Pierre Viénot (1897-1944): Ein Intellektueller in der Politik
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Pierre Viénot (1897-1944): Ein Intellektueller in der Politik

  1. 480 Seiten
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Pierre Viénot (1897-1944): Ein Intellektueller in der Politik

Über dieses Buch

Pierre Viénot ist eine Schlüsselgestalt der deutsch-französischen Gesellschafts- und Kulturbeziehungen in den zwanziger Jahren. Gaby Sonnabend zeichnet erstmals ein Gesamtbild von Viénots Denken und Handeln von den zwanziger Jahren bis zu seinem unerwartet frühen Tod 1944 und untersucht seine Prägungen und Motivlagen sowie seine Rolle innerhalb der deutsch-französischen Beziehungen, der französischen Politik der dreißiger Jahre und der Résistance.

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Information

Jahr
2014
ISBN drucken
9783486575637
eBook-ISBN:
9783486835748

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort
  2. Einleitung
  3. Gegenstand, Forschungslage, Fragestellung und Aufbau
  4. Quellenlage
  5. I. Ein Vertreter der Kriegsgeneration: Kindheit und Jugend (1897-1918)
  6. 1. Das Elternhaus
  7. 2. Der Erste Weltkrieg als bewußtseinsprägendes Erlebnis
  8. 2.1. Der Kriegsteilnehmer Viénot und sein Verhältnis zum »Erbfeind«
  9. 2.2. Kriegserlebnis und Generationsbewußtsein: Die »génération du feu«
  10. II. »Connaître l’Allemagne et la reconnaître«: Verständigung mit dem Kriegsgegner als handlungsleitende Maxime (1918-1925)
  11. 1. »Je suis un animal d’action«: Der Mentor Lyautey und seine marokkanischen Lektionen
  12. 2. Studien im Nachkriegsdeutschland
  13. 2.1. Erste Beobachtungen in Deutschland und Österreich
  14. 2.2. Deutschland im Ruhrkampf
  15. 2.3. Das Heidelberger Universitätsmilieu
  16. 3. »Démobilisation spirituelle« und »Locarno intellectuel«: Der Einfluß intellektueller Milieus
  17. 3.1. Die Union pour la Vérité und ihre Deutschlanddebatten
  18. 3.2. Die Dekaden von Pontigny und der Kreis um die Nouvelle Revue française
  19. 3.3. Die Familie Mayrisch und der Colpacher Freundeskreis
  20. 3.4. Viénot und die deutsch-französischen Intellektuellenzirkel der zwanziger Jahre
  21. 4. »La sécurité par la compréhension d’autrui«: Die Ausarbeitung einer eigenen Verständigungskonzeption
  22. 4.1. Der psychologische Konflikt zwischen Deutschland und Frankreich
  23. 4.2. Viénots Bild des modernen Deutschland
  24. III. »Deutschlands Zweifeln ist mir näher als Frankreichs heutige Gewißheiten«: Als kultureller Mittler in Berlin (1926-1930)
  25. 1. Viénot und das Deutsch-Französische Studienkomitee
  26. 1.1. Die Gründung des Studienkomitees
  27. 1.2. Ein elitäres Forum deutsch-französischer Zusammenarbeit
  28. 1.3. In offiziöser Mission: Viénot als Direktor des Berliner Büros
  29. 1.4. Konflikte innerhalb des Komitees und Viénots Ausscheiden
  30. 2. »Les Incertitudes allemandes«: Das Fazit jahrelanger Deutschlanderfahrungen
  31. 2.1. Das Wesen der Kulturkrise in Deutschland
  32. 2.2. Die Rezeption von Viénots Deutschland-Studie
  33. IV. »Je ne suis ni de droite ni de gauche«: Viénots geistige und politische Standortsuche (1918-1931 )
  34. 1. Überlegungen im Zeichen der Krise: Viénots Verbindungen zu den Erneuerungsbewegungen seiner Zeit
  35. 1.1. Das Krisen- und Generationsbewußtsein der französischen Nachkriegsintellektuellen
  36. 1.2. Die französischen Nonkonformisten und ihre Suche nach dem Dritten Weg
  37. 1.3. Die Krise der linken Parteien und Reformansätze der Jugend
  38. 1.4. Zwischen Nonkonformismus und Faschismus
  39. 2. Der lange Weg nach links: Viénots politische Entwicklung in den zwanziger Jahren
  40. 2.1. »Je suis de plus en plus anti-démocratique«: Die Suche nach einer angemessenen Regierungsform
  41. 2.2. Anregungen aus Deutschland: Die Dynamik der Weimarer Republik
  42. 2.3. Die Revision politischer Ansichten
  43. V. Die neue Bühne: Viénot als Berufspolitiker (1931-1939)
  44. 1. Der Einstieg in die Politik: außenpolitische Erwägungen und lokaler Wahlkampf
  45. 1.1. Für eine finanzielle Unterstützung Deutschlands: Viénot und d’Ormesson lancieren ihre Ideen
  46. 1.2. Viénot als Wahlkämpfer in den Ardennen
  47. 2. Deutsche Ungewißheiten in den dreißiger Jahren: Viénot als Außenpolitiker
  48. 2.1. Sicherheit und Abrüstung: Pierre Viénot als Anhänger der Kontrollidee
  49. 2.2. Die »Machtergreifung« der Nationalsozialisten und Viénots erste Einschätzung des Dritten Reichs
  50. 2.3. Viénot als Verfechter einer Rüstungskonvention mit dem Dritten Reich
  51. 2.4. Festigkeit und Kooperation als Antwort auf die nationalsozialistische Herausforderung
  52. 2.5. Viénots Engagement für die Flüchtlinge aus Deutschland
  53. 3. Das Experiment gesellschaftlicher und politischer Reformen: An der Seite Léon Blums
  54. 3.1. Auf dem Weg zur Volksfront: Viénots Hoffnungen auf politische Erneuerung
  55. 3.2. Neue Wege in der Kolonialpolitik: Als Unterstaatssekretär im Quai d’Orsay
  56. 4. Gegen einen Frieden um jeden Preis: Viénot als Gegner einer Politik des Apaisement
  57. VI. »La France sera neuve ou elle ne sera plus«: Viénot im Widerstand (1940-1944)
  58. 1. Antideutsche Propaganda und der Vorwurf der Desertion: Viénot zwischen Drôle de Guerre und französischem Zusammenbruch
  59. 2. Der Résistant: Engagement bei Libération-Sud
  60. 2.1. Die Motivation zum Widerstand
  61. 2.2. Viénot als Mitglied von Libération-Sud
  62. 3. Die Mission in London: Als Diplomat im Auftrag Charles de Gaulles
  63. 3.1. Viénot als Vertreter der France libre in London
  64. 3.2. »Les heures les plus dramatiques de mon existence«: Die lange Nacht des 5. Juni 1944
  65. 3.3. Die anglo-französischen Verhandlungen und die Anerkennung des CFLN
  66. Schlußbetrachtung
  67. Abkürzungs- und Siglenverzeichnis
  68. Quellen- und Literaturverzeichnis
  69. 1. Quellenverzeichnis
  70. 1.1. Ungedruckte Quellen
  71. 1.2. Gedruckte Quellen
  72. 2. Literaturverzeichnis
  73. 2.1. Nachschlagewerke und Hilfsmittel
  74. 2.2. Monographien und Aufsätze
  75. Personenregister

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