Die Ordnung, der Witz und das Chaos
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Die Ordnung, der Witz und das Chaos

Eine Geschichte der europäischen Novellistik im Mittelalter: Fabliau - Märe - Novelle

  1. 394 Seiten
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Die Ordnung, der Witz und das Chaos

Eine Geschichte der europäischen Novellistik im Mittelalter: Fabliau - Märe - Novelle

Über dieses Buch

Dargestellt wird die Geschichte der novellistischen Kurzerzählung in den europäischen Literaturen des Mittelalters von den Anfängen im 12. Jahrhundert bis zur endgültigen Ablösung der Verserzählung durch das von Boccaccio etablierte Modell der zyklischen Versnovelle im Laufe des 16. Jahrhunderts. Diese Geschichte ist gekennzeichnet vom immer erneuten Rückgriff auf einen gemeinsamen Traditionsfundus, von vielfachen Verschränkungen,aber auch von mannigfachen Phasenverschiebungen und Ungleichzeitigkeiten, die ein sehr unterschiedliches Profil der einzelnen volkssprachigen Literaturen hervortreten lassen. Sie lässt sich nur in ihrer europäischen Verflechtung verstehen und eignet sich so als Modell für eine komparatistisch angelegte Gattungsgeschichte.

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Einleitung
  2. 1.1 Geschichte erzählen
  3. 1.2 Literaturgeschichte schreiben
  4. 1.3 Gattungsgeschichte
  5. 1.4 Gattungsgeschichte im Mittelalter - komparatistisch
  6. 1.5 Die Voraussetzungen
  7. 1.6 Die Forschungsfragen
  8. 2 Die Anfänge in Frankreich
  9. 2.1 Jean Bodel und der Beginn des Fabliau
  10. 2.2 Die Voraussetzungen
  11. 2.3 Bodels Fabliaux: Der Typus
  12. 3 Das Fabliau im 13. Jahrhundert
  13. 3.1 Das Erscheinungsbild
  14. 3.2 Das Gattungsumfeld: Lai, Dit, Fabliau
  15. 3.3 Handlungstypen und Problemfelder
  16. 3.4 Contes à rire
  17. 3.5 Et si les Fabliaux n'étaient pas des Contes à rire – oder der Triumph der Gemeinheit
  18. 4 Die Anfänge im Deutschen
  19. 4.1 Die ersten Mären
  20. 4.2 Das Märe des >Strickers<
  21. 4.3 Die Entstehung des Märe: Fabliau – Exempel – Fabel
  22. 4.4 Das literarische Umfeld: kontrastiv
  23. 5 Varianten der Ordnungsdiskussion: Das exemplarische Märe
  24. 5.1 Die Traditionslinie des Stricker-Typs
  25. 5.2 Ausbau und Variation
  26. 6 Das Fabliau in Deutschland: Die Lust am Witz
  27. 6.1 Texte und Relationen: Fabliaux in Deutschland
  28. 6.2 Das erste deutsche Fabliau: >Der Sperber< als Beispiel
  29. 6.3 Contes à rire: Amüsement als Darstellungsziel
  30. 6.4 Die Fortführung des Fabliaux-Typs im Deutschen
  31. 6.5 Das lehrhafte Fabliau< als Sonderfall: Integration ins exemplarische Märe?
  32. 6.6 Ein unzeitgemäßer Versuch: Der >Herrgottschnitzer< im 13. Jahrhundert
  33. 7 Erzählen über passionierte Liebe: im Märe
  34. 7.1 Konrads von Würzburg >Herzmäre<: Das Problem
  35. 7.2 Das Corpus
  36. 7.3 Der Typus: Das demonstrative Märe
  37. 7.4 Bilder der Minne
  38. 8 Die Denunziation des exemplarischen Erzählens im Märe: Heinrich Kaufringer
  39. 8.1 >Die unschuldige Mörderin< als radikales Exempel
  40. 8.2 Täuschung und Erkenntnis: plind sein mit gesehenden äugen …
  41. 8.3 Zynische Subversion
  42. 8.4 Erkenntnis und Wahnsinn
  43. 9 Ordnung und Subversion: Die Macht des Ausgegrenzten
  44. 9.1 Ordnung und Willkür: Die Kontingenz der Welt
  45. 9.2 Partialisierung: Die Isolierung des Körpers
  46. 9.3 Der Körper als Objekt: Die Lust am Gemeinen
  47. 9.4 Karnevalisierung des Märe?
  48. 9.5 Ordnung und Angst
  49. 10 Boccaccios >Decameron< und die Bändigung des Bösen
  50. 10.1 Die Anfänge des novellistischen Erzählens in Italien
  51. 10.2 Giovanni Boccaccio und das >Decameron<: Utopie und Realität ...
  52. 10.3 Florenz und das >Decameron<: Das Werk in der Stadt
  53. 11 Boccaccio und das neue Erzählen in der europäischen Literatur
  54. 11.1 Boccaccio und der neue Standard: >realistisches< Erzählen im Prosazyklus
  55. 11.2 Ein früher Reflex: Chaucers >Canterbury Tales<
  56. 11.3 Die italienische Novellistik nach Boccaccio: Nachfolge und Variation
  57. 11.4 Boccaccio und die Novellistik in Frankreich
  58. 11.5 Der deutsche Sonderweg: Die beharrliche Dominanz des Märe und die Reduktion des novellistischen Erzählens
  59. 12 Rückblick
  60. Literaturverzeichnis
  61. 1 .Abkürzungen
  62. 2. Werke
  63. 3. Sammelausgaben
  64. 4. Untersuchungen
  65. Autoren- und Werkregister