
Perspektiven der Edition musikdramatischer Texte
- 293 Seiten
- German
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Perspektiven der Edition musikdramatischer Texte
Über dieses Buch
Die Edition musiktheatraler Texte gehört zweifellos zu den schwierigeren Aufgaben im Bereich des musikalischen Editionswesens. Dass heute immer noch Grundsatzfragen verhandelt werden, ist ein deutliches Indiz für ein fortbestehendes Forschungsdesiderat, das bereits in den 1980er Jahren von der neuen Disziplin der "Librettologia" formuliert wurde und die das Bewusstsein für diese Textsorte geschärft hat. Vor diesem Hintergrund versuchte das interdisziplinäre Symposium (2012), dessen Bericht hier vorliegt, eine Art Bestandsaufnahme der verschiedenen methodologischen Ansätze in Literatur- und Musikwissenschaft, aber auch angesichts nationaler Prägungen des editorischen Umgangs mit musiktheatralen Texten. Entsprechend breit ist das Spektrum der behandelten Operntexte vom 17. bis ins 20. Jahrhundert. Besonderes Augenmerk liegt einerseits auf dem Ineinandergreifen von Dialog, Gesang, Tanz und Bühne, andererseits auf dem Nebeneinander editorischer Darstellungsmedien von der konventionellen Buchform über hybride bis hin zu rein digitalen Präsentationsformen. Insofern ist das Buch sowohl für traditionell operierende Editionsphilologen wie auch für Vertreter der Digital Humanities von Interesse.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titelseite
- Impressum
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort. Anmerkungen zum Stand einer musikwissenschaftlichen Librettoeditorik
- Braucht die Germanistik Librettoeditionen? Ein Forschungsbericht mit polemischen Untertönen
- Genug Respekt vor dem Operntext? Librettoedition aus literaturwissenschaftlicher Sicht
- Autorschaft, Werk, Medialität. Editionstheoretische Annäherungen an pluriautorschaftliche und plurimediale Werkkomplexe – mit einem germanistischen Blick auf das Phänomen Oper/Libretto
- Literaturwissenschaftliche Beobachtungen zum Problem der Vergleichbarkeit von Literaturtexten und Partiturtexten
- Die Integration von TEI in MEI. Zu Codierungsmöglichkeiten italienischer Operntexte
- Das Libretto der Tragédie en musique als Quelle für Tanz und Dekor
- Le poème d’opéra, de la source littéraire au livret: le cas des Opera omnia de Rameau
- Metastasio e Goldoni. Due pesi e due misure
- Beethoven als fünfter Librettist des Fidelio
- Das Freischütz-Libretto: Quellensituation und intertextuelle Referenzen
- Überlegungen zu Ekdotik und Libretto ausgehend von Bellini
- Alles fließt. Probleme der Edition von Operettenlibretti
- Wie relevant sind Übersetzungen bei der Edition von Libretti?
- Der Text und die Komposition. Editorische Perspektiven auf die Texte zu Bühnenwerken und Vokalkompositionen im Werk von Bernd Alois Zimmermann mit einem Schwerpunkt auf dem Libretto der Oper Die Soldaten
- Textedition vs. Librettoedition: das Beispiel OPERA
- Autorinnen und Autoren der Beiträge
- Personenregister