
- 291 Seiten
- German
- PDF
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Über dieses Buch
Das Buch vereint zwei Gegenstandsbereiche der Literatur und Ästhetik um 1800: die anthropologische Frage nach dem neuen, ganzen Menschen und dem Zusammenhalt von Leib und Seele, nach den Sinnen und ihrer ästhetischen Produktivität; es ist dies auch die Frage nach den literarischen Formen, in welchen dieser ganze Mensch sich exemplarisch zu konstituieren vermag.(u.a. im Drama, Aphorismus).
Zum anderen geht es um die Vorbilder der Kunst, insbesondere der antiken Plastik, welche seit Winckelmann entfaltet wurden. Sie fungieren als Evidenzverheißungen für die Vergöttlichung der Menschennatur. Kunstliteratur ist das Medium, in dem sich solche ästhetischen Versprechen artikulieren. Literarische Anthropologie, ästhetische Theorie und die neu aufbereiteten Sinn-Bilder schließen sich hier also zusammen. Das Buch geht dem nach in Beiträgen zu Lichtenberg, Heinse, Moritz, Hölderlin, Schiller, Goethe und Jean Paul.
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Sich selber schreiben. Lichtenbergs fragmentarisches Ich
- Pygmalion. Heinses Hermeneutik lebendiger Bilder
- Dionysos. Heinse - Hölderlin - Nietzsche
- Gemeißelte Sinnlichkeit. Herders Anthropologie des Plastischen und die Spannungen darin
- Farbe. Goethes sizilianische Ästhetik
- Der schöne Tod. Über einige Schatten in Goethes Italienbild
- Evidenzverheißungen. Klassizismus und »Weimarer Klassik« im europäischen Vergleich
- Würdige Anmut. Schillers ästhetische Verlegenheiten und philosophische Emphasen im Kontext bildender Kunst
- Genealogie der Identität. Schillers späte dramatische Fragmente
- Anthropologische Ästhetik und Kritik der ästhetischen Urteilskraft oder Herder, Schiller, die antike Plastik und Seitenblicke auf Kant
- Antiklassizismus und Bedenken vor dem Ich. Jean Pauls Autobiographik
- Abbildungen
- Quellennachweis der Abbildungen
- Drucknachweise