Nach der Sozialgeschichte
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Nach der Sozialgeschichte

Konzepte für eine Literaturwissenschaft zwischen Historischer Anthropologie, Kulturgeschichte und Medientheorie

  1. 637 Seiten
  2. German
  3. PDF
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Nach der Sozialgeschichte

Konzepte für eine Literaturwissenschaft zwischen Historischer Anthropologie, Kulturgeschichte und Medientheorie

Über dieses Buch

Das Projekt einer Sozialgeschichte der Literatur gilt allgemein als erschöpft. Dennoch zählen sozialgeschichtliche Problemstellungen wie die Beziehung zwischen literarischem Text und seinem gesellschaftlichen Umfeld, Untersuchungen zur Distribution von Literatur, Fragen nach der historischen und gesellschaftlichen Stellung des Autors und Lesers zur allgemeinen Praxis der Literaturwissenschaft. Die Beiträge dieses Bandes versuchen eine Bestandsaufnahme des historisch gewordenen Paradigmas "Sozialgeschichte der Literatur" im gegenwärtigen Betrieb der Literaturwissenschaft und bieten in kritischer Auseinandersetzung mit Ansätzen der Kultur- und Medientheorie neue Konzepte für eine Literaturwissenschaft "nach der Sozialgeschichte".

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Information

Jahr
2010
ISBN drucken
9783484108295
eBook-ISBN:
9783110918465
Auflage
1

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorbemerkung
  2. MARTIN HUBER / GERHARD LAUER: Neue Sozialgeschichte? Poetik, Kultur und Gesellschaft – zum Forschungsprogramm der Literaturwissenschaft
  3. I. Anthropologie / Semiotik
  4. ALEIDA ASSMANN: Geschichte im Gedächtnis
  5. GERHARD ROTH: Hirnforschung als Geisteswissenschaft
  6. EVA RUHNAU: Zeit und Bewußtsein – Der Rhythmus des Humanen
  7. CHRISTA SÜTTERLIN: Ethologische Aspekte der ästhetischen Wahrnehmung und Kunst
  8. ULRICH BALTZER: Vom Atem der Zeichen. Gewandelter Zeichengebrauch als Schlüssel zu einer Sozialgeschichte der Literatur
  9. II. Sozialsystem / Symbolsystem
  10. JÖRG SCHÖNERT: Mentalitäten, Wissensformationen, Diskurse und Medien als dritte Ebene einer Sozialgeschichte der Literatur. Zur Vermittlung zwischen Handlungen und symbolischen Formen
  11. JÜRGEN FOHRMANN: Das Versprechen der Sozialgeschichte (der Literatur)
  12. CLAUS-MICHAEL ORT: ›Sozialgeschichte‹ als Herausforderung der Literaturwissenschaft. Zur Aktualität eines Projekts
  13. MICHAEL BÖHLER: Eindimensionale Literatur. Zur Raumlosigkeit der Sozialgeschichte
  14. YORK-GOTHART MIX: Soll die Literaturwissenschaft etwas anderes sein als sie selbst? Plädoyer für ein relationales Selbstverständnis der Disziplin
  15. KARL EIBL: Autonomie und Funktion, Autopoiesis und Kopplung. Ein Erklärungsangebot für ein literaturwissenschaftliches Methodenproblem mit einem Blick auf ein fachpolitisches Problem
  16. KLAUS-DIETER ERTLER: Sozialgeschichte der Literatur in systemtheoretischem Gewande: eine paradoxe Konfiguration?
  17. GEORG STANITZEK: Zwei Kanonbegriffe (zwei Rekurse auf Benjamin)
  18. HANS-EDWIN FRIEDRICH: Autonomie der Liebe – Autonomie des Romans. Zur Funktion von Liebe im Roman der 1770er Jahre: Goethes Werther und Millers Siegwart
  19. WOLFGANG BRAUNGART: Joli gratuliert. Eduard Mörike und sein Hund
  20. RAINER KOLK: Literatur, Wissenschaft, Erziehung. Austauschbeziehungen in Hermann Hesses Unterm Rad und Robert Walsers Jakob von Gunten
  21. MICHAEL ANSEL: Die Naturwissenschaften im Werk Gottfried Benns zwischen 1910 und 1933/34. Ein Rekonstruktionsversuch auf der Basis von Bourdieus Feldtheorie
  22. WOLFGANG HARMS: Die studentische Gegenwehr gegen Angriffe auf Paul Hankamer an der Universität Königsberg 1935/36. Ein Versuch der Verteidigung einer Geisteswissenschaft
  23. III. Wissen / Kultur / Medien
  24. NORBERT GROEBEN: Fragen zur (gesellschaftlichen) Funktion der Literaturwissenschaft als Sozialgeschichte des medialen Wandels
  25. WILHELM VOSSKAMP: Medien – Kultur – Kommunikation. Zur Geschichte emblematischer Verhältnisse
  26. FOTIS JANNIDIS: Literarisches Wissen und Cultural studies
  27. MICHAEL GIESECKE: Literatur als Produkt und Medium kultureller Informationsverarbeitung und Kommunikation
  28. HELMUT F. SPINNER: Information oder Wissen – eine Alternative für die Geisteswissenschaften?
  29. ELMAR TENORTH: Wem gehört der Text, was sagt die Literatur? Literatur als Argument in der historischen Bildungsforschung
  30. MARIANNE WILLEMS: Sozialgeschichte als Analyse kultureller Muster. Stephen Greenblatt im Kontext der Kultursoziologie
  31. URSULA PETERS: Neidharts Dörperwelt. Mittelalterphilologie zwischen Gesellschaftsgeschichte und Kulturanthropologie
  32. JAN-DIRK MÜLLER: Der Widerspenstigen Zähmung. Anmerkungen zu einer mediävistischen Kulturwissenschaft
  33. CHRISTIAN KIENING: Alterität und Mimesis. Repräsentation des Fremden in Hans Stadens Historia
  34. HEINZ DIETER KITTSTEINER: Jacob Burckhardt als Leser Hegels
  35. KONRAD EHLICH: Der »Sitz im Leben« – eine Ortsbesichtigung
  36. FRIEDRICH VOLLHARDT: Von der Sozialgeschichte zur Kulturwissenschaft? Die literarisch-essayistischen Schriften des Mathematikers Felix Hausdorff (1868–1942): Vorläufige Bemerkungen in systematischer Absicht
  37. BERNHARD JAHN: Deutsche Physiognomik. Sozial- und mediengeschichtliche Überlegungen zur Rolle der Physiognomik in der Weimarer Republik und im Dritten Reich
  38. UWE BÖKER: Der britische heritage-Film der achtziger und neunziger Jahre. Die vertrackte Entschlüsselung medialer Zeichenwelten
  39. Anhang
  40. Anschriften der Beiträger
  41. Namenregister