer 1871
- „doch sehen wir sein Sprechen nur“: Nietzsches Gedicht Um Mittag / Am Gletscher und die Lesbarkeit der Natur
- Heiterkeit, Heroismus, Sentimentalität: Nietzsches Idyllen aus Messina und sein poetologisches Konzept der Idylle
- „Nach neuen Meeren“: Nietzsches Abenteurerlyrik vor dem Hintergrund der Fröhlichen Wissenschaft
- Philologische Dichtung: Friedrich Nietzsches Lied eines theokritischen Ziegenhirten
- Philosophie als Tanz: Eine philosophische Lektüre von An den Mistral. Ein Tanzlied
- „Das Unglück holt den Flüchtigen ein – und sei’s“: Nietzsches inszenierte Melancholie als poetische Begründung des zukünftigen Philosophen. Mit zwei Exkursen zum Problem der Interpretation Nietzschescher Gedichte
- Die Einkreisung der schwarzen Schlange: Zur Figur des Wahrsagers im Zarathustra
- Nur Narr, nur Dichter? Das Lied der Schwermuth in Nietzsches Zarathustra
- Textstrategie und Performativität: Dialogizität, Literarizität und Polyperspektivität im Kontext von Nietzsches Kommunikationstheorie
- Schein und Wahrheit: Nietzsches Philosophie der Poesie
- Das Dasein zwischen Komödie und Tragödie: Zum ersten Abschnitt der Fröhlichen Wissenschaft
- „Nur Narr! Nur Dichter!“ Nietzsches Versuch einer Neubegründung der Philosophie in der Dichtung
- Dandysme: Zu einem Motiv aus Nietzsches Baudelaire-Exzerpten
- „Ich trinke die Flammen in mich zurück, die aus mir brechen“: Nietzsche, Carlo Michelstaedter und Rhetorik als (auto-)poietisches Verfahren
- „eine durch und durch poetische, künstlerische Natur“: Zu Ernst Bertrams und Theobald Zieglers Rezeption des Dichters Nietzsche
- Nietzsches Rezeption als Dichter in der literarischen Moderne
- Namenregister