
Buch der Erinnerung
Die ins Baltikum deportierten deutschen, österreichischen und tschechoslowakischen Juden
- 1,096 Seiten
- German
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Buch der Erinnerung
Die ins Baltikum deportierten deutschen, österreichischen und tschechoslowakischen Juden
Über dieses Buch
Das Buch der Erinnerung enhält ca. 31.400 Namen der zwischen 1941 und 1945 ins Baltikum -- nach Riga, Kowno und Reval -- verschleppten deutschen, österreichischen und tschechoslowakischen Juden. Die Namen, mit Angabe des Geburtsnamens, -datums und -orts, der letzten Adresse und des letzten Lebenzeichens oder des Todesdatums, sind nach den aus den verschiedenen Städten abgegangenen Transporten aufgeführt. Jedem Transport ist ein deutsch- und englischsprachiger Text mit der Beschreibung der jeweiligen örtlichen Situation der jüdischen Bevölkerung vorangestellt. Soweit es die noch existierenden Materialien der einzelnen Gedenkstätten zuließen, sind auch die Wege der einzelnen Menschen nachvollzogen. In einem zweisprachigen Einleitungsteil gibt Wolfgang Scheffler einen Überblick über das Schicksal der Deportierten im Rigaer Ghetto, in Jungfernhof, Salaspils und den vielen Zwangsarbeitsstätten und Konzentrationslagern.
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Geleitwort des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland
- Geleitwort der Staatspräsidentin der Republik Lettland
- Geleitwort des Bundespräsidenten der Republik Österreich
- Geleitwort der Herausgeber
- Das Schicksal der in die baltischen Staaten deportierten deutschen, österreichischen und tschechoslowakischen Juden 1941-1945
- Ein historischer Überblick (Wolfgang Scheffler)
- I. Deportationsziel Riga
- II. Das Lager Riga-Jungfernhof (Jumpravmuiža)
- III. Das Lager Salaspils - „Die weiße Hölle"
- IV. Die Ghetto-Transporte
- V. Die Verwaltung des Ghettos
- VI. Massenmord
- VII. Zwangsarbeit, individueller Terror und das Leben im Ghetto
- VIII. Konzentrationslager
- Einführende Bemerkungen und Hinweise zu den Namenslisten
- LITAUEN
- Massenmord in Kowno (Wolfgang Scheffler)
- Die Deportation aus Berlin, 17. November 1941
- Die Deportation aus München, 20. November 1941
- Die Deportation aus Frankfurt/Main, 22. November 1941
- Die Deportation aus Wien, 23. November 1941
- Die Deportation aus Breslau, 25. November 1941
- LETTLAND
- Die Deportationen nach Riga
- Die Deportationen aus Berlin (Klaus Dettmer)
- 27. November 1941
- 13. Januar 1942
- 19. Januar 1942
- 25. Januar 1942
- 15. August 1942
- 5. September 1942
- 19. Oktober 1942
- 26. Oktober 1942
- Die Deportationen aus Wien (Gerhard Ungar / Diana Schulle)
- 3. Dezember 1941
- 11.Januar 1942
- 26.Januar 1942
- 6. Februar 1942
- Die Deportationen der tschechoslowakischen Juden aus Theresienstadt (Vojtěch Blodig)
- 9. Januar 1942
- 15.Januar 1942
- 20. August 1942
- Die Deportation aus Nürnberg am 29. November 1941 (Ekkehard Hübschmann)
- Die Deportation aus Stuttgart am 1. Dezember 1941 (Wolfgang Scheffler)
- Die Deportation aus Hamburg und Schleswig-Holstein am 6. Dezember 1941 (Jürgen Sielemann / Erich Koch)
- Die Deportation aus Köln am 7. Dezember 1941 (Horst Matzerath)
- Die Deportation aus Kassel am 9. Dezember 1941 (Monica Kingreen)
- Die Deportation aus Düsseldorf am 11. Dezember 1941 (Barbara Materne)
- Die Deportation aus Münster, Osnabrück und Bielefeld am 13. Dezember 1941 (Gisela Möllenhoff / Rita Schlautmann-Overmeyer / Monika Minninger)
- Die Deportation aus Hannover am 15. Dezember 1941 (Peter Schulze)
- Die Deportation aus Leipzig und Dresden am 21. Januar 1942 (Ellen Bertram / Marcus Gryglewski)
- Die Deportation aus Dortmund am 27. Januar 1942 (Günther Högl / Thomas Kohlpoth)
- ESTLAND
- Die Deportationen nach Raasiku bei Reval (Monica Kingreen / Wolfgang Scheffler)
- Theresienstadt, 1. September 1942
- Frankfurt/Main - Berlin, 26. September 1942
- Zweifelsfälle
- Statistische Zusammenfassung aller Transporte 1941 und 1942
- ANHANG
- Namensregister
- Abkürzungsverzeichnis
- Siglenverzeichnis
- Auswahlbibliographie
- Autorenverzeichnis
- Dank an