Heinrich von Kleist
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Heinrich von Kleist

Studien zu seiner poetischen Verfahrensweise

  1. 271 Seiten
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Heinrich von Kleist

Studien zu seiner poetischen Verfahrensweise

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Information

Jahr
2011
ISBN drucken
9783484102132
eBook-ISBN:
9783110956030

Inhaltsverzeichnis

  1. 1. DIE SKEPTISCHE GRUNDHALTUNG: IRONIE, KRITIK, EXPERIMENT
  2. 1. Das frühe Zeugnis der Briefe
  3. 1.1. Kleists kritische Lösung aus allen gesellschaftlichen Bindungen und der Scheincharakter der Kantkrise
  4. 1.2. »Reisen« und Sehnsucht nach »Ruhe« als dialektische Grundfigur experimenteller Haltung
  5. 2. Die Ironisierung des Gefühls, besonders seiner religiösen Dimension
  6. 2.1. Grundpositionen der Forschung
  7. 2.2. ›Die Marquise von O ...‹
  8. 2.3. ›Das Erdbeben in Chili‹
  9. 2.4. Die ästhetische Bejahung des Gefühls: die Illusionslehre des Helvétius und das Verhältnis zum subjektiven Idealismus
  10. 3. Nicht Schicksalsglaube, sondern Gesellschaftskritik
  11. 3.1. ›Die Familie Schroffenstein‹
  12. 3.2. Gesellschaftskritik in den Erzählungen
  13. 3.3. Das Mißverständnis bei Lukács
  14. 3.4. Die Vertiefung des gesellschaftskritischen Ansatzes in der ›Penthesilea‹
  15. 3.5. Grundmotive gesellschaftlich negativ bestimmten Geschehens: das Paria-Motiv und das Rache-Motiv
  16. II. REGIE
  17. 1. Physiognomik
  18. 1.1. Die Einheit des dramatischen und des erzählerischen Werks
  19. 1.2. Die allgemeine Funktion der Physiognomik
  20. 1.3. Typisierende Physiognomik und deren Begründung in der »Sphäre«
  21. 1.4. Charakterisierende Physiognomik
  22. 1.5. Dramatische Funktionen
  23. 1.6. Die Pantomime als letzte Konsequenz
  24. 2. Signale, Namen
  25. 2.1. Signal und Signalmetaphorik
  26. 2.2. Namen als äußere Signale. Wendung ins Innere: die Namensszene als Kernstück der Anagnorisis
  27. 2.3. Signalisierender Stil
  28. 3. Leitmotive
  29. 3.1. Allgemeine Funktion
  30. 3.2. Die Vorstufe im Erstlingswerk
  31. 3.3. Das monumental beherrschende Leitmotiv der ›Penthesilea‹-Phase
  32. 3.4. Das differenzierte Verfahren der Spätphase im ›Homburg‹
  33. 3.5. Die parallele Entwicklung der Leitmotivik in den Erzählungen
  34. III. KOMPOSITION
  35. 1. Finale Komposition
  36. 1.1. Die szenische Gestalt des Finales
  37. 1.2. Das Problem des schweren Schlusses
  38. 2. Dialektische Komposition
  39. 2.1. Die Schematik der gegenszenischen Komposition in der ›Familie Schroffenstein‹
  40. 2.2. ›Natur‹ und ›Kunst‹ in symbolischen Gegenszenen
  41. 2.3. Der Übergang zur dialektischen Struktur in der gegenszenischen Komposition: ›Penthesilea‹
  42. 2.4. Erzählerische Gegenbilder
  43. 2.5. Totalität der Durchführung und vollendete innere Dialektik: ›Homburg‹
  44. IV. DIE ZENTRALE FORM: PERSPEKTIVISCHE DARSTELLUNG
  45. 1. Subjektive Projektionen der agierenden Personen
  46. 1.1. Eve im ›Variant‹
  47. 1.2. Das Jupiterspiel im ›Amphitryon‹, Höhepunkt des Illusionismus in Kleists Werk
  48. 1.3. ›Die Marquise von O ...‹ als Seitenstück und ›Der Findling‹ als Umkehrung des ›Amphitryon‹
  49. 2. Erzählerperspektiven
  50. 2.1. Der Chronist im ›Kohlhaas‹
  51. 2.2. Die Zigeunerin im ›Kohlhaas‹: die ironische Objektivierung des Doppelgängers aus der Erzählerperspektive als letzte Stufe der Verfremdung
  52. 2.3. ›Der Zweikampf‹ und ›Die heilige Cäcilie‹ als ironisch erzählte Legenden
  53. 2.4. Rückblick auf die ersten Ansätze der Spätstufe: Perspektivenwechsel im ›Erdbeben‹
  54. V. GESICHTSPUNKTE DER PERIODENBILDUNG
  55. 1. Formgeschichtliche und thematische Zwischenergebnisse zur Periodenbildung
  56. 2. Die prägende Kraft literarischer Begegnungen bis zur ›Penthesilea‹-Phase
  57. 2.1. Die Shakespeare-Manier der Frühstufe: ›Die Familie Schroffenstein‹
  58. 2.2. Die Auseinandersetzung mit der antiken Tragödie
  59. 3. Die Phase des monumentalen Tragödienstils: ›Guiskard‹ und ›Penthesilea‹
  60. 4. Die Abwendung von der Tragödie in den drei »Schauspielen« der Schlußphase
  61. 4.1. Die Flucht ins problemlose »Positive«: ›Käthchen‹ und ›Hermannsschlacht‹
  62. 4.2. Rückkehr zum Bewußtseinsproblem, aber mit ironischer Entwirklichung: ›Prinz Friedrich von Homburg‹
  63. Literaturverzeichnis