
Recht und Sprache in der deutschen Aufklärung
- 239 Seiten
- German
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Recht und Sprache in der deutschen Aufklärung
Über dieses Buch
Das Konzept der Begriffsgeschichte hat in den verschiedenen Fächern nach 1945 Innovationsprozesse ausgelöst. Die Themenstellung 'Recht und Sprache' verweist auf eine sehr viel ältere Tradition. Bezogen auf das Zeitalter der Aufklärung wird in diesem Band die Leistungsfähigkeit beider Zugänge an unterschiedlichsten Fragestellungen erprobt: Probleme der Terminologie bei Wolff, Mendelssohn und Kant; die Herausbildung von Fachsprachen bei Leibniz; Rechtssprache und Lexikographie; die (sprachliche) Behandlung von Minderheiten; juristische Schreibart und Hermeneutik im 18. Jahrhundert; aufklärerische Tendenzen in der Gesetzessprache; schließlich literarische Transpositionen von Rechtsterminologien. Der Band erstrebt eine Synthese von methodologischer Innovation und konkreter Quellenanalyse.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffliche Innovationen der Aufklärungssprache
- Zum Anwendungsproblem in der juristischen Hermeneutik der Aufklärung
- Das rationalistische Konzept der Fachsprache: Gottfried Wilhelm Leibniz
- Spiegelungen der Rechtssprache in der Lexikographie
- Aufklärerische Tendenzen in der Gesetzessprache der frühen Neuzeit
- Stil und Status. Juristisches Schreiben im 18. Jahrhundert
- Idiomate patrio dicitur: die Stellung deutscher Rechtsausdrücke in Christian Wolffs Jus Naturae
- Mendelssohns Begriff ,Zeremonialgesetz‘ und der europäische Antizeremonialismus. Eine begriffsgeschichtliche Untersuchung
- Minderheiten in Rechtstexten und Reformkonzepten der Aufklärungsepoche
- Terminologische Neuerungen in Kants Völkerrechtstheorie und ihre Konsequenzen
- Territoriales Recht und Rechtswörterbuch. Das Beispiel Osnabrück
- Begriff, Hypothese, Faktum. Christoph Martin Wielands kulturalistische Kritik am Natur- und Staatsrecht
- Personenregister