Rückführung illegal verbrachter italienischer Kulturgüter nach dem Ende des 2. Weltkriegs
eBook - PDF

Rückführung illegal verbrachter italienischer Kulturgüter nach dem Ende des 2. Weltkriegs

Hintergründe, Entwicklung und rechtliche Grundlagen der italienischen Restitutionsforderungen

  1. 253 Seiten
  2. German
  3. PDF
  4. Über iOS und Android verfügbar
eBook - PDF

Rückführung illegal verbrachter italienischer Kulturgüter nach dem Ende des 2. Weltkriegs

Hintergründe, Entwicklung und rechtliche Grundlagen der italienischen Restitutionsforderungen

Über dieses Buch

Das Werk behandelt umfassend die Implikationen, die mit dem Verkauf von italienischen Kulturgütern an bedeutende Persönlichkeiten des Deutschen Reiches – insbesondere Hitler und Göring – zwischen 1937 und 1942 verbunden waren. Zunächst werden die Vorgänge innerhalb der italienischen Führungsriege beschrieben, die den Verkauf von Kunstwerken nach Deutschland – teilweise in Umgehung der geltenden Kunstschutzgesetze – überhaupt erst ermöglichten. Erwähnt werden auch die Kulturgüterverluste nach der italienischen Neutralitätserklärung vom Herbst 1943. Danach wird das gesetzliche und politische Umfeld in Italien nach dem Krieg und darin das Argumentarium aufgezeigt, mit dem Rom bei den Alliierten seine Ansprüche auf Restitution der nach Deutschland verbrachten Kulturgüter geltend machte. Umfassend analysiert wird die Bedeutung Rodolfo Sivieros, des für die Restitutionsangelegenheiten verantwortlichen "Ministro Plenipotenziario" der italienischen Regierung, der während Jahrzehnten und aufgrund verschiedenster Motive dafür sorgte, dass die Frage der Kulturgüterrestitutionen in Italien bis in die siebziger Jahre auf der politischen Agenda verblieb. Die langjährigen italienisch-deutschen Verhandlungen werden vertieft und aus der Warte beider Verhandlungsparteien geschildert und untersucht. Schliesslich analysiert der Autor die rechtlichen Grundlagen und damit die Begründetheit der italienischen Restitutionsforderungen.

Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst dein Abo jederzeit über den Tab Abo in deinen Kontoeinstellungen auf der Perlego-Website kündigen. Dein Abo bleibt bis zum Ende deines aktuellen Abrechnungszeitraums aktiv. Erfahre, wie du dein Abo kündigen kannst.
Nein, Bücher können nicht als externe Dateien, z. B. PDFs, zur Verwendung außerhalb von Perlego heruntergeladen werden. Du kannst jedoch Bücher in der Perlego-App herunterladen, um sie offline auf deinem Smartphone oder Tablet zu lesen. Weitere Informationen hier.
Perlego bietet zwei Abopläne an: Elementar und Erweitert
  • Elementar ist ideal für Lernende und Profis, die sich mit einer Vielzahl von Themen beschäftigen möchten. Erhalte Zugang zur Basic-Bibliothek mit über 800.000 vertrauenswürdigen Titeln und Bestsellern in den Bereichen Wirtschaft, persönliche Weiterentwicklung und Geisteswissenschaften. Enthält unbegrenzte Lesezeit und die Standardstimme für die Funktion „Vorlesen“.
  • Pro: Perfekt für fortgeschrittene Lernende und Forscher, die einen vollständigen, uneingeschränkten Zugang benötigen. Schalte über 1,4 Millionen Bücher zu Hunderten von Themen frei, darunter akademische und hochspezialisierte Titel. Das Pro-Abo umfasst auch erweiterte Funktionen wie Premium-Vorlesen und den Recherche-Assistenten.
Beide Abopläne sind mit monatlichen, halbjährlichen oder jährlichen Abrechnungszyklen verfügbar.
Wir sind ein Online-Abodienst für Lehrbücher, bei dem du für weniger als den Preis eines einzelnen Buches pro Monat Zugang zu einer ganzen Online-Bibliothek erhältst. Mit über 1 Million Büchern zu über 1.000 verschiedenen Themen haben wir bestimmt alles, was du brauchst! Weitere Informationen hier.
Achte auf das Symbol zum Vorlesen bei deinem nächsten Buch, um zu sehen, ob du es dir auch anhören kannst. Bei diesem Tool wird dir Text laut vorgelesen, wobei der Text beim Vorlesen auch grafisch hervorgehoben wird. Du kannst das Vorlesen jederzeit anhalten, beschleunigen und verlangsamen. Weitere Informationen hier.
Ja! Du kannst die Perlego-App sowohl auf iOS- als auch auf Android-Geräten nutzen, damit du jederzeit und überall lesen kannst – sogar offline. Perfekt für den Weg zur Arbeit oder wenn du unterwegs bist.
Bitte beachte, dass wir Geräte, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch ältere Versionen ausgeführt werden, nicht unterstützen können. Mehr über die Verwendung der App erfahren.
Ja, du hast Zugang zu Rückführung illegal verbrachter italienischer Kulturgüter nach dem Ende des 2. Weltkriegs von Emanuel C. Hofacker im PDF- und/oder ePub-Format sowie zu anderen beliebten Büchern aus Jura & Völkerrecht. Aus unserem Katalog stehen dir über 1 Million Bücher zur Verfügung.

Information

Jahr
2013
ISBN drucken
9783899491678
eBook-ISBN:
9783110893861
Auflage
1
Thema
Jura

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. 1. Kapitel: Export der Kulturgüter Italiens: Gesetzliche Regelung und die Vorkommnisse im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg
  3. § 1: Rechtsetzung Italiens im Bereich des Schutzes und der Ausfuhr von Kulturgütern
  4. § 2: Transfer von Kulturgütern von Italien nach Deutschland vor und während des 2. Weltkriegs
  5. § 3: Organisation der italienischen Restitutionsbemühungen 1944 bis 1983
  6. 2. Kapitel: Rechtsetzung der Alliierten zur Kulturgüterrestitution
  7. § 4: Rechtsetzung der Alliierten im Bereich der Restitution im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg
  8. § 5: Restitution von Kulturgütern gemäss Überleitungsvertrag und die UNESCO-Konvention von 1954
  9. 3. Kapitel: Begründung des italienischen Restitutionsanspruches nach dem Krieg
  10. § 6: Begründung der Restitutionsforderungen gegenüber den Alliierten in der Zeit vom September 1944 bis zum Herbst 1945
  11. § 7: Erklärung des italienischen Ministerrates vom 14. November 1945
  12. 4. Kapitel: Restitutionen von Deutschland nach Italien
  13. § 8: Restitutionen aus der amerikanischen Zone Deutschlands nach Italien
  14. § 9: Restitutionen der Bundesrepublik an Italien
  15. 5. Kapitel: Begründetheit der italienischen Restitutionsgesuche
  16. § 10: Rechtsgutachten nach dem Krieg
  17. § 11: Völkerrechtliche Konsequenzen der Restitutionen
  18. § 12: Schlussbetrachtungen