Das Bürgertum in Münster 1770–1870
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Das Bürgertum in Münster 1770–1870

Bürgerliche Selbstbestimmung im Spannungsfeld von Kirche und Staat

  1. 333 Seiten
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Das Bürgertum in Münster 1770–1870

Bürgerliche Selbstbestimmung im Spannungsfeld von Kirche und Staat

Über dieses Buch

Welche aktive Rolle spielte das Bürgertum einer Verwaltungs- und Residenzstadt im allgemeinen Modernisierungsprozess von der Aufklärung bis zur Reichsgründung? Diese Frage steht im Zentrum der Geschichte über die Bürger der katholisch geprägten Stadt Münster. Gezeigt wird, wie sich das Selbstverständnis und die soziale Zusammensetzung des zunächst ständisch geprägten Bürgertums veränderten. Immer konfrontiert mit den in der Stadt ansässigen kirchlichen und staatlichen Institutionen, blieben die Stadt und ihr Gemeinwesen der privilegierte Handlungskontext der Bürger. Von hier aus entwickelten sie ihre zukunftsweisenden Vorstellungen einer zivilen Gesellschaft. Bürgerliche Selbstbestimmung lautete das Credo der Bürger von Münster, das sich in ihrem Engagement für das politische Gemeinwesen, die städtische Wirtschaft und im kulturellen und geselligen Leben der Stadt beweisen musste.

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. 1. Zur allgemeinen Fragestellung und Methode
  3. 2. Zur Darstellungsweise und Quellenlage
  4. I. Das „Alte Münster“ - Residenz- und Bürgerstadt (1770-1802)
  5. 1. Bürgerrecht und Bürgerschaft
  6. 2. Der Rat - ein Organ bürgerlicher Selbstverwaltung?
  7. 3. Wirtschaftsordnung und wirtschaftliche Lage des Bürgertums
  8. 4. Vereinsgründungen als gesellschaftliche Innovation
  9. 5. Innenansichten der städtischen Elite um 1800
  10. II. Bedrohte Identität - preußische und französische Staatlichkeit in der Stadt (1802-1814)
  11. 1. Preußische Reformen
  12. 2. Französische Reformen
  13. 3. Die Neuformierung des städtischen Bürgertums
  14. III. Neue Orientierungen und Tradition - das Bürgertum im Aufbruch (1815-1846)
  15. 1. Zwischen Agonie und Selbstbehauptung - stadtbürgerliche Politik und staatlicher Dirigismus
  16. 1.1. Johann H. Hüffers Engagement für den kommunalen Konstitutionalismus
  17. 1.2. Die Auseinandersetzungen um die Einführung der Revidierten Städteordnung
  18. 1.3. Die politische Bürgergemeinde und ihre Repräsentanten
  19. 2. Kölner Wirren in Münster - die politische Bedeutung der katholischen Konfession
  20. 3. Die Sozial- und Erwerbsstruktur
  21. 3.1. Bevölkerungswachstum und Konfession
  22. 3.2. Erwerbsstruktur und wirtschaftliche Entwicklung
  23. 3.3. Die wirtschaftliche Oberschicht
  24. 4. Die Entwicklung des bürgerlichen Vereinswesens - seine soziale und politische Bedeutung
  25. 4.1. Die geselligen Vereine
  26. 4.2. Musik- und Kunstvereine
  27. 4.3. Die Organisation patriotischer Gesinnungen
  28. 5. Ein neues Bürgertum?
  29. IV. Die Revolution fand auch in Münster statt
  30. 1. Die vorrevolutionäre Öffentlichkeit und das Versagen stadtinterner Konfliktregelungsmechanismen
  31. 2. Bürgerliche Einheit im Namen der Revolution
  32. 3. Die Anfänge des politischen Vereinswesens und die Wahlen von 1848/1849
  33. 4. Das Ende der Revolution
  34. V. Klassen- oder Kastengesellschaft? (1850-1870)
  35. 1. Der „plutokratische Charakter“ der Dreiklassenwahl
  36. 2. Stadtbürgerliche Herrschaft und Kommunalpolitik
  37. 3. Die stadtbürgerliche Gesellschaft in den Vereinen
  38. Zusammenfassung
  39. Anhang
  40. Abkürzungsverzeichnis
  41. Quellen- und Literaturverzeichnis
  42. Personenregister
  43. Orts- und Sachregister