Johann Sieders Übersetzung des "Goldenen Esels" und die frühe deutschsprachige "Metamorphosen"-Rezeption
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Johann Sieders Übersetzung des "Goldenen Esels" und die frühe deutschsprachige "Metamorphosen"-Rezeption

Ein Beitrag zur Wirkungsgeschichte von Apuleius' Roman

  1. 267 Seiten
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Johann Sieders Übersetzung des "Goldenen Esels" und die frühe deutschsprachige "Metamorphosen"-Rezeption

Ein Beitrag zur Wirkungsgeschichte von Apuleius' Roman

Über dieses Buch

Die Studie widmet sich erstmalig in breiter angelegter Form dem noch weitgehend unbekannten Würzburger Übersetzer Johann Sieder und dessen Übersetzung der »Metamorphosen« des Apuleius aus dem Jahr 1500, die dieser in Form einer Handschrift Johann von Dalberg widmete und somit seine Nähe zu einem Zentrum des frühen Humanismus in Deutschland, dem "Heidelberger Humanistenkreis", demonstrierte. Anhand dieser Handschrift, der Editio Princeps der Siederschen Übersetzung von 1538 sowie einem jüngeren Druck von 1605 werden nicht nur wichtige übersetzungstechnische und buchgeschichtliche Entwicklungen, sondern auch drei grundlegende Rezeptionsrichtungen dieses antiken Romans in exemplarischer Weise offenbar. Die vorliegende Studie stellt diese Befunde nicht nur dar, sondern macht sie vor dem Hintergrund der antiken und mittelalterlichen Traditionen der »Metamorphosen«-Rezeption verständlich. Zudem verfolgt sie die zum Teil auf Sieders Übersetzung fußende deutsche Rezeption des »Goldenen Esels« bis zum Ende des 17. Jahrhunderts weiter, wobei drei Linien unterschieden werden, die schließlich in Grimmelshausens simplicianischen Schriften gebündelt, neu akzentuiert und um eine weitere Dimension ergänzt werden, wodurch Apuleius' »Metamorphosen« eine große Bedeutung bei der Entwicklung des modernen deutschsprachigen Romans zukommt.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. I. Einleitung
  2. I.1 Apuleius’ Metamorphosen - Probleme der Forschung
  3. I.2 Zielsetzung der Arbeit
  4. I.3 Die deutschsprachige Übersetzung der frühen Neuzeit - Stand der Forschung
  5. II. Die Voraussetzungen der frühen deutschen Metamorphosen- Rezeption
  6. II.1 Die Überlieferung von Apuleius' Metamorphosen
  7. II.2 Literale versus allegorische Interpretation - Zwei frühe Metamorphosen-Ausgaben
  8. III. Sieders Metamorphosen-Übersetzung
  9. III.1 Der Übersetzer Johann Sieder und sein Umfeld
  10. III.2 Die Metamorphosen-Übersetzung
  11. III.3 Die Prinzipien der Siederschen Übersetzung und ihre Modifikation in den Drucken
  12. III.4 Die Interpretation des Goldenen Esels durch Sieder und die Redaktoren seiner Übersetzung
  13. IV. Die Rezeption des antiken Eselsromans in Deutschland im 16. und 17. Jahrhundert
  14. IV.1 Ein erschröckliche Geschickt - Die Eselsverwandlung in Sage und (populär-)wissenschaftlicher Literatur
  15. IV.2 Drumb Weiberlist hat keinen end - Der Goldene Esel bei Hans Sachs und in der Schwankliteratur
  16. IV.3 Pagane Erbauung - Die Psyche Cretica von Johann Ludwig Prasch
  17. IV.4 Zusammenfassung
  18. V. Apuleius’ Metamorphosen und die Tradition des Picaro-Romans
  19. VI. Die Rezeption der Metamorphosen bei Grimmelshausen und Printz
  20. VI.1 Metamorphosen - Grimmelshausen und Apuleius
  21. VI.2 So nützlich und lustig zu lesen als deß Apuleiji güldener Esel / oder Samuel GreifenSohns Simplicius Simplicissimus - Der Güldene Hund von Wolfgang Caspar Printz
  22. VII. Ausblick: Was man aber heut zu Tage Romans heisset - Der antike Roman und die Literaturtheorie des 16. und 17. Jahrhunderts
  23. VIII. Zusammenfassung
  24. Anhang
  25. Transkriptionsprinzipien
  26. Abkürzungen
  27. Literaturverzeichnis
  28. Namenregister