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Geschmack
Untersuchungen zu Wortsemantik und Begriff im 18. und 19. Jahrhundert. Gleichzeitig ein Beitrag zur Lexikographie von Begriffswörtern
- 442 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
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Geschmack
Untersuchungen zu Wortsemantik und Begriff im 18. und 19. Jahrhundert. Gleichzeitig ein Beitrag zur Lexikographie von Begriffswörtern
Über dieses Buch
In dieser Arbeit wird erstmals versucht, das gesamte semantische Spektrum des Wortes "Geschmack" in seiner "großen Zeit" zu erfassen und in Form eines Wortartikels darzustellen. Der begriffsgeschichtlich dominierten Aufarbeitung wird damit ein eigens entwickelter genuin linguistischer Ansatz entgegengestellt, der neue Erkenntnisse zum Wortgebrauch der letzten 300 Jahre zutage fördert.
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Information
Inhaltsverzeichnis
- A. Einleitung
- B. Die lexikologisch-lexikographische Aufarbeitung von „Geschmack“
- C. Die begriffsgeschichtliche Aufarbeitung der Geschmacksdiskussion
- I. Die Geschmacksdiskussion des achtzehnten Jahrhunderts im Spiegel der Begriffsgeschichte. Eine Bestandsaufnahme
- 1. Vorläufer
- 2. Der ästhetische Diskurs
- 2. 1. Christian Thomasius und die Demotisierung des Geschmacks
- 2. 2. August Friedrich Müllers Graciánübersetzung
- 2. 3. Johann Ulrich König und die europäische Geschmacksdiskussion
- 2. 4. Johann Christoph Gottsched und die Regeln der Kunst
- 2. 5. Der Literaturstreit um Gottsched
- 2. 6. Bodmer, Calepio und der Geschmack als Vernunft
- 2. 7. Johann Jakob Breitinger und die Sinnlichkeit des Geschmacks
- 2. 8. Christian Fürchtegott Geliert und die Didaktik des Geschmacks
- 2. 9. Johann Georg Sulzer
- 2. 10. Moses Mendelssohn, das Gute und das Schöne
- 2. 11. Meier, Schlegel und der moralische Geschmack
- 2. 12. Immanuel Kant und die Möglichkeit des ästhetischen Urteils
- 2. 13. Das Ende des Geschmacksdiskurses
- II. Kritik der begriffsgeschichtlichen Methode
- III. Kritik der begriffsgeschichtlichen Aufarbeitung der Geschmacksdiskussion
- D. Erkenntnisinteresse und Textkorpora
- I. Das Erkenntnisinteresse
- II. Die Grundgesamtheit
- III. Die Textkorpora
- E. Methoden der lexikologischen Analyse und der lexikographischen Darstellung
- I. Zur hier vertretenen Auffassung von „Bedeutung“
- II. Lexikographie als Darstellungsmethode
- III. Die Abbildung „realer semantischer Verhältnisse“ im Wörterbuchartikel
- 1. Bedeutungen als Felder
- 1. 1. Ein Beispiel
- 1. 2. Verwandte Erscheinungen
- 1. 3. Mögliche Ursachen für semantische Unscharfen von „Geschmack“
- 2. Die Aufgabe des Lexikographen
- 3. Die Darstellung im Wörterbuch
- IV. Grundlagen der Artikelgliederung
- 1. Sachlogische Zusammenhänge als Grundlage der Artikelgliederung
- V. Die Arbeitsschritte
- 1. Die Auswertung des Textkorpus
- 1.1. Erster Arbeitsschritt
- 1.2. Zweiter Arbeitsschritt
- VI. Die Artikelstruktur
- 1. Die Artikelpositionen
- 1. 1. Die Lemmazeichengestaltangabe (LZGA)
- 1. 2. Die Formvariantenangabe (FVA)
- 1. 3. Die Genusangabe (GenA)
- 1. 4. Die Flexionsangabe (FlexA)
- 1. 5. Die Bedeutungsangaben (BA)
- 1. 6. Die Belegbeispielangaben (BelBeiA) und die Diachronie
- 1. 7. Die Belegbeispielstellenangabe (BelBeiStA)
- 1. 8. Zu Phraseologie und festen Wendungen
- 2. Die Kommentare
- F. Wortartikel „Geschmack“
- G. Auswertung
- I. Auswertung der Korpusanalyse
- 1. Die einzelnen Bedeutungsbereiche
- 1. 1. Die physiologischen Bedeutungen
- 1. 2. Guter (zeitloser) Geschmack – veränderlicher Geschmack
- 1. 3. Art und Weise, Methode, Gewohnheit
- 1. 4. Die Bedeutungen aus dem subjektiven Bereich
- 1. 5. Sinn für etwas
- 1. 6. Die ästhetische Wahl
- 1. 7. Das ästhetische Urteil
- 1. 8. Meinung, Charakter, Denkart
- 1. 9. Bereich der Kunst und Kultur, des Ästhetischen
- 1. 10. Moral
- II. Die Ergebnisse der Sprachregistration
- 1. Vorbemerkungen
- 2. Wörterbücher
- 2.1. Einzelanalysen
- 2. 2. Vergleich mit den Ergebnissen der Korpusanalyse
- 3. Brockhaus
- 3.1. Vorbemerkungen
- 3. 2. Die Bedeutungsangaben des Brockhaus
- 3.3. Auswertung
- 3.4. Vergleich mit den Ergebnissen der Korpusanalyse
- 3. 5. Zusammenfassung
- III. Kunstgeschichten
- 1. Vorbemerkungen
- 2. Die Belege der Kunstgeschichten
- 3. Auswertung
- IV. Das semantische Spektrum von „Geschmack“ im 18. und 19. Jahrhundert
- V. Semantische Charakteristika von „Geschmack“
- 1. Grundsätzliches
- 1.1. Die Unbestimmtheit der Wortbedeutungen
- 1. 2. Parallelen zwischen den eigentlichen und den übertragenen Bedeutungen
- VI. Zur Diachronie
- VII. Wort und Begriff
- H. Schlußbemerkung
- I. Die Textkorpora
- I. Textkorpus zum 18. und 19. Jahrhundert
- II. Textkorpus zum 20. Jahrhundert
- J. Literaturverzeichnis