Text – Textsorte – Sprachgeschichte
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Text – Textsorte – Sprachgeschichte

Englische Partizipial- und Gerundialkonstruktionen 1100 bis 1700

  1. 459 Seiten
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Text – Textsorte – Sprachgeschichte

Englische Partizipial- und Gerundialkonstruktionen 1100 bis 1700

Über dieses Buch

Diese Arbeit beschreibt die Entwicklung englischer Partizipial- und Gerundialkonstruktionen in mittelenglischer und frühneuenglischer Zeit und untersucht dabei die Funktion von Textsorten im Prozeß des Sprachwandels. Aufbauend auf einer detaillierten Analyse sämtlicher Partizipial- und Gerundialkonstruktionen in sechs Textsorten einer überarbeiteten und erweiterten Fassung des Helsinki-Korpus wird gezeigt, daß sich die Hauptkonstruktionstypen in einer geordneten Reihenfolge über Textsorten ausbreiten. Die Funktion von Textsorten im Sprachwandel kann dabei als Katalysatorenfunktion bestimmt werden. Textsorten sind für die Ausbreitung, nicht aber für die Entstehung einer Konstruktion verantwortlich. Die Katalysatorenfunktion basiert einerseits auf dem spezifischen funktionalen Profil der Textsorten, andererseits auf ihrer Position innerhalb der Sozial- und Kulturgeschichte der englischen Sprache.

Textsortenabhängiger Sprachwandel, wie er sich in der Ausbreitung von Partizipial- und Gerundialkonstruktionen zeigt, wird als Beispiel für die Elaborierungsphase im Prozeß der Standardisierung und der Ausbreitung von Schriftlichkeit gewertet.

Häufig gestellte Fragen

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1. Einleitung
  2. 1.1. Aufgabenstellung und Ziel der Untersuchung
  3. 1.2. Partizipial- und Gerundialkonstruktionen 1100-1700: Fragestellungen und Untersuchungsperspektiven
  4. 1.3. Überblick
  5. 2. Die sprachgeschichtliche Entwicklung von Partizipial- und Gerundialkonstruktionen in der Forschung
  6. 2.1. Definitionen und Zuordnungen
  7. 2.2. Skizze der sprachgeschichtlichen Entwicklung nach dem Forschungsstand
  8. 2.2.1. P1-Konstruktionen
  9. 2.2.2. P2-Konstruktionen
  10. 2.2.3. Gerundialkonstruktionen
  11. 2.3. Allgemeine Kritikpunkte
  12. 2.3.1. Aussagekraft und Vergleichbarkeit der Daten
  13. 2.3.2. Korpusgestaltung: Differenzierung nach Textsorten
  14. 2.3.3. Umfang und Unterscheidung der Konstruktionstypen
  15. 3. Die Analysekategorien
  16. 3.1. Partizipialkonstruktionen
  17. 3.1.1. Ausgeschlossene Formen und Konstruktionen
  18. 3.1.2. Stellungstypen
  19. 3.1.3. Syntaktische Funktionen
  20. 3.1.4. Semantische Relationen und allgemeine Textfunktionen
  21. 3.2. Gerundialkonstruktionen
  22. 3.2.1. Ausgeschlossene Konstruktionen
  23. 3.2.2. Konstituentenstruktur
  24. 3.2.3. Syntaktische Funktionen
  25. 3.2.4. Semantische Relationen und allgemeine Textfunktionen
  26. 4. Die Daten und die Grundlagen ihrer Darstellung: Korpuslinguistik, Textlinguistik und historische Sprachwissenschaft
  27. 4.1. Einleitung und Überblick
  28. 4.2. Über den praktischen Nutzen (maschinenlesbarer) Korpora: Am Beispiel der englischen Partizipial- und Gerundial-formen
  29. 4.3. „Textsorte“ als Ordnungsprinzip im Aufbau diachroner Korpora
  30. 4.3.1. Textsorten in der diachronen Korpuslinguistik
  31. 4.3.2. Wandel und Heterogenität von Textsorten
  32. 4.3.3. Historisch-pragmatische Fundierung des Textsortenbegriffs
  33. 4.3.4. Sprachgeschichte als Textsortengeschichte
  34. 4.4. Die Daten der vorliegenden Arbeit
  35. 4.4.1. Der Ausgangspunkt: Das Helsinki-Korpus
  36. 4.4.2. Beschreibung des Korpus der Untersuchung
  37. 4.4.3. Präsentations- und Analyseformen: Globalanalyse vs. Detailanalyse
  38. 5. Die Entwicklung der Konstruktionen mit dem Partizip Präsens (P1)
  39. 5.1. Globalanalyse: P1-Konstruktionen in den gesamten Daten
  40. 5.1.1. Gesamtvorkommen
  41. 5.1.2. Stellungstypen
  42. 5.1.3. Syntaktische Funktionen
  43. 5.1.4. Zusammenfassung
  44. 5.2. Globalanalyse: P1-Konstruktionen in Textsorten
  45. 5.2.1. Gesamtvorkommen
  46. 5.2.2. Stellungstypen
  47. 5.2.3. Syntaktische Funktionen
  48. 5.2.4. Zusammenfassung
  49. 5.3. Detailanalyse
  50. 5.3.1. Vorphase
  51. 5.3.2. Hauptphase: Textsortenspezifische Ausbreitung nach 1300
  52. 5.3.3. Hauptphase: Textsortenspezifische Evolution nach 1300 - Vorangestellte und absolute P1-Konstruktionen in Textsorten
  53. 5.3.4. Nachphase: Der Rückgang von P1-Konstruktionen
  54. 5.4. Die Entwicklung von P1-Konstruktionen: Zusammenfassung und Auswertung
  55. 5.4.1. Rückblick
  56. 5.4.2. Konstruktionstypen
  57. 5.4.3. Textsorten
  58. 5.4.4. Standardisierung
  59. 6. Die Entwicklung der Konstruktionen mit dem Partizip Perfekt /Partizip Passiv (P2)
  60. 6.1. Globalanalyse: P2-Konstruktionen in den gesamten Daten
  61. 6.1.1. Gesamtvorkommen
  62. 6.1.2. Stellungstypen
  63. 6.1.3. Syntaktische Funktionen
  64. 6.1.4. Konstruktionen mit being und having
  65. 6.1.5. Zusammenfassung
  66. 6.2. Globalanalyse: P2-Konstruktionen in Textsorten
  67. 6.2.1. Gesamtvorkommen
  68. 6.2.2. Stellungstypen
  69. 6.2.3. Syntaktische Funktionen
  70. 6.2.4. Konstruktionen mit being und having
  71. 6.2.5. Zusammenfassung
  72. 6.3. Detailanalyse
  73. 6.3.1. Die textsortenspezifische Ausbreitung attributiver P2-Konstruktionen
  74. 6.3.2. Die Entwicklung adverbieller Konstruktionen und die Funktion von P2-Konstruktionen mit being
  75. 6.4. Die Entwicklung von P2-Konstruktionen: Zusammenfassung und Auswertung
  76. 6.4.1. Rückblick
  77. 6.4.2. P1- und P2-Konstruktionen: Parallele Entwicklungen und . . . „Mitnahmeeffekte“
  78. 7 Die Entwicklung von Gerundialkonstruktionen
  79. 7.1. Globalanalyse: Gerundialkonstruktionen in den gesamten Daten
  80. 7.1.1. Gesamtvorkommen
  81. 7.1.2. Konstituentenstruktur
  82. 7.1.3. Syntaktische Funktionen
  83. 7.2. Globalanalyse: Gerundialkonstruktionen in Textsorten
  84. 7.2.1. Gesamtvorkommen
  85. 7.2.2. Konstituentenstruktur
  86. 7.2.3. Syntaktische Funktionen
  87. 7.2.4. Zusammenfassung
  88. 7.3. Detailanalyse
  89. 7.3.1. Syntaktische Funktionen
  90. 7.3.2. Textsortenspezifische Evolution und textsortenspezifische Ausbreitung von Gerundialkonstruktionen
  91. 7.4. Die Entwicklung von Gerundialkonstruktionen: Zusammenfassung und Auswertung
  92. 7.4.1. Rückblick
  93. 7.4.2. P1-Konstruktionen und Gerundialkonstruktionen: Komplementäre Entwicklungen und „Mitnahmeeffekte“
  94. 8. Ergebnisse und Perspektiven
  95. 8.1. Die Entwicklung von Partizipial- und Gerundialkonstruktionen: Resümee
  96. 8.2. Konstruktions typen: Ausbreitungsmuster schriftsprachlicher Ausdrucksformen
  97. 8.3. Textsorten: Sprachwandel und Sprachgeschichte
  98. 8.3.1. Textsorten und Sprachwandel
  99. 8.3.2. Textsorten und Sprachgeschichte
  100. 8.4. Standardisierung: Grenzen und Möglichkeiten einer Sprachgeschichte als Textsortengeschichte
  101. Anhang A: Die Texte des Korpus
  102. Anhang B: Alphabetisches Verzeichnis der Referenzkürzel der Texte
  103. Anhang C: Das Helsinki-Korpus und das Korpus der vorliegenden Arbeit
  104. Anhang D: Übersicht über Vorkommen und Anteile der Partizipialund Gerundialkonstruktionen in allen Texten des Korpus. . . 383 Anhang E: Abkürzungsverzeichnis (Konstruktionstypen)
  105. Literaturverzeichnis
  106. Register