Tempus und Temporalität in geschriebenen und gesprochenen Texten
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Tempus und Temporalität in geschriebenen und gesprochenen Texten

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Tempus und Temporalität in geschriebenen und gesprochenen Texten

Über dieses Buch

Das Buch greift erneut in die Tempusdiskussion ein und versucht, mit der konsequenten Berücksichtigung der Verhältnisse im gesprochenen Deutsch neue Aspekte in diese einzubringen. Da gesprochene und geschriebene Sprache nicht pauschal gegenübergestellt werden können, werden je zwei Textsorten in die Analysen einbezogen. Um außerdem sowohl dialogische als auch monologische Textsorten zu vergleichen, wurden die Textsorten Fußball-live-Reportage und Talkshow sowie Rezension und Brief (privater und offizieller Brief) ausgewählt. Nachdem im theoretischen Teil neuere Tendenzen der Tempusforschung diskutiert und die zu analysierenden Textsorten beschrieben wurden, werden in umfangreichen Korpusanalysen die Textsortenunterschiede bezüglich des Tempusgebrauchs und weiterer Temporalität ausdrückender sprachlicher Mittel herausgearbeitet. Kapitel 3 beschreibt die Tempusverhältnisse (Indikativ Aktiv) in allen Textsorten. Dabei zeigt sich, daß sich die Textsorten grundsätzlich gruppieren lassen in solche, in denen die Kategorie Tempus eindeutig das wichtigste Mittel zum Ausdruck von Temporalität ist (privater Brief, Talkshow) und solche, in denen ein anderes sprachliches Mittel maßgeblich an der Einordnung in zeitliche Zusammenhänge beteiligt ist (offizieller Brief, Rezension, Fußball-live-Reportage). In den Textsorten offizieller Brief und Rezension spielen komplexe verbale Strukturen eine große Rolle - die temporalen Verhältnisse in diesen werden deshalb in Kapitel 4 untersucht. Die Fußball-live-Reportage zeichnet sich durch einen überdurchschnittlichen Anteil an Ellipsen aus - Kapitel 5 beschäftigt sich mit den temporalen Bedeutungen verschiedener elliptischer Satzstrukturen. Kapitel 6 schließlich widmet sich den Tempusbedeutungen und Präteritumverben in den verbleibenden zwei Textsorten.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort
  2. 0 Einleitung: Warum schon wieder Tempus
  3. 0.1 Ausgehen von authentischem Material
  4. 0.2 Ausgewogene Verknüpfung von Theorie und Empirie
  5. 0.3 Gleichrangige Berücksichtigung gesprochener und geschriebener Sprache
  6. 0.4 Anwendbarkeit für Deutsch als Fremdsprache
  7. 1 Theoretische Vorüberlegungen
  8. 1.1 Zur Auswahl der theoretischen Grundlagen
  9. 1.2 Tempus und Temporalität
  10. 1.2.1 Die Darstellung von Tempus und Temporalität in deutschen Grammatiken
  11. 1.2.2 Tempus in der Tempusforschung
  12. 1.2.3 Keine neue Tempustheorie - Prämissen für die weiteren Untersuchungen
  13. 1.3 Text und Textsorten
  14. 1.3.1 Text
  15. 1.3.2 Textsorte
  16. 1.3.3 Die ausgewählten Textsorten
  17. 2 Korpusbeschreibung
  18. 2.1 Gründe für die Erstellung eigener Korpora
  19. 2.2 Vorgehens weise bei der Korpussammlung
  20. 2.3 Die Korpora
  21. 2.3.1 Korpora der gesprochenen Sprache
  22. 2.3.2 Korpora der geschriebenen Sprache
  23. 3 Textsorten und Tempusgebrauch - gibt es Unterschiede zwischen geschriebener und gesprochener Sprache?
  24. 3.1 Tempus - gesprochene und geschriebene Welt?
  25. 3.2 Zur prinzipiellen Unterscheidbarkeit gesprochener und geschriebener Sprache - bilden ‚gesprochene Sprache‘ und ‚geschriebene Sprache‘ eigene Sprachvarietäten?
  26. 3.3 Hypothesen
  27. 3.4 Ergebnisse der Korpusanalysen
  28. 3.4.1 Fußball-live-Reportage
  29. 3.4.2 Talkshow
  30. 3.4.3 Brief
  31. 3.4.4 Rezension
  32. 3.4.5 Gesamtergebnis
  33. 3.5 Exkurs: Doppelte Perfektbildungen (DPF)
  34. 3.5.1 Einordnung von Perfekt II und Plusquamperfekt II in Grammatiken
  35. 3.5.2 Perfekt II und Plusquamperfekt II in der Tempusliteratur
  36. 3.5.3 Perfekt II und Plusquamperfekt II - geschriebene und/oder gesprochene Tempora?
  37. 4 Temporalität in komplexen verbalen Strukturen
  38. 4.1 Komplexe verbale Strukturen
  39. 4.2 Temporalität in komplexen verbalen Strukturen in der Tempusforschung
  40. 4.2.1 Konjunktiv
  41. 4.2.2 Modalverben
  42. 4.2.3 Passiv
  43. 4.3 Temporalität in komplexen verbalen Strukturen in ausgewählten Grammatike
  44. 4.3.1 Passiv
  45. 4.3.2 Modalverbkomplex
  46. 4.3.3 Konjunktiv
  47. 4.3.4 Exkurs: Handelt es sich bei hätte/wäre + Partizip II um eine Perfekt- oder eine Plusquamperfektform?
  48. 4.4 Hypothesen zur temporalen Bedeutung von komplexen verbalen Strukturen
  49. 4.5 Korpusanalysen
  50. 4.5.1 Vorgehensweise
  51. 4.5.2 Passiv
  52. 4.5.3 Modalverbkomplex
  53. 4.5.4 Konjunktiv
  54. 4.5.5 Gesamtauswertung und Schlussfolgerungen
  55. 5 Temporalität in tempuslosen Sätzen
  56. 5.1. Zum Ellipsenbegriff
  57. 5.2 Ein Ellipsentyp: ‚Tempusloser Satz‘ - Sätze ohne finite Verbform
  58. 5.3 Temporalität in tempuslosen Sätzen
  59. 5.4 Temporalität in tempuslosen Sätzen in der Textsorte Fußball-live-Reportage
  60. 5.4.1 Die Darstellung von Brandt und Quentin
  61. 5.4.2 Hypothesen
  62. 5.4.3 Korpusauswertung
  63. 5.4.4 Auswertung
  64. 6 Tempusbedeutung und Tempusverteilung
  65. 6.1 Allgemeines
  66. 6.2 Tempusbedeutungen in den Textsorten Talkshow und privater Brief
  67. 6.2.1 Vorbemerkung
  68. 6.2.2 Talkshow
  69. 6.2.3 Privater Brief
  70. 6.3 Verben mit Präteritum- bzw. Perfektneigung in den Textsorten Talkshow und privater Brief
  71. 6.3.1 Vorbemerkung
  72. 6.3.2 Talkshow
  73. 6.3.3 Privater Brief
  74. 6.3.4 Vergleich der Ergebnisse mit bisherigen „Hitlisten“
  75. 6.4 Exkurs: Besonderheiten der gesprochenen Sprache am Beispiel der Talkshow
  76. 6.4.1 Vorbemerkung
  77. 6.4.2 sein als Vergangenheitstempus der Fortbewegung
  78. 6.4.3 Die temporale Entwertung von jetzt
  79. 7 Gesamtauswertung und Ausblick
  80. 8 Abkürzungsverzeichnis
  81. 9 Literatur